Rocket League könnte eine der ältesten Frustmechaniken verlieren. Ein neuer Teaser versichert uns, dass Spieler mehr Kontroller bei einer bestimmten Mechanik haben.
Rocket League hat sich über mehr als ein Jahrzehnt erstaunlich wenig verändert. Psyonix musste am Kern kaum rütteln, weil das Spielgefühl von Anfang an so klar funktionierte. Darum leuchtet der aktuelle Teaser für viele Leute wie ein Stern der Hoffnung. Offenbar könnte Rocket League eine Respawn-Mechanik ändern, die Spieler seit dem Launch 2015 kritisieren.
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Psyonix versichert Kontrolle über Respawns
In Rocket League werden Spieler nach einer sogenannten Demo zerstört, wenn ein Gegner sie mit hoher Geschwindigkeit rammt. Danach spawnt das Fahrzeug automatisch wieder am eigenen Tor. Derzeit entscheidet das Spiel allerdings zufällig, auf welcher Seite des Tores man zurückkehrt. Allein das kann Matches stark beeinflussen. Manchmal erscheint ein Spieler direkt auf der Seite des Balls und kann sofort wieder eingreifen. In anderen Situationen landet er auf der falschen Seite, während der Ball bereits gefährlich nah vor dem eigenen Tor liegt.
Für ein Spiel, das sonst so stark auf Können, Positionierung und Reaktionsgeschwindigkeit setzt, wirkt dieses Zufallselement seit Jahren etwas aus der Zeit gefallen. Am 22. Mai veröffentlichte Psyonix nun einen kurzen Social-Media-Clip mit dem Satz: „Die Entscheidung liegt in deiner Hand.“
Das Video zeigt zunächst einen typischen Frustmoment. Ein Spieler wird demoliert, spawnt ungünstig und kann ein Gegentor nicht mehr verhindern. Danach spult der Clip zurück und blendet ein neues UI-Element ein, das offenbar eine Wahl des Respawnpunkts andeutet. Sollte sich das bestätigen, wäre das mehr als nur eine kleine Komfortfunktion. Es würde eine der ältesten Zufallsmechaniken von Rocket League direkt verändern.
Eine bedeutende Änderung in Rocket League
Gerade in Rocket League können wenige Meter den Unterschied zwischen Rettung und Gegentor ausmachen. Darum hätte eine frei wählbare Respawn-Seite sofort gewisse Auswirkungen auf das Spielgefühl.
Spieler könnten nach einer Zerstörung aktiv entscheiden, ob sie näher zum Ball, stärker in Richtung Torabsicherung oder besser zur nächsten Rotation zurückkehren möchten. Damit würde Psyonix dem Spiel ein Stück Zufall nehmen und mehr Kontrolle an die Spieler zurückgeben. Für Gelegenheitsspieler klingt das zunächst unscheinbar, für erfahrene Rocket-League-Fans könnte es aber eine der wichtigsten Gameplay-Anpassungen seit Jahren werden.
Zuletzt wurde ohnehin über größere technische Veränderungen gesprochen. Die nächste Ära von Rocket League soll offenbar auf der Unreal Engine 6 basieren. Eine überarbeitete Respawn-Mechanik würde deshalb gut zu einem größeren Neustart oder zumindest einer modernisierten Version des Spiels passen. Noch hat Psyonix nicht offiziell bestätigt, wie genau das neue System funktioniert.
Quelle: Insider-Gaming
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