Endzeitspiele sind gnadenlos, ehrlich und rau. Sie zeigen eine Welt, in der keine Regeln mehr gelten. Genau das zieht mich seit jeher in ihren Bann. Dying Light ist für mich ein Paradebeispiel für diese gnadenhafte Immersion.
Es gibt Spiele, die bleiben einfach hängen. Bei mir sind es vor allem die düsteren Endzeitwelten: The Last of Us, Death Stranding, Metro 2033, Fallout 3 und natürlich Dying Light. Dieses Gefühl, durch eine verlassene Stadt zu streifen, dabei jedes Geräusch zu deuten, jede Silhouette zu hinterfragen, das ist Spannung pur. Ich liebe diesen Moment, wenn sich plötzlich eine Person zeigt. Ist sie freundlich? Ein Feind? Oder flieht sie nur vor einer noch größeren Bedrohung? Vielleicht ist es ein Mutant oder ein Roboter. Vielleicht einfach nur ein Zombie, der Hunger hat. In diesen Welten fühlt sich eine Bedrohung greifbar an. Und das sorgt bei mir für ein Gefühl, das nur wenige Genres erzeugen können.
Das Action-Rollenspiel Dying Light 2 ist im Winter Sale stark reduziert. Wenn ihr das Abenteuer noch nicht kennt, lohnt sich ein Ausflug definitiv. Ihr müsst den ersten Teil nicht zwingend gespielt haben, aber ich empfehle es euch.
Endzeitspiele leben von der Atmosphäre
Was gute Endzeitspiele für mich ausmachen? Ganz klar die Atmosphäre. Wilde Windstöße, prasselnder Regen, das Knacken von Geäst oder das ferne Grollen einer Explosion – all das lässt mich komplett eintauchen. Denkt nur mal an die GDs in Death Stranding, an das Knistern der Radioaktivität in Metro oder das fiepende Geigerzähler-Klacken in Fallout.
Ich fühle mich nie so sehr „drin“ wie in diesen Momenten. Endzeitspiele geben mir etwas, was kaum ein anderes Genre schafft: vollständige Immersion. Ich weiß nie, was als Nächstes passiert. Und genau das macht sie so genial.
Dying Light ist ein episches Endzeitfest
Ich erinnere mich noch genau an Dying Light 1. Sobald die Nacht hereinbricht, verändert sich die Stimmung komplett. Die Schattenjäger jagen euch mit einem Schreien, das mir bis heute in den Knochen sitzt. Techland hat eine Zombiewelt geschaffen, in der jederzeit alles kippen kann. Und anders als in The Walking Dead, wo Zombies oft träge wirken, gibt es hier gleich mehrere Zombie-Arten. Jede davon ist tödlich.

Im zweiten Teil begeistert mich besonders die neue Freiheit: Das Parkour-System erlaubt es, sich atemlos über Dächer zu retten, während unter einem die Horden kreischen. Diese Momente sind der pure Adrenalinrausch.
Ich bekomme beim Schreiben wieder richtig Lust auf einen erneuten Durchlauf. Und ganz ehrlich? Eine Serie im Dying-Light-Universum wäre absolut mein Traum. Dieses Setting bietet so viel Spannung, Tragik und Menschlichkeit. Ich würde sie sofort schauen. Wie ist das bei euch? Spielt ihr gern Endzeitspiele? Und hat euch Dying Light auch so gefallen?
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