Quest-Knight sitzt in einer warmen Hütte vor dem Kamin und trinkt Tee ruhige, malerische Szene im Stil, was zu Cozy-Games passt

Cozy-Games erleben seit Jahren aus gutem Grund einen riesigen Aufschwung. Sie holen uns aus dem Alltag, schaffen kleine Inseln der Ruhe und bieten genau die Art von Leichtigkeit, die vielen von euch gerade fehlt. In diesem Artikel erkläre ich, warum das Genre so stark wächst, welche Elemente Cozy-Games wirklich ausmachen und wie sich meine persönliche Sicht aussieht.

Cozy-Games sind seit Jahren im Trend. Der Indie-Entwickler hinter Stardew Valley landete nicht ohne Grund einen Volltreffer. Obwohl das Spiel inzwischen fast zwei Jahre alt ist, zählt es aktuell rund 60.000 aktive Spieler, in den letzten 24 Stunden waren es sogar fast 90.000. Auch Animal Crossing: New Horizons verkauft sich weiterhin wie geschnitten Brot. Monat für Monat stürzen sich neue Spieler in diese ruhige Welt. Doch woher kommt diese Faszination? Und wie stehe ich selbst zu diesem Genre?

Starke Cozy-Games laut Metascore

Idyllische Farm im warmen Abendlicht mit Feldern, Holzhaus und friedlicher Atmosphäre – malerische Szene im Stil von Cozy-Games
SpielMetascore
Chicory: A Colorful Tale90
Dave the Diver90
Animal Crossing: New Horizons90
Stardew Valley89
The Last Campfire83
Rune Factory 3 Special76
Fae Farm75

Es gibt selbstverständlich viele weitere Cozy-Games. Diese Auswahl dient lediglich dazu, euch ein paar passende Beispiele an die Hand zu geben, wenn ihr nach entspannten Spielen sucht oder das Genre kennenlernen wollt.

Was sind Cozy-Games?

Das Wort »Cozy« steht für Gemütlichkeit. Genau das spiegelt sich in diesen Spielen wider. Meist gibt es keinen Zeitdruck. Ihr pflügt Felder, sammelt Holz, baut Materialien ab oder richtet einen kleinen virtuellen Ort nach euren Vorstellungen ein. Ganz anders als bei meiner Liste »die besten Soulslikes« erlebt ihr keine intensiven Kämpfe oder großen Herausforderungen. Ihr schaltet einfach ab, atmet durch und macht euer Ding.

Warum sind Cozy-Games so beliebt?

Viele Spieler sind vom Alltag so überlastet, dass sie etwas brauchen, das sie herunterholt. Gemütliche Spiele ohne Druck sind dafür ideal: Sie räumen den Kopf frei. Es hat fast etwas Magisches, wenn ihr eine freundliche Welt erkundet, die ihr mit euren kreativen Ideen lebendiger macht.

Manchmal schlüpft ihr in die Rolle eines Farmers, der Schritt für Schritt ein kleines Paradies erschafft. Oder ihr erlebt wie in Dave the Diver ein charmantes Doppel-Leben: tagsüber die Unterwasserwelt erkunden, nachts ein Sushi-Restaurant leiten. Cozy-Games arbeiten mit kleinen Ritualen und leichten Zielen. Genau diese Mischung sorgt für Entspannung.

Was ich von diesem Genre halte?

Ich habe selbst nicht viele klassische Cozy-Games gespielt, aber ich bin in verschiedenen Spielen mit Cozy-Elementen in Berührung gekommen. In Like a Dragon: Infinite Wealth zum Beispiel. Sobald ihr Dondoko Island erreicht, könnt ihr die Insel nach und nach in ein kleines Paradies verwandeln. Das hat mich überrascht und gleichzeitig angenehm beruhigt.

Ein weiterer Moment, der mich gepackt hat, stammt aus Kingdom Come: Deliverance II. Das Schmieden ist dort kein simples Mini-Game, sondern ein ruhiger, fast meditativer Prozess. Die Bewegungen, der Rhythmus, der Klang – es fühlt sich wie Balsam an. Und wenn das fertige Schwert vor euch liegt, entsteht ein ganz eigener Stolz.

Cozy-Elemente sind wie eine kleine Meditation. Vielleicht mag ich weiterhin eher RPGs oder Soulslikes, aber ich kann klar nachvollziehen, warum Cozy-Games für so viele Menschen zu einem Ort der Ruhe geworden sind.

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