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Ein WQHD-Monitor für Shooter muss nicht gleich das halbe Monatsbudget auffressen. Der ASUS TUF Gaming VG27AQL5A kombiniert die höhere Auflösung mit bis zu 210 Hz und ist derzeit bei Amazon günstiger zu haben.

Wer in schnellen Shootern hohe Bildraten möchte, muss sich nicht mit Full HD zufriedengeben. Der ASUS TUF Gaming VG27AQL5A löst mit 2.560 × 1.440 Pixeln auf und verteilt das Bild auf 27 Zoll. Als WQHD-Monitor für Shooter versucht er den angenehmen Mittelweg: genug Tempo für hektische Gefechte und genug Schärfe, damit der Gegner am anderen Ende der Map nicht wie ein schlecht gelaunter Pixelhaufen aussieht.

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WQHD-Monitor für Shooter: Stärken und Schwächen im Blick

StärkenSchwächen
WQHD-Auflösung mit 2.560 × 1.440 Pixeln210 Hz nur über DisplayPort
bis zu 210 Hz auf dem PCHDMI 2.0 schafft laut ASUS maximal 144 Hz
Fast-IPS-Panelkeine unabhängige Input-Lag-Messung auffindbar
FreeSync Premium und Adaptive-SyncDisplayHDR 400 ist eher die Einstiegsklasse bei HDR
höhenverstellbar, drehbar und Pivot-FunktionUSB-C dient nur als Service-Anschluss

WQHD und 210 Hz passen gut zu schnellen Shootern

Der Reiz an diesem WQHD-Monitor für Shooter liegt vor allem in der Kombination. Full-HD-Monitore mit hohen Bildraten gibt es inzwischen reichlich. Hier bekommt ihr stattdessen 2.560 × 1.440 Pixel und könnt trotzdem bis auf 210 Hz hochgehen. Voraussetzung ist natürlich, dass euer PC in euren Spielen genug Bilder pro Sekunde ausspuckt. Auch ein schneller Monitor kann aus 70 FPS keine 210 zaubern.

Bei 27 Zoll ergibt WQHD zudem eine sinnvolle Kombination aus Bildschirmgröße und Auflösung. Gegner, Umgebung und Benutzeroberflächen bekommen mehr Bildpunkte als bei 1080p, während die Anforderungen an die Grafikkarte nicht so hoch ausfallen wie bei 4K.

ASUS verbaut ein Fast-IPS-Panel und unterstützt AMD FreeSync Premium sowie VESA Adaptive-Sync. ELMB Sync ist ebenfalls dabei. Die Technik soll Bewegungsunschärfe reduzieren und lässt sich zusammen mit einer variablen Bildwiederholrate verwenden. Für einen WQHD-Monitor für Shooter sind das coolere Eigenschaften als ein RGB-Streifen, der euch beim nächsten verlorenen Match vermutlich auch nicht mehr rettet.

Auch beim Standfuß wurde nicht alles weggespart. Ihr könnt den Monitor um bis zu 130 Millimeter in der Höhe verstellen, drehen, neigen oder ins Hochformat bringen. Zwei kleine Lautsprecher mit jeweils 2 Watt sind ebenfalls eingebaut. Für Discord und Explosionen würde ich trotzdem nicht gleich das Headset in Rente schicken.

WQHD-Monitor für Shooter: Die 210 Hz gibt es nur über DisplayPort

Beim günstigen Preis gibt es ein paar Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen solltet. Der wichtigste Punkt betrifft die Anschlüsse. ASUS verbaut zweimal HDMI 2.0 und einmal DisplayPort 1.4. Über HDMI läuft der Monitor laut Hersteller mit maximal 144 Hz. Die vollen 210 Hz erreicht ihr nur über DisplayPort. Wer den WQHD-Monitor für Shooter am PC wegen seiner hohen Bildrate kauft, sollte ihn daher auch über DisplayPort anschließen. Ein Kabel soll laut ASUS vorhanden sein.

Auch das HDR-Logo würde ich nicht zum Hauptgrund für einen Kauf machen. Der VG27AQL5A ist nach DisplayHDR 400 zertifiziert und erreicht laut ASUS eine HDR-Spitzenhelligkeit von 400 cd/m². HDR wird unterstützt, High-End-HDR mit sehr hoher Helligkeit sollte bei dieser Geräteklasse aber nicht eure Erwartung sein.

