Cross Progression macht Spielen flexibler. Ich erkläre euch, wie Cross Save funktioniert, welche Spiele es unterstützen und warum dieses Feature für viele Gamer immer wichtiger wird.
Cross Progression klingt wie ein technischer Begriff, doch dahinter steckt ein kleines Stück Freiheit, das manche Spieler sofort schätzen und anderen vielleicht gar nicht auffällt. Viele von uns bleiben über Jahre hinweg auf einer einzigen Plattform und fühlen sich dort wohl. Für sie spielt es kaum eine Rolle, ob ein Spiel den Fortschritt überträgt oder nicht. Doch immer mehr Menschen wechseln heute zwischen den Geräten hin und her, sei es aus Komfort, aus Neugier oder einfach, weil der Alltag es so vorgibt.
Genau dann entsteht der Wunsch, ein Spiel nicht neu beginnen zu müssen, nur weil man das System wechselt. Fortschritt fühlt sich wie etwas Persönliches an, etwas, das man nicht zurücklassen möchte. Cross Progression nimmt diese Sorge und erlaubt es, ein Abenteuer frei weiterzuführen, egal wo wir gerade spielen. Es ist kein absolutes Muss, aber für viele ein stiller Begleiter, der das Spielen leichter und flexibler macht.
In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, warum dieses Feature für manche Spieler unverzichtbar geworden ist und welche Spiele es 2025 besonders gut unterstützen. Vielleicht erkennt ihr dabei, wie sehr Cross Progression euren eigenen Alltag erleichtern kann, selbst wenn ihr es anfangs nicht erwartet habt.
Hier ist eine Tabelle, die einige Spiele auflistet.
| Spiel | Plattformen | Art der Cross Progression |
| Fortnite | PC, PS4/PS5, Xbox, Switch, Mobile | Vollständige Cross Progression über Epic-Account |
| Diablo IV | PC, PS4/PS5, Xbox | Vollständige Cross Progression über Battle.net |
| Destiny 2 | PC, PS4/PS5, Xbox | Cross Save über Bungie.net |
| Warframe | PC, PS5, PS4, Xbox, Switch | Cross Save und Cross Progression über Account-Verknüpfung |
| Genshin Impact | PC, PS4/PS5, Mobile | Vollständige Cross Progression über Hoyoverse-Konto |
| Honkai: Star Rail | PC, PS5, Mobile | Vollständige Cross Progression über Hoyoverse-Konto |
| Rocket League | PC, PlayStation, Xbox, Switch | Cross Progression über Epic-Account |
| Baldur’s Gate 3 | PC, PS5, Xbox | Cross Save über Larian-Cloud |
Was Cross Progression wirklich bedeutet
Cross Progression klingt im ersten Moment nach einem typischen Technikbegriff, doch eigentlich beschreibt es etwas sehr Alltägliches. Es bedeutet, dass euer Fortschritt nicht mehr an eine einzelne Plattform gebunden ist. Ihr könnt ein Spiel auf der PlayStation beginnen, später auf dem PC weiterspielen und unterwegs vielleicht auf einem Handheld weitermachen. Der Speicherstand wandert mit euch, egal wohin ihr geht.

Für mich fühlt sich das an wie eine kleine Befreiung. Früher stand man oft vor der Entscheidung, ob man ein Spiel noch einmal von vorne beginnen möchte, nur weil man die Plattform gewechselt hat. Manche Abenteuer verschwanden einfach, sobald die alte Konsole verstaubte oder der PC ausgetauscht wurde. Cross Progression nimmt diese Sorge. Es bewahrt Erinnerungen, Fortschritte und Erfolge und macht sie unabhängig von einem einzigen Gerät.
Damit Cross Progression funktioniert, verbinden viele Spiele euren Account mit einer zentralen Plattform. Ein Ubisoft-, Blizzard-, Epic- oder Microsoft-Konto übernimmt dann die Aufgabe, euren Fortschritt zu speichern und zwischen den Systemen zu übertragen. Für euch bedeutet das nur eines. Ihr könnt spielen, wo ihr wollt, und dort weitermachen, wo ihr aufgehört habt. Es ist ein stiller Komfort, den man erst dann richtig schätzt, wenn man ihn einmal erlebt hat.
Unterschied Cross Play vs. Cross Save vs. Cross Progression
Übrigens hat Battlefield 6 Crossplay und Cross-Progression.
Viele verwechseln Cross Play, Cross Save und Cross Progression, dabei meinen diese Begriffe ganz unterschiedliche Dinge. Cross Play beschreibt nur die Möglichkeit, mit Spielern auf anderen Plattformen zusammenzuspielen. Ihr sitzt auf der PlayStation, eure Freunde auf dem PC oder der Xbox, und ihr könnt trotzdem gemeinsam ein Abenteuer erleben. Es geht also ausschließlich um das Zusammenspiel, nicht um euren eigenen Fortschritt.
