In Probably Stolen könnt ihr mit illegalen Waren viel Geld verdienen. Doch was passiert, wenn die Sicherheitsbehörde euren Laden durchsucht? Hier erfahrt ihr, wie ihr Schmuggelware versteckt, Kontrollen übersteht und einer Verhaftung entgeht.
Ein gut laufender Laden zieht in Probably Stolen nicht nur zahlende Kunden an. Irgendwann steht auch ein Sicherheitsbeamter vor eurem Verkaufsschalter und möchte wissen, was ihr da eigentlich alles unter die Leute bringt.
Blöd ist aber, wenn zwischen Wasserflaschen und Medikamenten gerade gestohlene Ware oder verbotene Waffen herumliegen. Dann kann aus der Kontrolle schnell ein teurer Besuch werden. Wegwerfen müsst ihr euren Schmuggel nicht sofort. Mit Verstecken, guten Beziehungen zur Sicherheitsbehörde und notfalls ein paar Credits unter der Hand könnt ihr so manche Kontrolle überstehen, ohne dass der Laden gleich dichtgemacht wird.
Nicht nur Sicherheitsbeamte können euch gefährlich werden. In meinem Guide erfahrt ihr, wie ihr in Probably Stolen Augs erkennen könnt und welche acht Merkmale die gefährlichen Kunden verraten.
Schmuggelware verstecken: So benutzt ihr die Schmugglerbox
Die beste Möglichkeit, illegale Gegenstände vor den Sicherheitsbeamten zu verbergen, ist die Schmugglerbox (Smuggler’s Bay). Hierbei handelt es sich um einen getarnten Lagerbehälter, dessen Inhalt bei einer normalen Sicherheitskontrolle nicht durchsucht wird.
Ihr könnt die Schmugglerbox bei Dr. Jackson erwerben. Falls ihr euch zu Beginn eures Spieldurchlaufs für die Spezialisierung „Fence“ (Hehler) entscheidet, besitzt ihr sogar schon eine. Dieser Spielstart bietet euch auch verbotene Waren und einen verbesserten Ruf auf dem Schwarzmarkt.
So schützt ihr eure Schmuggelware:
- Besorgt euch eine Schmugglerbox und platziert sie in eurem Laden.
- Öffnet den Behälter und legt die illegalen Gegenstände hinein.
- Achtet darauf, dass sich keine Schmuggelware mehr in eurem Schaukasten oder offen auf der Verkaufstheke befindet.
- Lasst eure Waren im Versteck, bis ihr sie verkaufen oder anderweitig verwenden möchtet.
Neben der einfachen Schmugglerbox gibt es eine Mini-Variante und eine modifizierte Version mit mehr Lagerplatz. Die modifizierte Schmugglerbox könnt ihr über die Unterweltbörse erhalten.
Eine normale Lagerkiste bringt euch bei einer Kontrolle wenig. Sicherheitsbeamte dürfen gewöhnliche Behälter durchsuchen und können euch die Ware darin abnehmen.
Besser aufgehoben ist Schmuggelgut in verschlossenen oder als versteckt geltenden Behältern. An diese Vorräte kommen die Beamten bei einer Kontrolle nicht heran.
Mit Hotfix 1.0.0.1 haben die Entwickler zudem zwei fiese Fehler ausgebügelt. Waren in einer Schmugglerbox konnten zuvor trotzdem beschlagnahmt werden, wenn die Box im Mülleimer lag. Auch die Mini-Schmugglerbox hinter dem Poster schützt eure Ware inzwischen wie vorgesehen.
Warum ihr keine Schmuggelware im Schaukasten ausstellen solltet
Der Schaukasten zieht zwar Kunden an, Schmuggelware hat darin aber nichts verloren. Sieht ein Sicherheitsbeamter dort verbotene Gegenstände, kann er euren gesamten Laden durchsuchen lassen.
Selbst in ihrer Freizeit drücken die Beamten nicht plötzlich beide Augen zu. Liegt beim Handel mit ihnen Schmuggelware auf dem Verkaufstresen, könnt ihr die Ware verlieren und gleich noch eine Geldstrafe kassieren.
Haltet illegale Gegenstände also schön getrennt von eurem normalen Sortiment. Die goldene Regel lautet hier: Was der Beamte nicht sehen kann, macht euch weniger Ärger.
Sicherheitskontrollen überstehen: Bestechung und guter Ruf helfen
Die Sicherheitsbehörde führt keine Kontrollen nach einem festen Wochenplan durch. Wie häufig ihr Besuch bekommt, hängt von euren illegalen Geschäften, eurem Ruf und bestimmten Ereignissen ab.
Auch die Beamten unterscheiden sich. Manche durchsuchen euren Laden gründlich, andere übersehen einzelne Behälter. Besonders interessant sind die zwielichtigen Inspektoren (Shady Security Inspectors), die sich bestechen lassen.
Wie viel kostet eine Bestechung?
Der Betrag hängt vom aktuellen Spieltag und eurem Ansehen bei der Sicherheitsbehörde ab. Die Berechnung lautet:
100 + (2 × Spieltag) − (2 × Sicherheitsruf)
Der geforderte Betrag liegt zwischen 40 und 400 Credits.
