Dragon’s Dogma 2 war vielen erfahrenen Spielern zu leicht. Für Dark Arisen prüft Capcom nun einen schwierigeren Modus und erfüllt bereits einen weiteren Fanwunsch.
Griffins stürzen vom Himmel, Zyklopen versperren ganze Wege und ein Drache kann eine Reise innerhalb weniger Augenblicke beenden. Wer Dragon’s Dogma 2 jedoch lange genug spielt und seinen Charakter mit starker Ausrüstung ausstattet, lässt viele dieser Gefahren irgendwann hinter sich.
Mit der Erweiterung Dark Arisen könnte Capcom erfahrenen Spielern wieder mehr Widerstand entgegensetzen. Das Entwicklerteam denkt über einen Hard Mode nach, den viele Leute bereits seit der Veröffentlichung des Hauptspiels fordern.
Capcom prüft einen Hard Mode für Dragon’s Dogma 2
Director Kento Kinoshita erklärte im Gespräch mit der japanischen Famitsu, dass Dragon’s Dogma 2 Dark Arisen kein Level-Scaling verwendet. Gegner passen ihre Stärke demnach nicht automatisch an die Stufe des Spielers an.
Capcom verzichtet darauf, weil ein solches System unter Spielern umstritten ist. Manche schätzen Gegner, die über das gesamte Abenteuer gefährlich bleiben. Andere möchten dagegen fühlen, wie ihr Held durch neue Stufen und bessere Ausrüstung mächtiger wird.
Als Alternative prüft das Team einen eigenen Hard Mode. Dieser soll erfahrenen Abenteurern anspruchsvollere und nervenaufreibendere Kämpfe bescheren. Produzent Naoto Oyama bestätigte, dass zahlreiche Spieler diesen Modus bereits seit dem Release von Dragon’s Dogma 2 verlangen.
Nach den derzeitigen Überlegungen soll sich der Hard Mode sowohl auf die Geschichte des Hauptspiels als auch auf das neue Gebiet auswirken. Capcom hat die Funktion allerdings noch nicht endgültig beschlossen. Das Team möchte zu einem späteren Zeitpunkt weitere Einzelheiten nennen.
Spieler sollten den Hard Mode daher noch nicht als festen Bestandteil der Erweiterung betrachten. Die Aussagen zeigen aber, dass Capcom den Wunsch kennt und bereits über eine mögliche Umsetzung nachdenkt.
Ihr verfolgt gern noch andere Projekte von Capcom? Ich habe kürzlich die Demo von Onimusha: Way of the Sword auf Steam durchgespielt.
Das Aussehen eurer Ausrüstung lässt sich endlich verändern
Bei einem anderen lange gewünschten Feature herrscht bereits Gewissheit. Dark Arisen führt ein Transmog-System ein. So könnt ihr das Aussehen eurer Ausrüstung verändern, ohne auf die Werte stärkerer Waffen und Rüstungsteile verzichten zu müssen.
Bislang zwingt Dragon’s Dogma 2 seine Spieler häufig zu einer Entscheidung. Entweder sie tragen die Ausrüstung mit den besten Werten oder sie wählen ein schwächeres Set, das besser zum gewünschten Erscheinungsbild ihres Charakters passt. Dark Arisen trennt beide Bereiche voneinander.
Die neue Funktion wird verfügbar, nachdem ihr das Gebiet Norgan erreicht habt. Darüber hinaus soll es eine spielerische Freischaltbedingung geben. Wie diese Aufgabe aussieht, verriet Capcom noch nicht.
Dark Arisen richtet sich auch an erfahrene Spieler
Das neue Gebiet empfiehlt Capcom für Charaktere ab Stufe 40. Wer Dragon’s Dogma 2 bereits ausgiebig gespielt hat, darf daher direkt in das neue Abenteuer aufbrechen. Neulinge können Norgan zwar schon früh erreichen, sollen zuvor aber in zusätzlichen Dungeons bessere Ausrüstung und weitere Stufen sammeln.
In Norgan erwartet euch ein stärker auf Beute ausgerichteter Kreislauf. Ihr sammelt Relikte, lasst sie untersuchen und erhaltet daraus neue Waffen, Rüstungen sowie Fähigkeiten. Die Erweiterung ergänzt außerdem zwölf Herausforderungsdungeons im Gebiet des Hauptspiels.
Für die neue Geschichte plant Capcom etwa 15 bis 20 Stunden ein. Zusammen mit den zusätzlichen Dungeons soll Dark Arisen mindestens 25 Stunden neue Inhalte bieten. Die Erweiterung erscheint am 9. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Mehr von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort geht es um neue Spiele, spannende Entdeckungen und Eindrücke, die nach dem Spielen hängen bleiben.
Quelle: GamingBolt und Famitsu
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