Hier sammle ich die besten Soulslikes 2026, die besonders vielversprechend wirken. Von großen Fortsetzungen bis zu düsteren Geheimtipps zeichnet sich schon jetzt ab, dass vor allem der Jahresanfang für Fans des Genres richtig spannend werden dürfte.
Soulslikes gehören zu den Genres, die sich in den letzten 15 Jahren immer weiter ausgebreitet haben. In dieser Zeit ist eine leidenschaftliche Community entstanden, die genau dieses besondere Gefühl sucht: den Moment, in dem nach dutzenden Versuchen endlich ein scheinbar unbezwingbarer Boss fällt. Mir geht es da nicht anders. Jedes Mal, wenn ich einem mächtigen Gegner gegenüberstehe, steigt diese Mischung aus Nervosität, Konzentration und Vorfreude. Wenn es dann endlich klappt, fühlt es sich jedes Mal wieder wie ein kleiner Triumph an.
Doch es sind nicht nur die Kämpfe, die mich an Soulslikes fesseln. Ich liebe auch die stillen Augenblicke zwischen all dem Chaos: das Sitzen an einem Lagerfeuer, der Blick über eine verfallene Burg oder eine neblige Landschaft, das Rauschen des Windes oder das Schlagen der Wellen im Hintergrund. Gerade in diesen düsteren Welten zeigen sich oft unerwartet schöne Momente. Genau sie machen für mich den Reiz dieses Genres aus. Sie erinnern mich daran, wofür es sich lohnt, überhaupt weiterzukämpfen.
Falls ihr einen sanfteren Einstieg sucht, lohnt sich auch mein Überblick zu Soulslikes für Einsteiger.
Überblick der Spieliste
| Spiel | Release (geplant) | Plattformen |
|---|---|---|
| Code Vein II | 30. Januar 2026 | PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S |
| Nioh 3 | 6. Februar 2026 | PlayStation 5, PC |
| The Bearer & The Last Flame | 6. März 2026 | PlayStation 5, PC |
| Mortal Shell 2 | 2026 | PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S |
| Valor Mortis | 2026 | PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S |
| Lords of the Fallen II | 2026 | PC (zunächst Epic Games Store), PlayStation 5, Xbox Series X|S |
Warum 2026 für Soulslike-Fans ein besonderes Jahr werden könnte
In meinem Video über Soulslikes und meine persönliche Reise mit dem Genre erzähle ich, wie sich meine Sicht darauf verändert hat.
2026 zeichnet sich schon jetzt als ein Jahr ab, in dem das Soulslike-Genre in mehrere Richtungen gleichzeitig wächst. Einerseits kehren große Namen zurück, die das Genre über Jahre geprägt haben. Reihen wie Nioh, Code Vein oder Mortal Shell gehen in ihre nächsten Runden und versprechen, ihre bekannten Stärken weiter auszubauen. Andererseits tauchen neue und ungewöhnliche Ideen auf, die das klassische Soulslike-Gerüst aufbrechen wollen, etwa mit anderen Perspektiven, neuen Settings oder mutigeren Erzählansätzen.
Gerade diese Mischung macht das Jahr für mich so spannend. Es geht nicht nur darum, ob ein Boss schwerer wird oder ein Build noch effizienter, sondern darum, wie unterschiedlich Entwickler das vertraute Soulslike-Gefühl interpretieren. Manche setzen auf bewährte Mechaniken, andere experimentieren mit offenen Welten, Zeitreisen oder ungewöhnlichen Kampfansätzen. Ich bin mir sicher, dass wir in der Zukunft harte Abenteuer erleben, die wir nicht vergessen.
Die besten Soulslikes 2026: Code Vein 2
Code Vein II will das Anime-Soulslike deutlich größer und erzählerischer ausrichten als der erste Teil. In der düsteren Zukunftswelt verwandeln sich immer mehr Wiedergänger durch die mysteriöse Luna Rapacis in willenlose Monster. Mit Lou, einem Mädchen, das die Zeit manipulieren kann, rückt ein ungewöhnliches Story-Element in den Mittelpunkt: Laut Entwickler soll es möglich sein, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu wechseln und dadurch Schicksale einzelner Figuren zu beeinflussen.

