Theos: Cities of Myth – antike Stadtanlage mit Tempel, Säulen und bewaffneten Wachen

Theos: Cities of Myth holt den Charme alter Aufbauspiele zurück. Bei einer Mechanik, die früher gern für Frust sorgte, will Triskell Interactive diesmal aber die Zähne ziehen.

Wer früher viel Städtebau gespielt hat, kennt diese kleinen Nervensägen wahrscheinlich noch. Bewohner liefen gern irgendwohin, nur nicht dorthin, wo man sie gerade brauchte. Theos: Cities of Myth greift viele Ideen dieser alten Schule auf, lässt euch bei den Laufwegen aber stärker das Kommando übernehmen.

Zu sehen ist das in einem neuen Gameplay-Trailer, den Dotemu und Triskell Interactive am 11. August veröffentlicht haben. Ganz unerfahren ist das Studio mit solchen Spielen übrigens nicht. Triskell entwickelte bereits Pharaoh: A New Era, das 2023 erschienene Remake von Pharaoh.

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Laufende Einheiten sollen sich besser kontrollieren lassen

In Theos: Cities of Myth wuseln verschiedene Einheiten durch eure Stadt, versorgen Gebäude und erledigen ihre Aufgaben. Wer alte Citybuilder kennt, dürfte sich bei diesem Walker-System sofort heimisch fühlen.

Triskell übernimmt den alten Ansatz aber nicht blind. Laut Dotemu könnt ihr stärker beeinflussen, wohin eure Bewohner laufen. Das soll verhindern, dass wichtige Einheiten plötzlich einen kleinen Spaziergang veranstalten, während ihr sie eigentlich ganz woanders braucht.

Wie viel Kontrolle euch das fertige Spiel tatsächlich gibt, verrät der Trailer noch nicht. Die Richtung ist aber klar. Triskell will die alten Walker-Systeme behalten, ihnen aber etwas von ihrem damaligen Frust austreiben.

Schon beim Straßenbau bestimmt ihr, ob eure Bewohner später brav dorthin laufen, wo ihr sie braucht, oder wieder auf Wanderschaft gehen. Die Bauwerkzeuge aus Pharaoh: A New Era sind wieder dabei und helfen euch, die Wege in der Stadt zu ordnen.

Theos: Eure Stadt entsteht rund um einen griechischen Gott

Der neue Trailer zeigt auch, wie eure Stadt langsam aus dem Boden wächst. Los geht es mit einem Heiligtum, das eurer gewählten Gottheit gewidmet ist. Von dort breitet sich eure Polis Stück für Stück aus.

Sieben olympische Götter stehen euch zur Auswahl, darunter Ares und Athena. Haltet ihr euren Gott bei Laune, winken Segnungen und andere Vorteile. Selbst bekannte Köpfe wie Sokrates und Aristoteles können irgendwann durch eure Straßen spazieren.

Ganz ohne Alltag funktioniert die schönste Polis natürlich nicht. Eure Einwohner wollen essen, wohnen, Kultur erleben und unterhalten werden. Dazu kommen Produktionswege, Versorgung und die Verteilung von Waren.

Reicht euch die eigene Stadt irgendwann nicht mehr, könnt ihr auch über ihre Mauern hinausgreifen. Handel und Armeen gehören ebenfalls zum Spiel. Eure Truppen schickt ihr in Echtzeitkämpfe gegen benachbarte Rivalen. Neben den vorgegebenen Abenteuern soll es außerdem einen Sandbox-Modus geben.

Theos: Cities of Myth soll noch 2026 für den PC erscheinen. Einen festen Termin hat Steam bisher nicht ausgespuckt. Deutsche Texte und Untertitel sind bereits angekündigt. Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich regelmäßig Shorts, News und persönliche Eindrücke aus der Gaming-Welt. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten.

Quelle: capsulecomputers

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