Cross Save ist enger gefasst. Hier könnt ihr einen Speicherstand von einer Plattform auf eine andere übertragen. Oft funktioniert das manuell, zum Beispiel indem ihr euren Spielstand in einer Cloud speichert und später auf einem anderen Gerät wieder herunterladet. Es ist praktisch, aber nicht immer vollkommen nahtlos.
Cross Progression geht einen Schritt weiter. Es verbindet euren Fortschritt dauerhaft über alle unterstützten Plattformen hinweg. Ihr spielt auf der Konsole weiter, wechselt später an den PC und macht genau dort weiter, ohne etwas hochladen oder verschieben zu müssen. Für mich fühlt sich das wie der natürlichste Weg an, Spiele zu erleben, weil der Fortschritt nicht mehr an ein bestimmtes Gerät gebunden ist. Es ist der ruhigste und bequemste Ansatz, gerade wenn man oft zwischen mehreren Systemen wechselt.
Warum Cross Progression für viele Gamer inzwischen unverzichtbar ist
Cross Progression fühlt sich für viele nicht mehr wie ein Luxus an, sondern wie etwas, das ganz selbstverständlich geworden ist. Wir spielen heute auf so vielen Geräten, oft abhängig davon, wie unser Alltag gerade aussieht. Manchmal sitzen wir entspannt auf der Couch, gelegentlich am Schreibtisch oder stellenweise spielen wir unterwegs ein paar Minuten weiter. Wenn ein Spiel all diese Momente miteinander verbinden kann, entsteht ein Gefühl von Freiheit, das man früher nicht hatte.
Für mich hat Cross Progression etwas sehr Beruhigendes. Ich muss mir keine Gedanken machen, wo ich begonnen habe oder auf welchem System mein letzter Speicherstand liegt. Ich verliere keine Erfolge mehr, keine Storyfortschritte, keine mühsam gesammelten Items. Alles bleibt erhalten, egal welches Gerät ich einschalte. Es nimmt die Schwere aus dem Wechsel zwischen Plattformen und macht das Spielen leichter und natürlicher.
Gerade große, langjährige Spiele profitieren davon. Titel wie Diablo oder Destiny begleiten uns oft über Monate, manchmal über Jahre. Ohne Cross Progression würde man viele dieser Erlebnisse zurücklassen, sobald sich die eigene Hardware ändert. Mit Cross Progression bleibt dagegen alles verbunden. Es bewahrt unsere Erinnerungen und Fortschritte und schenkt uns die Freiheit, einfach dort weiterzumachen, wo wir uns am wohlsten fühlen.
Es funktioniert nicht überall
Cross Progression wirkt so selbstverständlich, dass man sich manchmal fragt, warum es nicht längst in jedem Spiel vorhanden ist. Doch oft liegen die Gründe nicht in fehlendem Willen, sondern in Strukturen, die sich über viele Jahre entwickelt haben. Viele Spiele hängen an Plattformen, die eigene Ökosysteme, eigene Speicherlösungen und eigene Store-Modelle besitzen. Wenn Fortschritt an Käufe, Lizenzen oder regionale Angebote gebunden ist, wird eine gemeinsame Basis schnell zu einer Herausforderung.
Manche Publisher scheuen auch die Verantwortung, mehrere Plattformen gleichzeitig zu unterstützen. Ein plattformübergreifender Speicherstand bedeutet, dass alle Versionen eines Spiels sich wie ein gemeinsames Ganzes verhalten müssen. Das klingt einfach, ist aber in der Realität oft ein Balanceakt. Updates müssen überall gleichzeitig erscheinen, Fehler wirken sich plötzlich global aus und jede Änderung am Spielstand muss auf allen Systemen funktionieren.
Hinzu kommt, dass nicht alle Studios über die Ressourcen verfügen, eine saubere Account-Struktur aufzubauen. Einige arbeiten mit kleineren Teams oder konzentrieren sich auf einzelne Plattformen. Cross Progression verlangt Planung, Wartung und langfristige Betreuung, was gerade für Indie-Entwickler eine echte Hürde sein kann.
Und doch wird das Feature immer häufiger umgesetzt. Je mehr Spieler zwischen Plattformen wechseln, desto größer wird der Druck. Cross Progression ist kein Luxus mehr, sondern für viele ein Teil der Spielerfahrung, der still und leise zur neuen Erwartung geworden ist.
