Hauptcharakter mit Schwert und Begleitern im Artwork von Crimson Desert

Nach Kritik an Grafik und Assets zu Crimson Desert meldet sich das Studio. Die Erklärung lässt mehr Fragen offen, als sie beantwortet.

Nach der Diskussion um mögliche KI-Inhalte in Crimson Desert hat Pearl Abyss nun Stellung bezogen. Das Studio bestätigt, dass während der Entwicklung tatsächlich generative KI zum Einsatz kam. Einige dieser Inhalte seien „versehentlich“ in der finalen Version gelandet. Spieler kritisieren auch die Steuerung. Die Entwickler bessern auch hier nach.

Studio spricht von „Versäumnis“

Laut Pearl Abyss wurden KI-Tools vor allem in frühen Entwicklungsphasen genutzt, um schnell visuelle Ideen und Atmosphäre zu testen. Eigentlich sollten diese Assets vor Release ersetzt werden. Das sei aber nicht vollständig passiert.

Das Studio erklärt, dass einige Inhalte unbeabsichtigt im Spiel verblieben sind und räumt den Fehler ein. Zur gleichen Zeit gesteht das Team ein, die Nutzung von KI zuvor nicht klar benannt zu haben.

An dieser Stelle wird es kritisch. Die fehlende Transparenz passt weder zu den Erwartungen vieler Spieler noch zu den Richtlinien von Plattformen wie Steam.

Patch und Überprüfung für Crimson Desert angekündigt

Als Reaktion führt Pearl Abyss derzeit eine umfassende Überprüfung aller Inhalte durch. Betroffene Assets sollen in kommenden Updates ersetzt werden.

Ein Zeitplan steht allerdings noch nicht fest. Zusätzlich will das Studio interne Prozesse überarbeiten und künftig offener mit solchen Themen umgehen. Trotz der Kritik verkaufte sich Crimson Desert zum Start millionenfach. Außerdem liegt der Steam-Charts-Peak bei fast 250.000 gleichzeitigen Spielern.

Ihr findet in Crimson Desert auch moderne Upscaling-Technik für den PC.

Zweifel bleiben trotz Stellungnahme

Ich finde es gut, dass Pearl Abyss auf die Vorwürfe reagiert hat. Allerdings frage ich mich, ob das Studio wirklich aufrichtig ist. Man muss doch wissen, ob noch experimentelle KI-Inhalte im Spiel enthalten sind, auch wenn es noch so riesig ist.

Ich vermute, sie haben sie bewusst drin gelassen und sich nichts dabei gedacht. Schlimm finde ich es persönlich nicht, wenn es nur auf wenige Inhalte basiert. Das sollte man in meinen Augen nicht überdramatisieren. Allerdings wirkt die Kommunikation des Studios nicht gerade stark oder glaubwürdig.

Quelle: Crimson Desert via X

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