Auch spielerisch knüpft Code Vein II laut Bandai Namco an die bekannten Soulslike-Grundlagen an. Das Kampfsystem soll erneut stark auf Timing, Ausdauer und das geschickte Nutzen von Fähigkeiten setzen. Neu ist ein erweitertes Build-System, mit dem Waffen, Skills und Blutkräfte freier kombiniert werden können als zuvor. Gegnern Blut zu entziehen, um besonders mächtige Fähigkeiten zu aktivieren, bleibt dabei ein zentrales Element.
Wie schon im Vorgänger sollen KI-Partner eine wichtige Rolle spielen. Sie unterstützen nicht nur im Kampf, sondern sind auch eng in die Geschichte eingebunden. Ob Code Vein II den Spagat zwischen erzählerischer Dichte und Soulslike-Herausforderung meistert, wird sich zwar erst zum Release zeigen, doch die bisher bekannten Systeme deuten auf ein ambitioniertes Action-RPG hin, das 2026 vor allem Fans von stilisierten, storylastigen Soulslikes ansprechen dürfte.
Nioh 3
Nioh 3 soll die Samurai-Soulslike-Reihe in eine neue Phase führen. Die bekannten Zutaten bleiben: düstere Yokai-Fantasy, anspruchsvolle Kämpfe und ein stark auf Technik und Timing ausgelegtes Kampfsystem. Neu ist vor allem das offene Spielfeld, das laut Team Ninja mehr Freiheit beim Erkunden ermöglichen soll als die eher linear aufgebauten Areale der Vorgänger.

In der von Krieg und übernatürlichen Bedrohungen gezeichneten Welt stoßen Spieler auf verfallene Dörfer, gefährliche Dämonen und das allgegenwärtige Fegefeuer. Im Zentrum steht ein neues Kampfsystem mit zwei Stilen: dem direkten Samurai-Stil und dem schnellen, auf Ausweichmanöver und Spezialtechniken ausgelegten Ninja-Stil. Beide lassen sich laut Entwicklern nahtlos im Kampf wechseln, was mehr taktische Optionen eröffnen soll als zuvor.
Schon die ersten beiden Nioh-Teile haben mich mit ihren epischen Yokai-Transformationen und den unterschiedlichen Kampfstilen gepackt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie viel Spaß es gemacht hat, mit dem Kusarigama durch die Gegner zu wirbeln. Genau diese spielerische Freiheit ist für mich das Herz der Reihe. Was mich allerdings immer etwas gebremst hat, waren die vielen wiederholenden Nebenmissionen, die oft identischen Gebiete und der teils übertriebene Grind. Deshalb hoffe ich bei Nioh 3 vor allem, dass das neue offene Leveldesign hier für mehr Abwechslung sorgt und sich die Reise weniger nach Pflichtprogramm anfühlt. Wenn Team Ninja das in den Griff bekommt, könnte der dritte Teil für mich der bisher rundeste der Reihe werden.
The Bearer & The Last Flame
The Bearer & The Last Flame setzt ganz bewusst auf eine klassische Dark-Fantasy-Stimmung, wie man sie aus frühen Soulslikes kennt. Die Welt wirkt laut Beschreibung hoffnungslos verloren: ausgestorbene Länder, verfallene Königreiche und Kreaturen, die nur noch von Dunkelheit zusammengehalten werden. Als Trägerin der letzten Flamme soll ich dieses zerfallene Reich durchqueren und den wenigen verbliebenen Hoffnungsschimmer vor dem endgültigen Erlöschen bewahren.

Das Spiel soll fünf unterschiedliche Schauplätze bieten, die jeweils eigene Feinde, Waffen und Bedrohungen mitbringen. Hinzu kommen zahlreiche NSCs und Nebenquests, die die Welt lebendiger machen sollen, statt sie nur als Kulisse für Bosskämpfe zu nutzen. Gerade das ist spannend, weil viele Soulslikes ihre Geschichten eher versteckt erzählen. Hier scheint die Atmosphäre stärker über Figuren und Begegnungen transportiert zu werden.
Kämpferisch wird ein klassisches Action-RPG-Fundament versprochen: verschiedene Waffen, Ausrüstung und Gegner, die unterschiedliche Spielstile erlauben. Ob sich das System wirklich so präzise und fordernd anfühlt, wie man es von einem Soulslike erwartet, wird sich zwar erst zeigen. Doch schon jetzt wirkt The Bearer & The Last Flame wie ein Titel, der weniger auf große Namen setzt, dafür aber auf Stimmung, Weltaufbau und ein konsequent düsteres Fantasy-Gefühl – genau das, was viele Genre-Fans suchen.
Die besten Soulslikes 2026: Mortal Shell 2
Mortal Shell war für mich nie die große Soulslike-Offenbarung wie Dark Souls oder Nioh, aber es hatte etwas Eigenes. Vor allem das Versteinern fand ich genial, im richtigen Moment eingesetzt fühlte sich das fast wie Rüstungshaki aus One Piece an. Gerade dieser eine Mechanik wegen habe ich das Spiel immer als kleine, eigenwillige Perle in Erinnerung behalten. Umso neugieriger macht mich Mortal Shell 2.