Unterschiedliche technische Lösungen
Cross Progression funktioniert nicht überall gleich. Hinter dem Begriff steckt kein einzelner Standard, sondern verschiedene Wege, wie Spiele unseren Fortschritt speichern und zwischen Plattformen teilen. Manche setzen auf ein eigenes Kontosystem, andere nutzen Cloud-Speicher und wieder andere verbinden beides miteinander. Für uns als Spieler fühlt sich das oft sehr ähnlich an, doch im Hintergrund laufen ganz unterschiedliche Prozesse ab.
Einige der größten Spiele verwenden Account-basierte Modelle. Diablo, Fortnite oder Destiny speichern den relevanten Fortschritt auf zentralen Servern, die nur mit unserem persönlichen Konto verknüpft sind. Dadurch spielt es keine Rolle, auf welchem Gerät wir uns einloggen. Der Fortschritt wird überall automatisch übernommen und folgt uns wie ein kleiner digitaler Rucksack.
Andere Studios nutzen Cloud-Lösungen. Baldur’s Gate 3 ist ein gutes Beispiel dafür. Hier werden Spielstände in einer eigenen Cloud abgelegt, die wir auf anderen Plattformen abrufen können. Das fühlt sich weniger wie Magie und mehr wie ein gemeinsamer Ordner an, der einfach überall erreichbar ist.
Es gibt aber auch Mischformen, bei denen bestimmte Fortschritte geteilt werden und andere an die Plattform gebunden bleiben. Waffen oder Charaktere können synchronisiert werden, während Kampagnenstände lokal bleiben. Diese Modelle entstehen oft dann, wenn ein Spiel ursprünglich nicht für mehrere Systeme geplant war.
Für uns ist am Ende vor allem wichtig, dass der Übergang sich natürlich anfühlt. Egal ob Server, Cloud oder Kombination aus beidem. Gute Lösungen erkennt man daran, dass man sie kaum bemerkt. Sie funktionieren leise im Hintergrund und lassen uns einfach weiterspielen, ohne darüber nachzudenken, wo wir zuletzt aufgehört haben.
Indie-Spiele mit diesem Feature
Indie-Spiele gehen oft überraschend mutig voran, wenn es um Cross Progression und flexible Speicherlösungen geht. Viele von ihnen nutzen einfache Cloud-Funktionen wie Steam Cloud oder die Cloud-Saves im Epic Games Store, die mit vergleichsweise wenig Aufwand integriert werden können und trotzdem einen echten Unterschied machen. Für kleine Teams ist das eine günstige Möglichkeit, ihren Spielern mehr Freiheit zu geben, ohne ein großes eigenes Account-System entwickeln zu müssen. Gerade im Indie-Bereich sieht man deshalb viele dieser Experimente, während große Publisher eher auf eigene, komplexere Backends setzen.
Für uns als Spieler fühlt sich das angenehm unkompliziert an. Man startet ein Spiel am PC, spielt später weiter auf einem Handheld oder einem anderen Gerät im gleichen Ökosystem. wie bei einem Steam Deck Ihr merkt dabei kaum, wie der Speicherstand im Hintergrund mitwandert. Das ist vielleicht nicht ganz so umfassend wie die großen Account-Systeme von Diablo oder Fortnite, erfüllt aber im Alltag oft denselben Zweck: Es macht das Weiterspielen leichter, ohne dass man darüber nachdenken muss.
Indies zeigen uns dabei, wie flexibel und modern Spiele heute sein können. Sie probieren Lösungen aus, die später zum Standard werden könnten, und geben uns das Gefühl, dass Fortschritt nicht zwangsläufig an eine bestimmte Hardware gebunden sein muss.
Fazit
Cross Progression ist mehr als ein technisches Komfortfeature. Es verändert die Art, wie wir Spiele erleben, oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Manche von uns spielen auf der Couch, andere am PC, wieder andere unterwegs. Und trotzdem möchten wir all diese Momente miteinander verbinden, ohne jedes Mal neu anzufangen oder etwas zurückzulassen. Cross Progression macht genau das möglich und schenkt uns eine Freiheit, die früher kaum denkbar war.
Je mehr Geräte wir nutzen, desto natürlicher wird dieser Wunsch. Spiele begleiten uns länger, sie wandern mit uns durch verschiedene Lebensphasen und passen sich unserem Alltag an. Das macht sie nicht nur flexibler, sondern auch wertvoller. Für viele ist Cross Progression deshalb kein Bonus mehr, sondern ein fester Bestandteil der Spielerfahrung. Für mich selbst ist dieses Feature aktuell nicht wirklich wichtig, aber ich bin froh, dass es existiert. Es ist beruhigend zu wissen, dass Spiele inzwischen flexibler geworden sind, auch wenn ich selbst selten zwischen Plattformen springe. Wie sieht es bei euch aus? Gehört ihr zu den Spielern, die regelmäßig unterwegs sind und oft das System wechseln?
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