Forza Horizon 6 soll sich laut Alinea Analytics bereits mehrere Millionen Mal verkauft haben. Das Verhältnis zwischen Steam, Xbox und Game Pass solltet ihr euch anschauen.
Playground Games sprach zuletzt von mehr als sechs Millionen Spielern in Forza Horizon 6. Offizielle Verkaufszahlen hielt das Studio genauso verborgen wie der Der Eine Ring Frodo aus Der Herr der Ringe. Eine neue Schätzung von Alinea Analytics malt uns ein Schauplatz des Erfolgs.
Übrigens sind die Tuning-Möglichkeiten in Forza Horizon 6 richtig umfangreich.
Forza Horizon 6: So verteilt sich der Umsatz
Laut Rhys Elliot von Alinea Analytics soll Forza Horizon 6 bislang etwa 4,9 Millionen Verkäufe erreicht haben. Der geschätzte Bruttoumsatz liegt demnach bei mehr als 325 Millionen Dollar. Der Anteil der teureren Version wird auch erwähnt. Rund 1,7 Millionen Käufer sollen zur Premium-Fassung gegriffen haben, die unter anderem drei Tage Vorabzugang bot. Das passt zu den starken Early-Access-Zahlen auf Steam, wo Forza Horizon 6 schon vor dem offiziellen Start deutlich über den bisherigen Serienrekorden lag.
Bei der Plattformverteilung zeigt sich laut Elliot etwas anderes. Steam soll mit rund 2,8 Millionen Verkäufen mehr Einheiten bewegt haben als Xbox. Dort sollen etwa 2,1 Millionen Exemplare verkauft worden sein, wobei Konsole, PC und Cloud zusammengezählt werden. Beim Umsatz soll die Xbox trotzdem vorn liegen. Laut Schätzung entfallen etwa 51 Prozent des Bruttoumsatzes auf Microsofts eigene Plattformen, während Steam bei 49 Prozent liegt.
Das dürfte mehrere Gründe haben. Käufe über den Microsoft Store müssen keine Steam-Gebühren abgeben. Außerdem stammt ein größerer Teil der Xbox-Spielgemeinde offenbar aus westlichen Märkten, während Steam stärker international verteilt ist. China, Japan und Brasilien sollen dort wichtige Märkte für Horizon 6 sein. Regionale Preise können den Umsatz pro Verkauf also drücken.
Die Xbox-Leistung verdient trotzdem ein Schulterklopfen, wenn sie eine hätte. Horizon 6 ist schließlich direkt im Game Pass verfügbar. Dass sich das Spiel dort zusätzlich stark verkauft, zeigt, wie groß die Marke inzwischen geworden ist.
Der Game Pass bringt Reichweite und kostet etwas
Elliot sieht dennoch eine Kehrseite. Mehr als drei Millionen Spieler sollen Forza Horizon 6 aktuell über Game Pass spielen, statt das Spiel direkt zu kaufen. Damit zeigt sich erneut das typische Muster vieler Microsoft-First-Party-Releases. Steam übernimmt einen großen Teil der direkten Verkäufe, während der Game Pass auf der Xbox und den PC mehr Aktivität hineinspült.
Aus Microsoft-Sicht kann das funktionieren, weil der Game Pass Reichweite schafft und Spieler langfristig im eigenen Ökosystem hält. Es bleibt aber die Frage, wie viele dieser Abo-Spieler das Spiel ohne den Game Pass tatsächlich gekauft hätten. Mal schauen, wie der PS5-Release ausfallen wird.
Quelle: GamingBolt
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