Kall Fimbulbringer in Valheim zu besiegen klappt nicht mit dicker Rüstung und Dauerfeuer auf die linke Maustaste. Der Endboss steckt mehrere Schadensarten einfach weg und wird mitten im Kampf sogar komplett unverwundbar. Wer dann trotzdem weiter auf den Riesen eindrischt, haut höchstens die eigene Ausdauerleiste leer.
Bis zu Kall Fimbulbringer habt ihr euch durch den halben Hohen Norden geprügelt. Der Endboss bedankt sich mit drei Kampfphasen, gewaltigen Ketten ind ein paar Gestalten, von denen ihr dachtet, ihr hättet sie längst erledigt.
Einfach die stärkste Waffe auspacken und draufhalten funktioniert hier nur bedingt. Kall hat bei mehreren Schadensarten seine ganz eigene Meinung und zwingt euch zwischendurch sogar dazu, die Waffen komplett stecken zu lassen.
Kall Fimbulbringer beschwören und vorbereiten
Für den Weg zu Kall Fimbulbringer verlangt Valheim erst drei Einheiten Böses Blut (Malicious Blood). Opfert sie an der Schale beim Zugang zum Bossgebiet im Hohen Norden. Das Blut bekommt ihr über die Jötun-Invasionen.
Geht nicht mit halbleerer Vorratskiste hinein. Drei Phasen können sich ziehen, also repariert dier Waffen und eure Rüstung und packt starke Nahrung sowie Heil- und Ausdauertränke ein. Einen Rückweg oder ein Portal würde ich ebenfalls nicht erst planen, wenn Kall euch bereits zu Hackfleisch verarbeitet hat.
Feuer- und Frostresistenz können euch später ebenfalls den Hintern retten. In der letzten Phase würzt Kall seine ohnehin unangenehmen Kettenangriffe noch mit Feuer- und Frostschaden.
Diese Schadensarten funktionieren gegen Kall
Kall besitzt keine Schadensart, gegen die er zusätzlichen Schaden erleidet. Hieb- und stumpfer Schaden treffen jedoch mit normaler Stärke und eignen sich daher gut für den Kampf.
Weniger effektiv sind:
- Stichschaden
- Feuer
- Frost
- Blitz
Gegen diese vier Schadensarten besitzt Kall Resistenzen. Geistschaden ist sogar komplett wirkungslos. Der Bogen und die Armbrust helfen euch auch aus der Distanz, aber ihr Stichschaden fällt geringer aus.
Habt ihr eine gute Hiebwaffe oder einen Hammer, mit dem ihr bereits vertraut seid, müsst ihr also nicht für den Boss plötzlich eure komplette Spielweise umbauen.
Phase 1 und 2 überleben
In Phase 1 arbeitet Kall vor allem mit seinen Ketten. Lasst euch von den Animationen nicht täuschen, die Dinger reichen weiter, als man ihnen ansieht. Schlagt lieber kurz zu und spart genug Ausdauer für den Rückzug.
Der breite horizontale Schwung und sein schneller Satz nach vorne können euch übel erwischen. Wer seine komplette Ausdauer beim Zuschlagen verheizt, bekommt die Kette anschließend gratis ins Gesicht.
In Phase 2 macht Kall dann erst einmal dicht. Sämtlicher Schaden prallt an ihm ab. Eure Waffe ist nicht kaputt und Valheim hat auch keinen neuen Bug erfunden.
Kall holt stattdessen Abbilder der sieben früheren Bosse zurück auf die Bühne. Lasst den Riesen in Ruhe und kümmert euch um seine alten Kollegen. Solo würde ich sie möglichst einzeln auseinandernehmen, bevor aus dem Wiedersehen ein komplettes Klassentreffen wird.
Sind alle Abbilder erledigt, darf Kall selbst wieder Prügel beziehen.
Phase 3 von Kall Fimbulbringer schaffen
In Phase 3 holt Kall viele seiner alten Kettentricks wieder hervor und packt noch Feuer und Frost obendrauf. Dazu kommen schnellere Schlagfolgen, bei denen ihr besser nicht mit leerer Ausdauer dasteht.
Lasst ihn seine Ketten ausschwingen, geht aus der Gefahrenzone und haut danach ein paar Treffer rein. Vor allem kurz vor Schluss solltet ihr nicht plötzlich den Berserker spielen. Kall schleppt in dieser Phase den größten Teil seiner Lebenspunkte mit sich herum und bestraft Gier schnell.
Zwischendurch wachsen Ranken aus dem Boden. Die verschwinden nach einiger Zeit von selbst. Solange euch keine direkt im Weg steht, könnt ihr sie ignorieren und eure Waffen lieber für Kall aufsparen.
Nach dem Sieg lässt er garantiert Opferblut (Sacrificial Blood) und das Kronjuwel (Crown Jewel) fallen. Eine neue Forsaken-Kraft gibt es diesmal nicht. Kall ist schließlich der letzte Chef im Laden und macht danach wirklich Feierabend.
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Quelle: Valheim.tools

