Düsterer Skelett-Soldat im Comic-Stil zielt mit einem Gewehr, während sein rotes Auge leuchtet. Quest-Knight-Ratgeber zu Gaming-Monitoren für Shooter.ANZEIGE

In Counter-Strike 2 zählt jede Millisekunde, während S.T.A.L.K.E.R. 2 von einem schärferen Bild und satten Kontrasten profitiert. Ich habe vier Gaming-Monitore für Shooter herausgesucht, die jeweils andere Stärken ausspielen.

320 Hz klingen verlockend, doch braucht ihr eine derart hohe Bildwiederholrate wirklich? Wer hauptsächlich Valorant oder Counter-Strike 2 spielt, will die Bewegungen sehen und Gegner ohne unnötige Verzögerung erfassen.

Bei Story-Shootern wie Metro Exodus oder S.T.A.L.K.E.R. 2 würde ich stärker auf Auflösung, Farben und Schwarzwerte achten. Hierbei bringt euch ein schöneres Bild oft mehr als noch ein paar zusätzliche Hertz.

Für diese Kaufberatung habe ich deshalb vier Gaming-Monitore herausgesucht: vom günstigen Full-HD-Modell über einen 320-Hz-Bildschirm für schnelle Multiplayer-Gefechte bis hin zum OLED-Monitor für Spieler, die auch bei der Bildqualität keine halben Sachen wollen.

Gaming-Monitore für Shooter 2026 im Blick

ModellAuflösungBildwiederholrateKaufargument
AOC 24G42EFull HD180 HzGünstiger Einstieg für Shooter-Fans
Amzfast AMZG25F6FFull HD320 HzHohe Bildwiederholrate für kompetitive Shooter
MSI MAG 275QFA E20WQHD200 HzSchärferes Bild für Story- und Multiplayer-Shooter
LG UltraGear 27GX704A-BWQHD, OLED240 HzStarke Schwarzwerte und schnelle Pixelreaktionen

AOC 24G42E: Viel Geschwindigkeit für kleines Geld

Für einen schnellen Gaming-Monitor müsst ihr nicht gleich tief in die Tasche greifen. Der AOC 24G42E ist cool, wenn ihr noch mit 60 oder 75 Hz unterwegs seid und auf ein flüssigeres Bild wechseln wollt, ohne direkt ein Vermögen auszugeben.

Auf 23,8 Zoll bekommt ihr Full HD mit bis zu 180 Hz. Das Fast-IPS-Panel hat stabile Blickwinkel und passt mit seiner hohen Bildwiederholrate gut zu Shootern wie Counter-Strike 2, Valorant oder Fortnite. Adaptive Sync reduziert störende Bildrisse, wenn eure FPS schwanken.

Die kompakte Größe ist nicht verkehrt für schnelle Shooter, weil ihr das gesamte Bild ohne großes Kopfdrehen erfassen könnt. Full HD verlangt eurer Grafikkarte zudem weniger ab, wenn ihr hohe Bildraten erreichen wollt.

Beim Standfuß müsst ihr Abstriche machen: Er lässt sich nur neigen, eine Höhenverstellung fehlt. Vom beworbenen HDR10 würde ich ebenfalls keine Wunder erwarten.

Wenn ihr hauptsächlich schnelle Multiplayer-Shooter zockt und beim Monitor nicht gleich die Geldbörse anzünden wollt, ist der AOC 24G42E eine coole Option.

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Amzfast AMZG25F6F: 320 Hz für ambitionierte Shooter-Spieler

Wenn ihr in Counter-Strike 2 oder Valorant jede Millisekunde ausreizen wollt, fährt der Amzfast AMZG25F6F schwere Geschütze auf. 320 Hz bekommt ihr hier in Full HD, ohne dafür gleich ein riesiges Budget einzuplanen.

Der 24,5-Zoll-Monitor arbeitet mit einem Fast-IPS-Panel, unterstützt Adaptive Sync und wird vom Hersteller mit 1 ms MPRT angegeben. Die kompakte Größe ist gut für kompetitive Shooter, weil ihr das komplette Bild schnell erfassen könnt.

Bleibt natürlich die Frage, ob die beworbenen 320 Hz auch wirklich ankommen. Das japanische Gaming-Portal GameWith hat den Monitor ausprobiert und die volle Bildwiederholrate erreicht. Im Test kam die flüssige Darstellung schneller Bewegungen gut weg.

Für die 320 Hz braucht ihr DisplayPort 1.4. Über HDMI 2.0 sind maximal 240 Hz drin. Und euer PC muss die nötigen FPS erst einmal liefern. Mit 120 Bildern pro Sekunde habt ihr von einem 320-Hz-Monitor schließlich nur begrenzt etwas.

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MSI MAG 275QFA E20: Schärferes Bild für Story-Shooter

In S.T.A.L.K.E.R. 2 durch die verlassene Zone streifen oder in Metro Exodus die russische Wildnis erkunden. Bei solchen Shootern darf der Monitor ruhig mehr zeigen als nur hohe FPS. Der MSI MAG 275QFA E20 setzt deshalb auf WQHD statt Full HD.

Auf 27 Zoll zeigt er 2560 × 1440 Pixel. Gebäude in der Ferne, feine Strukturen und Landschaften wirken dadurch schärfer als auf den beiden Full-HD-Modellen.

Langsam ist der MSI trotzdem nicht. Das Rapid-IPS-Panel schafft bis zu 200 Hz und unterstützt AMD FreeSync Premium sowie G-SYNC-Kompatibilität. Nach ein paar Stunden S.T.A.L.K.E.R. 2 könnt ihr also genauso gut noch eine Runde Battlefield oder Call of Duty dranhängen.

Für die vollen 200 Hz braucht ihr allerdings DisplayPort. Über HDMI sind bei WQHD maximal 144 Hz drin. Eine Höhenverstellung fehlt dem Standfuß ebenfalls.

Wenn ihr bei Shootern lieber mehr Details auf dem Bildschirm habt, aber trotzdem hohe Bildraten wollt, trifft der MSI einen schönen Mittelweg zwischen Bildqualität und Tempo.

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LG UltraGear 27GX704A-B: OLED für höchste Ansprüche

Dunkle Tunnel, grelle Explosionen und Gegner, die plötzlich aus dem Schatten auftauchen: In solchen Szenen kann der LG UltraGear 27GX704A-B seine OLED-Technik voll ausreizen.

Bei OLED leuchten die einzelnen Pixel selbst. Schwarze Bildbereiche bleiben tatsächlich schwarz, weil die betreffenden Pixel komplett abschalten. Dadurch entstehen kräftige Kontraste, die düsteren Spielen wie Metro Exodus oder DOOM: The Dark Ages ordentlich zugutekommen.

Mit 27 Zoll, WQHD und 240 Hz bleibt es aber nicht bei einem schönen Bild. Die extrem schnellen Pixelreaktionen machen den LG auch für Counter-Strike 2, Valorant oder andere schnelle Shooter stark.

Das bestätigt der unabhängige Test von RTINGS. Die Redaktion lobt die Bewegungsschärfe, den niedrigen Input-Lag und die tiefen Schwarzwerte. Weniger Freude macht die glänzende Bildschirmoberfläche, auf der sich Lichtquellen in hellen Räumen spiegeln können.

Wechselt ihr regelmäßig zwischen schnellen Multiplayer-Gefechten und düsteren Story-Shootern, deckt der LG beide Welten bestens ab. 240 Hz liefern das Tempo, OLED kümmert sich um Schwarzwerte und Kontrast.

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