Pal mit Gatling-Geschütz kämpft in der offenen Welt von Palworld

In Palworld entwickeln sich Pals nicht wie Pokémon. In diesem Guide gehe ich auf verschiedene Varianten ein und wie ihr eure Begleiter verbessert.

Pengullet und Penking sehen aus, als könnten sie zwei Stufen derselben Entwicklung sein. Trotzdem verwandelt sich euer kleiner Pinguin auch nach zahlreichen Kämpfen nicht in den bewaffneten König. Palworld verzichtet selbst in der Vollversion 1.0 auf feste Evolutionsreihen. Das bedeutet jedoch nicht, dass eure Begleiter immer genauso bleiben müssen, wie ihr sie gefangen habt.

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Können sich Pals in Palworld entwickeln?

Die Antwort lautet Nein. Pals entwickeln sich weder durch einen Levelaufstieg noch durch besondere Gegenstände oder bestimmte Bedingungen zu einer anderen Spezies. Ein Pengullet bleibt deshalb immer ein Pengullet. Möchtet ihr einen Penking besitzen, müsst ihr ihn eigenständig fangen oder durch die passende Zuchtkombination erhalten.

Das gilt auch für andere Kreaturen, die optisch miteinander verwandt wirken. Ähnliche Namen, Merkmale oder direkt benachbarte Positionen im Paldeck bedeuten nicht, dass eine Evolutionsreihe dahintersteckt.

Pocketpair hat dieses System auch für Version 1.0 nicht geändert. Community-Manager John „Bucky“ Buckley erklärte bereits vor der Veröffentlichung, dass Entwicklungen nie geplant waren und weiterhin nicht vorgesehen seien.

Varianten sind keine Entwicklungen in Palworld

Einige Pals besitzen alternative Formen mit einem anderen Element, verändertem Aussehen und teilweise abweichenden Fähigkeiten. Dazu gehören beispielsweise Chillet und Chillet Ignis.

Auch hierbei handelt es sich nicht um eine Entwicklung. Ihr könnt ein gewöhnliches Chillet nicht durch Training, Feuerangriffe oder einen Gegenstand in Chillet Ignis verwandeln. Beide gelten als eigenständige Pals, die ihr separat finden oder züchten müsst.

Palworld orientiert sich damit eher an verwandten Arten, die sich an unterschiedliche Lebensräume angepasst haben. Für eure Sammlung bedeutet das, dass ihr jede Variante einzeln beschaffen müsst.

So verbessert ihr Pals ohne Evolution

Obwohl eure Begleiter ihre Spezies behalten, könnt ihr sie auf mehreren Wegen weiterentwickeln. Seit Version 1.0 stehen dafür noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung.

Verdichtung stärkt ein vorhandenes Pal

Mit dem Pal-Kondensator könnt ihr mehrere Exemplare derselben Art zu einem ausgewählten Begleiter verdichten. Die verbrauchten Pals verschwinden dauerhaft, während das ausgewählte Exemplar bessere Werte erhält.

Habt ihr beispielsweise mehrere Gumoss gefangen, könnt ihr die schwächeren Exemplare verwenden, um euren besten Kandidaten aufzuwerten. Das Pal erhält dadurch keine neue Form und keinen anderen Namen. Es wird lediglich innerhalb seiner Art mächtiger.

Durch Zucht erhaltet ihr neue Pals

Auf einer Zuchtfarm könnt ihr zwei Pals miteinander paaren. Aus dem anschließend ausgebrüteten Ei schlüpft ein neuer Begleiter. Welche Spezies ihr erhaltet, hängt von der gewählten Kombination ab.

Der Nachwuchs kann außerdem passive Eigenschaften seiner Eltern übernehmen. Je nach Auswahl lassen sich deshalb starke Pals für den Kampf, die Fortbewegung oder die Arbeit in eurer Basis züchten.

Die Eltern entwickeln sich dabei nicht weiter. Ihr erschafft stattdessen ein neues Pal, das unabhängig von ihnen in eurer Sammlung landet.

Erwachen verbessert eure Favoriten im Endgame

Mit Version 1.0 führte Pocketpair das Erwachen ein. Im Gebiet rund um den Weltenbaum findet ihr Strahlende Edelsteine. Diese könnt ihr für eure bevorzugten Pals verwenden, um deren verborgene Kraft zu entfesseln.

Auch das Erwachen verwandelt ein Pal nicht in eine andere Spezies. Es handelt sich um eine weitere Möglichkeit, einen bereits vorhandenen Begleiter über seine bisherigen Grenzen hinaus zu verbessern. Das System ist etwas für euch, wenn ihr weit im Spiel vorangeschritten seid und eure stärksten Pals weiter ausbauen möchtet.

Mutationen erzeugen starke Nachkommen in Palworld

Ebenfalls neu in Version 1.0 sind Mutationen. Bei der Zucht besteht eine geringe Chance, dass statt eines gewöhnlichen Eis ein mutiertes Ei entsteht.

Pals aus diesen Eiern besitzen höhere Werte als gewöhnliche Zuchtergebnisse und erhalten eine einzigartige passive Fähigkeit. Ihr verbessert damit jedoch kein bereits vorhandenes Pal. Eine Mutation betrifft ausschließlich den neuen Nachwuchs, der aus dem Ei schlüpft.

Welches System solltet ihr nutzen?

Euer ZielPassendes System
Ein vorhandenes Lieblings-Pal verbessernVerdichtung oder Erwachen
Gute passive Eigenschaften vererbenZucht
Einen seltenen und besonders starken Nachwuchs erhaltenMutation
Eine alternative Elementarform bekommenVariante fangen oder züchten
Eine andere Spezies wie Penking erhaltenDas Pal selbst fangen oder züchten

Welcher Weg für euch sinnvoll ist, hängt daher von eurem Ziel ab. Wollt ihr einen langjährigen Begleiter behalten, bieten sich Verdichtung und Erwachen an. Sucht ihr dagegen nach optimalen Eigenschaften oder besonders mächtigem Nachwuchs, führt der Weg über die Zucht.

Euer Pengullet wird allerdings niemals zu einem Penking. Palworld trennt verschiedene Spezies konsequent voneinander. Mit Varianten, Verdichtung, Zucht, Erwachen und Mutationen besitzt das Survival-RPG dennoch genügend Möglichkeiten, um eure Sammlung auszubauen und vorhandene Pals immer weiter zu verbessern. Gefällt euch Palworld mehr nach 1.0? Mehr von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort geht es um neue Spiele, spannende Entdeckungen und Eindrücke, die nach dem Spielen hängen bleiben.

Quelle: GamesRadar und Steam

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