Gefährliche Anomalien, knappe Ressourcen und Waffen, die ohne Pflege sogar Ladehemmungen bekommen. Into the Radius 2 kommt bald auf PS VR2 und lässt das Headset bei seinem Überlebenskampf ordentlich mitarbeiten.
Into the Radius 2 lässt nicht ohne Grund Erinnerungen an Stalker aufkommen. Bisher trieben sich vor allem PC-Spieler in der Pechorsk-Anomalie herum. Am 24. September 2026 dürfen auch Besitzer einer PlayStation VR2 hinein.
CM Immersive begnügt sich dabei nicht mit einer simplen Umsetzung der PC-Version. Auf PS VR2 läuft der Survival-Shooter laut Studio mit nativen 90 FPS und verwendet Eye-Tracked Foveated Rendering. Das Headset verfolgt dabei euren Blick und steckt mehr Rechenleistung genau dorthin, wo eure Augen gerade hinschauen.
Into the Radius 2 setzt auf native 90 FPS
Auch die restliche PS-VR2-Technik darf mitmischen. Die adaptiven Trigger der Sense-Controller fühlen sich je nach Waffe unterschiedlich an, während Controller und Headset mit haptischem Feedback reagieren. 3D-Audio ist ebenfalls an Bord.
Das könnte euch in der Pechorsk-Anomalie sogar den Hintern retten. Gegner fallen euch von der Seite an, manche Kreaturen verschwinden fast vollständig im Nebel und andere werden erst sichtbar, wenn ihr stehen bleibt und euch auf sie konzentriert. Wer gut hinhört, bekommt die Gefahr mit etwas Glück früher mit, als sie vor der eigenen Nase steht.
Und als wären die Bewohner nicht lästig genug, versucht euch auch die Umgebung regelmäßig umzubringen. Einige Anomalien laden elektrische Entladungen auf, andere feuern Splitter durch die Gegend oder knipsen einem ganzen Bereich das Licht aus. In sogenannten Distortion Zones hilft nicht einmal vorsichtiges Heranschleichen. Ohne spezielle Schutzausrüstung knabbern sie stetig an eurer Lebensenergie.
Dann wäre da noch die Tide. Sie fegt regelmäßig durch die Spielwelt und mischt danach Gegnerpositionen und Beute neu durch. Der gemütliche Trampelpfad von gestern kann beim nächsten Ausflug also plötzlich zur Todesfalle werden.
Selbst schmutzige Waffenteile können zum Problem werden
Vor einem Ausflug könnt ihr eure Ausrüstung bis ins Kleinste zurechtrücken. Taschen und Holster lassen sich frei an Rucksäcken, Westen und Chest Rigs befestigen. Bei den Waffen dürft ihr Läufe, Schäfte, Optiken, Griffe und Magazine austauschen.
Beim Putzen hört die Detailverliebtheit nicht auf. Einzelne Waffenteile besitzen eigene Werte für Verschleiß und Verschmutzung. Wer beim Reinigen nur einmal lieblos mit dem Lappen drüberwischt, kann später eine böse Überraschung erleben. Vernachlässigte Komponenten können laut Entwickler mitten im Gefecht für eine Ladehemmung sorgen.
Einfach Rucksack vollstopfen und losrennen ist in Into the Radius 2 also keine besonders gesunde Idee. Wer draußen heil zurückkommen möchte, sollte schon vor dem ersten Schuss wissen, was im Gepäck steckt und ob die Knarre überhaupt noch sauber arbeitet.
Koop folgt nach dem Release kostenlos
Zum Start auf PS VR2 am 24. September könnt ihr erst einmal die komplette neue Singleplayer-Kampagne spielen. Wer lieber zu zweit durch die Pechorsk-Anomalie stapft, muss sich noch ein wenig gedulden.
Im vierten Quartal 2026 reicht CM Immersive den Koop für zwei Spieler kostenlos nach. Dann dürft ihr Ressourcen teilen, euch gegenseitig den Rücken freihalten und eure Expeditionen gemeinsam vorbereiten.
Auf dem PC ist Into the Radius 2 bereits seit dem 23. April 2026 vollständig erhältlich. Mehr als 5.000 Steam-Rezensionen sind inzwischen zusammengekommen, rund 79 Prozent davon fallen positiv aus.
Wer also schon immer einmal mit schlecht geputzter Knarre, knappen Vorräten und einem unguten Gefühl im Nacken durch eine Anomalie stapfen wollte, darf ab dem 24. September die PS VR2 aufsetzen.
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Quelle: PlayStation Blog und Steam
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