Cold Symmetry beschreibt den Nachfolger als eigenständiges Spiel, das das Original deutlich erweitern soll. Statt enger Areale soll es diesmal eine kompakte Open-World geben, in der sich verwundene Pfade, Tempelruinen, Wälder und Knochenzitadellen miteinander verbinden. Besonders spannend klingt das System der kontrollierbaren Krieger: Überall in der Welt liegen die Leichname gefallener Kämpfer, deren Körper, Fähigkeiten und Erinnerungen übernommen werden können. Daraus soll sich ein sehr persönlicher Kampfstil entwickeln lassen.
Auch das Kampfsystem soll radikal verändert werden. Die klassische Ausdauerleiste wurde entfernt, stattdessen setzen die Entwickler auf ein schnelleres, aggressiveres Spielgefühl mit neuen Hinrichtungsmanövern. Ob diese „Machtfantasie“ wirklich mit der typischen Soulslike-Spannung harmoniert, bleibt abzuwarten. Aber allein die Idee, das bekannte Mortal-Shell-Konzept so stark umzubauen, macht den zweiten Teil für mich zu einem der interessantesten Soulslike-Experimente für 2026.
Valor Mortis
Valor Mortis ist eines dieser Spiele, bei denen allein das Setting sofort hängen bleibt. Ein Soulslike aus der Ego-Perspektive, angesiedelt in einer alternativen Version des 19. Jahrhunderts, in der Napoleon und eine mysteriöse Seuche Europa in einen alptraumhaften Kriegsschauplatz verwandelt haben, das sieht man nicht alle Tage. Ich schlüpfe in die Rolle von William, einem gefallenen Soldaten der Grande Armée, der aus dem Grab zurückgeholt wurde und nun zwischen Tod, Wahnsinn und übernatürlichen Mächten seinen Weg finden muss.

Spielerisch setzt Valor Mortis laut Entwicklern auf ein klassisches Soulslike-Fundament aus Parieren, Ausweichen und präzise gesetzten Angriffen, kombiniert mit brutalen Gnadenstößen und übernatürlichen Fähigkeiten. Genial ist dabei die First-Person-Perspektive, die das Ganze deutlich intensiver und unmittelbarer wirken lassen dürfte als in typischen Third-Person-Soulslikes. Jeder Fehler soll direkt spürbar sein, jeder Sieg entsprechend befriedigend.
Die Welt selbst wird als düstere Alternativgeschichte beschrieben, in der historische Figuren, Horror und Fantasy miteinander verschmelzen. Wenn es dem Spiel gelingt, dieses Setting glaubwürdig mit einem fordernden Kampfsystem zu verbinden, könnte Valor Mortis einer der ungewöhnlichsten Soulslike-Titel des Jahres 2026 werden. Genau deshalb habe ich das Spiel fest auf dem Schirm.
Die besten Soulslikes 2026: Lords of the Fallen 2
Lords of the Fallen II will das düstere Fantasy-Universum der Reihe deutlich größer und ernster aufziehen als zuvor. Die Welt steht kurz vor dem Untergang: Die Dunkelheit des Umbral hat fast alle Reiche verschlungen, die Götter sind verschwunden und nur ein einziges Königreich hält dem Zerfall noch stand. Als Spieler soll ich mich in diese zerbrochene Welt begeben, um etwas scheinbar Unmögliches zu tun, nämlich einen Unsterblichen zu töten.

Zentral ist erneut das Konzept der zwei Reiche. Mit der Umbral-Laterne kann zwischen der Welt der Lebenden und der Toten gewechselt werden. Beide Versionen derselben Orte sollen unterschiedliche Wege, Geheimnisse und Gefahren bieten. Das klingt nach einem spannenden Ansatz, weil Erkundung dadurch mehr bedeutet als nur neue Gebiete freizuschalten. Man bewegt sich ständig zwischen zwei Ebenen derselben Realität.
Kämpferisch versprechen die Entwickler ein schnelles, aggressives Soulslike-System mit vielen Build-Möglichkeiten, egal ob im Nahkampf, auf Distanz oder mit Magie. Dazu kommen große Bosskämpfe, die wieder stärker auf Inszenierung und Druck setzen sollen. Dass der PC-Release zunächst im Epic Games Store stattfindet, dürfte für Diskussionen sorgen, ändert aber nichts daran, dass Lords of the Fallen II für viele Soulslike-Fans einer der wichtigsten Namen auf der 2026er-Liste bleibt. Gibt es für euch einen Favouriten in der Liste? Oder fehlt hier ein Spiel, das euch mehr reizt?
Resident Evil Requiem: Der Live-Action-Trailer ist anders und trifft einen Nerv
Capcom schlägt für Resident Evil Requiem einen Ton an, den viele so nicht erwartet haben….
The Division: Definitive Edition taucht auf – aber etwas fehlt
Ohne große Ankündigung ist eine Definitive Edition von The Division erschienen. Ein Blick auf den…
Die beste Halo-Alternative – wenn euch mehr als nur der Shooter interessiert
Wer nach einer echten Halo-Alternative sucht, sucht meist kein neues Waffenarsenal, sondern dieses besondere Gefühl…
