The Witcher 3 Geralt reitet auf Plötze durch eine dicht bewachsene Siedlung

Elf Jahre nach Release wächst The Witcher 3 tatsächlich noch einmal um eine neue Region. Bei Letten stieß CD Projekt Red aber auf ein Problem, bei dem selbst Plötze wohl irgendwann die Hufe hochgerissen hätte.

Mit Songs of the Past verschlägt es Geralt 2027 nach Letten, in Rittersporns Heimat. Game Director Jakub Rokosz erzählt jetzt, dass CD Projekt Red bei der Region technisch an eine Grenze gestoßen ist.

Die erste Idee für Letten war zu groß für das damalige Gerüst von The Witcher 3. Erst die Arbeiten an The Witcher 3 Remastered räumten genug technische Stolpersteine aus dem Weg, damit das Gebiet so entstehen kann, wie es sich das Team vorgestellt hatte.

Schon am 18. September gibt es Nachschub. CD Projekt Red will neue Informationen zu The Witcher 3 Remastered und Songs of the Past zeigen, für den DLC ist sogar eine eigene Gameplay-Präsentation angekündigt.

The Witcher 3: In Letten kam selbst Plötze nicht mehr durch

Letten soll sich von den bekannten Regionen aus The Witcher 3 unterscheiden. Fool’s Theory plant unter anderem üppige Vegetation, zahlreiche Büsche und dichte Wälder.

Beim Bau eines ersten Prototyps zeigte sich schnell ein Problem. Laut Rokosz war es mit dem damaligen technischen Stand nicht möglich, vernünftig mit einem Pferd durch das Gebiet zu reiten. Für eine neue Witcher-Region, die Geralt selbstverständlich auch auf Plötzes Rücken erkundet, eher ungünstig.

Das Team musste deswegen unter anderem das Verhalten des Pferdes überarbeiten. Die Bewegung soll sich in der dicht bewachsenen Umgebung natürlicher anfühlen und Plötze nicht mehr an jeder zweiten Pflanze kapitulieren lassen.

Rokosz erklärte gegenüber TechRadar, dass Letten eine bestimmte Vision verfolgt habe, die technische Probleme verursachte. Ohne die Änderungen des Remasters sei diese Form der Region nicht möglich gewesen.

Auch Lettens großer See machte den Entwicklern Probleme

Die Vegetation war nicht die einzige Hürde. Mitten in Letten befindet sich ein großer See, über den Spieler weit in die Ferne schauen können.

An dessen Ufern sollen unter anderem Fischer ihrer Arbeit nachgehen. Durch die große Sichtweite muss die Engine entsprechend viel von der Umgebung darstellen. Auch hier stieß die bisherige Technik laut Rokosz an Grenzen.

Die Optimierungen aus The Witcher 3 Remastered halfen dem Team dabei, diese Probleme zu lösen. Der DLC und das Remaster entstanden dadurch nicht völlig unabhängig voneinander. Die technische Modernisierung des Hauptspiels liefert vielmehr einen Teil der Grundlage für die neue Region.

Das Remaster erscheint noch vor Songs of the Past

The Witcher 3: Wild Hunt Remastered erscheint am 29. September 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Besitzer geeigneter Versionen bekommen das Remaster als kostenloses Upgrade. Eine native Switch-2-Fassung kommt am selben Tag.

Wer Geralt im Remaster nicht noch einmal bei null anfangen lassen möchte, kann seinen bisherigen Spielstand übernehmen. Dabei gibt es ein paar Dinge, die ihr beachten solltet.

Songs of the Past ist für 2027 geplant und schickt Geralt nach Letten. Dort warten eine neue Region, weitere Quests und neue Charaktere.

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Quelle: TechRadar

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