Fragmentary Order – Ego-Perspektive mit rotem Sturmgewehr in einer zerstörten Industrieanlage voller Trümmer und eingestürzter Gebäude.

Der Schöpfer von Escape from Tarkov hat 14 Minuten Gameplay seines neuen Sci-Fi-Shooters Fragmentary Order gezeigt. Wer selbst an den ersten Tests teilnehmen möchte, muss bezahlen.

Im Jahr 2251 ist Krieg längst zum Geschäft geworden. Unternehmen schicken keine eigenen Soldaten mehr ins Feuer, sondern steuern Klone aus sicherer Entfernung über das Schlachtfeld.

In dieser kaputten Zukunft spielt Fragmentary Order, das neue Spiel von Nikita Buyanov, dem Schöpfer von Escape from Tarkov.

Jetzt hat Buyanov längere Spielszenen gezeigt und zugleich verraten, wie ihr schon vor der öffentlichen Beta selbst loslegen könnt. Kostenlos wird der frühe Blick nicht: Mindestens 44,99 US-Dollar müsst ihr dafür auf den Tisch legen.

Fragmentary Order zeigt erstmals 14 Minuten Gameplay

Das neue Video zeigt rund 14 Minuten aus Fragmentary Order. Ihr zieht durch große, teilweise zerbombte Gebiete, plündert Gebäude nach Ausrüstung und geratet immer wieder mit feindlichen Einheiten aneinander.

Die Tarkov-Spur übersieht man hier nicht. Waffen werden detailliert verwaltet, das Inventar will ordentlich sortiert werden und wer blind durch gefährliche Gebiete stapft, sollte nicht lange leben. Nur spielt sich das Ganze diesmal im Sonnensystem des 23. Jahrhunderts ab.

Auf dem Schlachtfeld steuert ihr sogenannte RepEnts. Es handelt sich um ferngelenkte Klone, die Unternehmen für ihre Kriege verheizen. Geht einer drauf, verliert schließlich kein echter Soldat sein Leben. Für den Konzern ist es einfach der nächste Posten auf der Rechnung.

Auf den großen Karten könnt ihr Fahrzeuge, Drohnen und verschiedene Aufklärungssysteme einsetzen. Elektromagnetische Sensoren helfen euch, Gegner aufzuspüren. Ohne Risiko funktioniert das nicht, denn während ihr nach anderen sucht, könnt ihr selbst zur Zielscheibe werden.

Missionen lassen sich mit bis zu vier Spielern bestreiten. Einfach gemeinsam drauflosballern dürfte trotzdem keine gute Idee sein. Wer vorher seine Route plant und die Umgebung im Auge behält, lebt vielleicht etwas länger.

Knapp 45 Dollar für die Alpha – was bekommen Käufer?

Nebenher zur Gameplay-Präsentation hat Rant Gaming das kostenpflichtige Prime-Batch-Programm geöffnet. Zwei Pakete stehen bereit:

  • Candidate – 44,99 US-Dollar (rund 40 Euro): Ihr dürft an den größeren Alpha-Tests und technischen Testphasen teilnehmen. Dazu gibt es einen besonderen Rang im Spiel und ein noch nicht näher beschriebenes Gegenstandspaket für die Beta.
  • Founder – 79,99 US-Dollar (rund 71 Euro): Hier steckt alles aus dem Candidate-Paket drin. Obendrauf bekommt ihr Zugang zu experimentellen Builds, dürft einen Blick auf die Entwicklungsroadmap werfen und erhaltet Zugang zu einem geschlossenen Kanal mit den Entwicklern.

Etwas günstiger kann es über die begleitende Plattform COR3 werden. Habt ihr dort einen höheren Spielerrang erreicht, sinkt der Preis. Bestimmte Gutscheine lassen sich sogar noch dazurechnen.

Einen Punkt sollte man vor dem Kauf aber kennen. Ihr kauft euch damit keinen dauerhaften Zugang zu Fragmentary Order. Die Tests laufen nur zu festgelegten Terminen. Mit dem Candidate-Paket seid ihr bei den größeren Alpha-Phasen dabei, kleinere Experimente bleiben den Foundern vorbehalten.

Und selbst dann dürft ihr nicht automatisch alles zeigen, was ihr seht. Viele Testphasen laufen unter NDA, wodurch Gameplay-Aufnahmen oder öffentliche Berichte über eure Erfahrungen untersagt sein können.

Erste Alpha noch 2026 geplant – ein Release-Termin fehlt

Die erste geschlossene Alpha soll noch 2026 starten. Wann genau, verrät Rant Gaming bisher nicht. Mehr dazu will das Studio in einer kommenden Ausgabe von FragOTV erzählen.

Buyanov denkt mit Fragmentary Order weit voraus. Gegenüber Spielern sagte er, dass der Shooter selbst in zehn Jahren noch interessant sein soll. In meinen Augen eine gewagte These. Rund 150 Mitarbeiter arbeiten derzeit im neuen Studio, uund in Zukunft sollen es wohl noch viel mehr werden.

Auf Steam werdet ihr Fragmentary Order vorerst nicht finden. Der Vertrieb läuft über die Plattform COR3, über die auch das Prime-Batch-Programm abgewickelt wird. Anmelden könnt ihr euch auf der offiziellen Website.

Wann das fertige Spiel erscheint, weiß derzeit niemand. Wer schon früh mitmischen will, muss Geld auf den Tisch legen. Alle anderen können entspannt abwarten, bis Rant Gaming die Türen für öffentliche Tests aufreißt.

Noch mehr von Quest Knight gibt es auf YouTube. Dort landen News, Shorts und Videos zu Spielen, die mich gerade beschäftigen. Wer auch beim Blog nichts verpassen möchte, kann zusätzlich meinen Newsletter abonnieren. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten.

Quellen: Games Press

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