Beim Thema Geschwindigkeit bleibt außerdem die erwähnte Lücke. ASUS nennt 1 ms GTG beziehungsweise minimal 0,3 ms. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, wie viele Millisekunden zwischen eurer Eingabe und der Darstellung auf dem Bildschirm vergehen. Wer einen WQHD-Monitor für Shooter sucht, sollte diese beiden Werte nicht miteinander verwechseln. Ohne unabhängige Input-Lag-Messung wäre es unseriös, dem ASUS einfach eine extrem niedrige Eingabeverzögerung zu bescheinigen.

Der USB-C-Anschluss klingt auf dem Datenblatt ebenfalls besser, als er für den Alltag ist. ASUS führt ihn lediglich als Service-Port. Einen Laptop per USB-C anschließen und darüber gleichzeitig Bild und Strom übertragen funktioniert hier also nicht. Für einen normalen Gaming-PC dürfte das verschmerzbar sein, aber verschweigen muss man es deswegen noch lange nicht.

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Das denken Gamer und Tester über diesen Monitor

Auch abseits der Herstellerangaben kommt der ASUS TUF Gaming VG27AQL5A gut weg. Käufer bei PcComponentes bewerten ihn mit 4,6 von 5 Punkten, Testberichte.de vergibt die Note 1,5 beziehungsweise „sehr gut“ und Monitor Garage hat das Modell sogar vermessen. So bekommt ihr nicht nur Datenblätter serviert, sondern auch Erfahrungen und Messwerte aus der Praxis.

QuelleWertungKurzfazit
Testberichte.de1,5 „sehr gut“Gute Gaming-Ausstattung und Ergonomie, Lautsprecher und fehlende USB-C-Datenübertragung gehören zu den Schwächen
PcComponentes4,6/5 bei 51 BewertungenKäufer loben scharfes Bild, Farben und hohe Bildrate, der große Standfuß wird vereinzelt kritisiert
Monitor Garage / IMartzkeine PunktewertungGute sRGB-Abstimmung, hoher IPS-Kontrast und ordentliche Gaming-Leistung, HDR und Standfuß bekommen Kritik

Testberichte.de bewertet den Monitor mit 1,5 beziehungsweise „sehr gut“. Dabei handelt es sich um eine redaktionelle Analyse und nicht um einen eigenen Labortest. Zu den Pluspunkten zählt die Seite unter anderem die hohe Bildwiederholrate und den verstellbaren Standfuß. Die integrierten Lautsprecher schaffen es dagegen auf die Minusseite und sammeln damit schon den nächsten kleinen Seitenhieb ein.

Bei PcComponentes sieht es ähnlich aus. 51 Bewertungen ergeben dort 4,6 von 5 Punkten. Käufer loben unter anderem das scharfe WQHD-Bild, die Farben und die hohe Bildrate. Der Standfuß macht seinen Job zwar ordentlich, genehmigt sich auf dem Schreibtisch aber mehr Platz, als man ihm vermutlich freiwillig geben würde.

Mehr Zahlen liefert Monitor Garage. Dort wurde der VG27AQL5A tatsächlich vermessen. Im getesteten Gerät kam der IPS-Kontrast auf ungefähr 1.600:1, während die SDR-Helligkeit bei etwa 445 Nits lag. Bei 210 Hz wurden je nach Overdrive-Stufe durchschnittliche Reaktionszeiten von 5,87 beziehungsweise 4,91 Millisekunden gemessen. Der Tester hält die Geschwindigkeit für konkurrenzfähig, sieht den ASUS aber nicht als schnellsten Monitor seiner Klasse. Beim Input Lag beschreibt der Test keine Probleme, einen eigenen Millisekundenwert nennt er nicht.

Lob bekommt außerdem die werkseitige sRGB-Abstimmung. Weniger Freude machen das einfache HDR, der recht große Standfuß und die matte Beschichtung des Panels. Wer den WQHD-Monitor für Shooter vor allem wegen 210 Hz, WQHD-Auflösung und IPS-Panel ins Auge fasst, bekommt hier also die stärkeren Argumente geliefert. Wer dagegen ein HDR-Feuerwerk erwartet, sollte die Raketen lieber im Schrank lassen.

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