Besucht euch beispielsweise am zehnten Spieltag ein bestechlicher Inspektor und euer Sicherheitsruf liegt bei null, verlangt er 120 Credits.
Nimmt der Beamte das Geld an, beendet er die Durchsuchung. Jedoch kann die Bestechung selbst als Straftat erfasst werden. Bei gewöhnlichen Inspektoren könnt ihr den Geldschein gleich stecken lassen. Sie lassen sich nicht bestechen.
So macht ihr euch die Sicherheitsbehörde zum Verbündeten:
- Ab 60 Rufpunkten: Ihr erhaltet den Vorteil „Trusted“ (Vertrauenswürdig). Kontrollen werden seltener und ihr bekommt Warnungen vor bevorstehenden Sicherheitsaktionen.
- Bei 100 Rufpunkten: Der Vorteil „VIP“ schützt euren Laden vor regulären Inspektionen und nächtlichen Dieben.
- Bei −80 Rufpunkten: Der Nachteil „No Stone Unturned“ (Nichts unversucht) führt zu häufigeren und gründlicheren Kontrollen.
Eine vollständig bestandene Kontrolle kann euch drei Rufpunkte bei der Sicherheitsbehörde einbringen. Dafür dürfen die Beamten keine illegalen Waren finden und die Kontrolle muss als sauber gelten.
Versteckt ihr Schmuggelware in einer Schmugglerbox, bleibt sie zwar geschützt, ihr erhaltet aber keinen Rufbonus für einen vollständig sauberen Laden.
Joe Wild kann euch vor Kontrollen warnen
Handelt ihr regelmäßig mit verbotener Ware, solltet ihr euch mit Joe Wild gutstellen.
Über seinen Informantenservice (Inspection Early Warning Service) könnt ihr gegen eine nächtliche Gebühr erfahren, ob eine Sicherheitskontrolle geplant ist. So bleibt euch noch Zeit, den verräterischen Kram aus dem Blickfeld zu schaffen.
Auf Wunder dürft ihr euch bei Joe aber nicht verlassen. Sein Informant kennt nur reguläre Inspektionen. Überraschende Kontrollen erwischen euch immer noch kalt.
Joe kann euch obendrein bei der Beweisvernichtung helfen und eure kriminelle Belastung drücken. Sitzt euch die Sicherheitsbehörde schon im Nacken, kann das verdammt nützlich werden.
Welche Strafen drohen bei entdeckter Schmuggelware?
In Probably Stolen gibt es vier Stufen verbotener Waren. Je gefährlicher ein Gegenstand eingestuft wird, desto schwerwiegender sind die Folgen, wenn ihn ein Sicherheitsbeamter entdeckt.
| Schmuggelstufe | Strafe bei Entdeckung |
| Niedrig (Low) | Verwarnung |
| Mittel (Mid) | Beschlagnahmung |
| Hoch (High) | Beschlagnahmung und Geldstrafe |
| Kritisch (Critical) | Schließung des Ladens und sofortige Verhaftung |
Bei niedriger Schmuggelstufe drücken die Beamten häufig ein Auge zu. Kritische Schmuggelware kann hingegen euren gesamten Spieldurchlauf beenden.
Wird bei einer Kontrolle verbotene Ware gefunden, verschlechtert sich auch euer Ruf bei der Sicherheitsbehörde. Die Höhe des Verlusts hängt von den entdeckten Gegenständen ab.
Ihr wollt nicht ewig Miete zahlen und euren Laden endlich selbst besitzen? In meinem Probably Stolen-Guide zum Ladenkauf erfahrt ihr, wie der Direktkauf funktioniert und ob sich eine Hypothek lohnt.
Wie sieht es mit gestohlenen Gegenständen aus?
Gestohlene Waren besitzen einen eigenen Fahndungswert namens „Heat“. Je höher dieser Prozentwert liegt, desto wahrscheinlicher erkennt ein Sicherheitsbeamter den Gegenstand bei einer Durchsuchung.
Der Wert sinkt mit der Zeit. Deshalb ist es weniger riskant, gestohlene Waren vorübergehend einzulagern, statt sie sofort weiterzuverkaufen.
Gestohlene Ware wird nicht plötzlich sauber, nur weil sie lange genug in eurem Lager verstaubt. Schön wäre es natürlich. Und selbst eine bestandene Ladenkontrolle wischt eure bisherigen Verbrechen nicht vom Tisch. Die Sicherheitsbehörde sammelt unabhängig von den Durchsuchungen weiter Beweise gegen euch.
Ist die Ermittlung irgendwann abgeschlossen, kann es richtig ungemütlich werden: Geldstrafen, Gefängnis oder sogar die Hinrichtung sind möglich. Die Schmugglerbox rettet euch im Zweifel also den Warenbestand, aber nicht eure kriminelle Akte. Wenn ihr dauerhaft schmutzige Geschäfte macht, werft regelmäßig einen Blick auf euren Ermittlungsstand. Sonst steht irgendwann nicht mehr nur der Kontrolleur vor der Tür.
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Quellen: AllThingsHow, Probably Stolen Wiki – Inspektionen, Probably Stolen Wiki – Verstecke, Steam – Entwicklerankündigungen
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