Mit ein paar Stöcken und Steinen fängt in Nightwater alles noch recht unspektakulär an. Bleibt es dabei lange? Was glaubt ihr denn? Aus den ersten gesammelten Rohstoffen entstehen Maschinen, Produktionsketten und irgendwann eine Fabrik, während ihr euch technologisch bis in die Zukunft arbeitet.
Heute, am 18. September 2026, erscheint Nightwater für den PC auf Steam. Mehr als 100.000 Spieler haben das Fabrikspiel des bosnischen Solo-Entwicklers Amar Civic bereits vorgemerkt. Um 17 Uhr deutscher Zeit geht es los, dann dürft ihr auf einer einsamen Insel aus ein paar Stöcken langsam eine komplette Industrie hochziehen.
Von ein paar Stöcken zur automatisierten Fabrik
Hinter Nightwater steht Studio Ashty und das besteht derzeit tatsächlich aus Amar Civic allein. Er programmiert, baut die 3D-Modelle und trifft die Entscheidungen selbst. Bei der Veröffentlichung bekommt der bosnische Entwickler Unterstützung von Irox Games.
Auf der Insel fangt ihr noch bodenständig an. Die Rohstoffe werden mit den eigenen Händen gesammelt, bevor nach und nach die Maschinen eure Drecksarbeit übernehmen. Farmer, Produktionsanlagen und Lager lassen sich über Rohre miteinander verbinden, bis aus einzelnen Geräten ganze automatisierte Produktionsketten werden. Über 60 Anlagen könnt ihr dafür bauen.
Bleibt es bei Steinen und Holz? Was denkt ihr denn? Natürlich nicht. Eure Technik entwickelt sich über die Bronzezeit und industrielle Maschinen immer weiter, bis irgendwann Gerätschaften aus der Zukunft auf der Insel stehen. Wer bei Fabrikspielen irgendwann mehr Förderbänder als gesunde Gedanken besitzt, sollte sich hier schnell heimisch fühlen.
Über 20 verschiedene Ressourcen verteilen sich auf die einzelnen Biome. Jede davon hat eigene Meilensteine, über die ihr neue Gebäude, Rezepte und Boni freischaltet. Wer bei jedem neuen Rohstoff sofort denkt „Den brauche ich bestimmt später“, bekommt hier viel Bestätigung.
Insgesamt stecken über 100 Gebäude, Rezepte und Buffs im Fortschrittssystem. Aus ein paar eingesammelten Stöcken wird also irgendwann eine Fabrik, bei der ihr vermutlich selbst nicht mehr wisst, durch welches Rohr der ganze Kram eigentlich fließt.
Neue Biome holt ihr selbst in die Welt von Nightwater
Die Insel von Nightwater endet nicht am nächsten Berg, keine Sorge. Rundherum wartet eine seltsame flüssige Leere, und neue Biome liegen nicht irgendwo dahinter versteckt. Ihr manifestiert sie selbst in der Spielwelt und schafft euch so Zugang zu weiteren Rohstoffen. Wer neuen Boden unter den Füßen möchte, muss ihn hier also erst einmal herbeizaubern.
Während eure Maschinen die Arbeit übernehmen, könnt ihr euch mit fünf eigenen Minispielen die Zeit vertreiben. Die Minispiele sind keine Wegwerf-Beschäftigung für fünf Minuten. Ihr könnt dort eigene Gegenstände sammeln, Verbesserungen freischalten und euch kleine Extras für die Fabrik verdienen. Mitmachen müsst ihr nicht. Wer sich darauf einlässt, schaltet zusätzliche Gebäude, Crafting-Möglichkeiten und Boni für die Fabrik frei.
Zwischen all den Rohren, Maschinen und vermutlich völlig entgleisten Produktionsketten wartet sogar eine Geschichte. Ein geheimnisvoller Leuchtturm spielt dabei die Hauptrolle. Ihr könnt seine Geschichte komplett ignorieren oder den Hinweisen folgen und herausfinden, was auf der Insel eigentlich los ist.
Wer gründlich sucht, kann vier verschiedene Enden und geheime Gebiete entdecken. Eine Fabrik bauen, Biome aus dem Nichts ziehen und nebenbei noch einem Leuchtturm hinterherschnüffeln. Amar Civic hat sich für sein Solo-Projekt nicht gerade wenig vorgenommen, so viel ist für mich sicher.
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Quelle: Amar Civic via linkedin, Steam

