Dragon Ball Xenoverse 3 hat einen neuen Trailer erhalten. West City, das Great Saiya Squad und neue Kampfsysteme zeigen, was auf uns im nächsten großen Dragon-Ball-RPG zukommt.
Dragon Ball Xenoverse 3 spielt in AGE 1000, also in einer weit entfernten Zukunft des Dragon-Ball-Universums. Die Spieler treten dort dem Great Saiya Squad bei, erkunden West City und treffen sowohl bekannte Figuren wie Bulma und Gamma 1 als auch neue Charaktere wie Brett, Lilica, ROM und Tap.
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Entscheidungen sollen stärker in die Kämpfe eingreifen
Der neue Trailer zeigt uns, dass Dragon Ball Xenoverse 3 stärker mit der Herkunft des eigenen Charakters arbeiten möchte. Laut Bandai Namco wirken sich Spielerentscheidungen und die gewählte Spezies stärker auf Kämpfe aus. Saiyajins können etwa auf verschiedene Super-Saiyajin-Formen zugreifen, während Erdlinge einen anderen Spielstil erhalten sollen.
Im Grunde ist es nicht komplett neu. Die Spieler erschaffen ihren eigenen Dragon-Ball-Helden und bewegen sich durch eine Welt, in der alte und neue Figuren aufeinandertreffen. Neu wirkt vor allem, dass die Herkunft und der Kampfstil miteinander verbunden werden sollen.
Im Trailer sah man auch den Alltag in West City, unter anderem die Erkundung in der Stadt. Bandai Namco beschreibt West City als neue Welt in AGE 1000, in der Spieler neue Geschichten entdecken und Teil des Great Saiya Squad werden. Kämpferisch bleibt das Tempo hoch. Ihr könnt durch West City fliegen, über das Schlachtfeld boosten und Ki-Angriffe gegen Gegner entfesseln.
Soul Assist bringt bekannte Figuren zurück
Das neue Soul-Assist-System ist wahrscheinlich den meisten Leuten sofort ins Auge gestochen. Damit können Spieler mächtige Angriffe zusammen mit bekannten Verbündeten aus dem Dragon-Ball-Universum ausführen. Zusätzlich gibt es eine Soul-Switch-Mechanik, mit der die Kraft bestimmter Figuren temporär übernommen wird. Bandai Namco nennt unter anderem Krillin, Piccolo, Vegeta, Future Trunks und Tenshinhan.
Einerseits ist Soul Assist ein kluger Weg, bekannte Charaktere trotz des Zukunftssettings einzubinden. Andererseits finde ich die Idee ein wenig seltsam. Dragon Ball Xenoverse 3 spielt weit nach den bekannten Ereignissen und natürlich wünschen sich viele Fans, dass die alten Helden nicht vergessen werden. Trotzdem würde ich es cooler finden, wenn der Protagonist alte Aufzeichnungen, Kampfdaten oder Visionen von Figuren wie Vegeta und Future Trunks findet, um deren Techniken zu verstehen und auf eigene Weise zu adaptieren. Das würde für mich besser zum Zukunftssetting passen, als ihre Kraft einfach temporär zu übernehmen.
Zum System selbst: Spielerisch finde ich Soul Assist nicht komplett übel, weil Xenoverse von bekannten Figuren, ikonischen Angriffen und Fan-Momenten lebt. Erzählerisch hängt es aber stark davon ab, wie Bandai Namco es erklärt. Wenn es nur wie ein Fanservice-Knopf wirkt, kann es billig wirken. Wenn es sauber über Zeitrisse, Erinnerungen, gespeicherte Seelenenergie oder Trainingsdaten erklärt wird, könnte es richtig gut funktionieren.
Dragon Ball Xenoverse 3 erscheint 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Einen konkreten Veröffentlichungstermin hat Bandai Namco bislang nicht genannt.
Ich habe noch eine kleine kritische Bemerkung anhand des Trailers. Bei den Gesichtsanimationen sehe ich noch Luft nach oben. Anime-Spiele arbeiten oft reduzierter, weil Tempo, Effekte und Kampfsystem stärker zählen. Für ein Spiel, das 2027 erscheinen soll, dürften die Figuren in Dialogen und Nahaufnahmen trotzdem etwas mehr Ausdruck vertragen. Mehr von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort gibt es regelmäßig News, Shorts und persönliche Eindrücke aus der Gaming-Welt.
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