Subnautica 2 verabschiedet sich ein Stück weit von der Isolation des Vorgängers. Unknown Worlds erklärt genauer, wie Koop, gemeinsame Welten und geteilte Fortschritte funktionieren.
Über Jahre lebte Subnautica vor allem von Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und der Angst vor dem unbekannten Ozean. In Subnautica 2 bleibt dieses Grundgefühl zwar erhalten, doch diesmal dürft ihr die gefährlichen Tiefen gemeinsam erkunden. Ihr könnt übrigens das Abenteuer vorab herunterladen. Subnautica 2 öffnet die Schleusen vor dem Early Access.
Bis zu vier Spieler tauchen gemeinsam in Subnautica 2 ab
Subnautica 2 unterstützt Koop für bis zu vier Spieler. Ihr könnt also zusammen mit drei weiteren Freunden dieselbe Welt erkunden. Dazu kommt vollständiges Crossplay zwischen den PC und der Xbox. Selbst Cross Progression wird unterstützt, falls ihr auf mehreren Plattformen spielt.
Im Hauptmenü stehen dafür zwei Optionen bereit. Über „Host Multiplayer“ erstellt ihr eine eigene Koop-Welt, während „Join Friends“ euch direkt der Sitzung eines Freundes beitreten lässt.
Interessant ist vor allem, dass Unknown Worlds keine eigene abgespeckte Koop-Variante entwickelt hat. Stattdessen entspricht die Multiplayer-Welt aktuell nahezu komplett der normalen Spielerfahrung. Die komplette Story lässt sich gemeinsam durchspielen.
Freunde können entweder über einen Freundescode oder direkt über die Freundesliste eingeladen werden. Wer einer Welt beitreten möchte, muss den jeweiligen Host zunächst hinzufügen.
Spieler dürfen jederzeit kommen und gehen
Subnautica 2 geht beim Koop offen mit dem Spielfortschritt um. Die Spieler können den laufenden Sitzungen jederzeit beitreten oder sie wieder verlassen. Selbst wenn der Host bereits weit in der Story fortgeschritten ist, dürfen neue Mitspieler problemlos dazustoßen. Frühere Storymomente gehen ihnen zwar verloren, sie landen aber sofort in derselben Welt wie alle anderen.
Dadurch entsteht eine flexiblere Struktur als in vielen anderen Survival-Spielen. Die Gruppen können dauerhaft zusammen spielen oder einfach spontan gemeinsame Expeditionen starten.
Außerdem lassen sich bestehende Solo-Spielstände später in Koop-Welten umwandeln. Bereits freigeschalteter Fortschritt bleibt dabei erhalten. Gerade für Spieler, die zunächst alleine starten möchten, dürfte das relevant sein. Während der Early-Access-Phase wollen die Entwickler zusätzlich weitere Multiplayer-Funktionen ergänzen.
Geteilte Lager sollen das Spielgefühl hervorheben
Das gemeinsame Fortschrittssystem ist reizvoll. Die Koop-Welten nutzen aktuell geteilte Lagerinventare. Alle Spieler greifen also auf dieselben Ressourcen und Schränke zu.
Auch mehrere Komfortsysteme werden gruppenweit geteilt:
- Datenbankeinträge
- Baupläne und Rezepte
- Fahrzeuge
- freigeschaltete Scans
Findet also ein Spieler eine neue Blaupause, profitieren sofort alle anderen davon. Während eine Person draußen neue Ressourcen entdeckt, kann ein anderer Spieler bereits zurück in der Basis Fahrzeuge oder Ausrüstung herstellen.
Komplett private Bereiche existieren momentan noch nicht. Lediglich das persönliche Inventar eines Charakters bleibt exklusiv. Unknown Worlds erklärte jedoch bereits, dass später private Lageroptionen geplant seien.
Der Basenbau wird zur Gemeinschaftsarbeit in Subnautica 2
Auch der Basenbau verändert sich durch den Koop ganz schön stark. Die Spieler können gemeinsam riesige Unterwasseranlagen errichten und Ressourcen effizient untereinander aufteilen.
Natürlich bleibt es weiterhin möglich, kleinere getrennte Basen zu bauen. Durch die gemeinsamen Lager fühlt sich die Welt aber eher wie eine große gemeinsame Expedition an statt wie mehrere voneinander getrennte Spielstände.
Ich finde diese Mechanik nicht verkehrt. Die Vorgänger lebten stark vom Gefühl völliger Isolation. Subnautica 2 versucht nun offensichtlich, dieses Prinzip teilweise aufzubrechen, ohne die gefährliche Atmosphäre der Tiefsee komplett zu verlieren.
Quelle: Gamespot
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