Extraction-Shooter stehen vor einer Richtungsfrage. Marathon konzentriert sich auf PvP, während ARC Raiders andere Pfade wählt. Ein Vergleich mit Der Herr der Ringe ist nun draußen.
Die Extraction-Shooter entwickeln sich gerade weiter. Neue Titel wie Marathon und ARC Raiders zeigen uns, wie unterschiedlich das Genre ist. Bungie beschert uns nun eine etwas andere Haltung, warum PvP dabei eine Rolle einnimmt.
Übrigens erhielt ARC Raiders ein großes namens Riven Tides.
Extraction-Shooter: Deswegen macht PvP den Unterschied
Game Director Joe Ziegler beschreibt die Extraction-Shooter als eine Mischung aus planbaren und unvorhersehbaren Momenten. PvE liefert uns feste Regeln, denn die Gegner verhalten sich nachvollziehbar und geben euch Orientierung. PvP bricht diese Sicherheit auf.
Nun gut, das ist auch der Reiz dahinter. Andere Spieler reagieren nicht nach Skript, sie treffen eigene Entscheidungen. Jede Begegnung kann sich anders anfühlen und jeder Run anders enden. Ihr wägt Risiken ab, verliert die Ausrüstung oder entkommt im letzten Moment. Allein dieser ständige Wandel ist ein starkes Erlebnis und kein Vergleich zu vorgefertigten Missionen.
Ziegler sieht darin eine Art Lernprozess. Ihr passt euch an, probiert neue Strategien und entwickelt euren eigenen Stil. Die Extraction-Shooter werden dadurch weniger berechenbar und behalten länger ihren Reiz.
Der Herr der Ringe als Vergleich
Um seine Idee mehr hervorzuheben, zieht Ziegler einen Vergleich zur Welt von Der Herr der Ringe. Die Reise von Frodo Beutlin wäre deutlich weniger spannend, wenn nur Kreaturen ohne eigene Ziele im Weg stünden.
Erst durch Gegner mit eigenen Absichten entsteht wahrer Stress. Die Figuren verfolgen euch, greifen ein und verändern den Verlauf der Geschichte. Dieses Gefühl überträgt Ziegler auf die Extraction-Shooter. PvE baut die Welt auf, PvP schreibt die unvorhersehbaren Momente.
Damit erklärt sich auch der Unterschied zwischen aktuellen Titeln. Während Marathon stärker auf Konflikte zwischen Spielern setzt, experimentiert ARC Raiders mit ruhigeren Phasen und gezielten PvE-Herausforderungen. Beide Ansätze zeigen, wie flexibel das Genre inzwischen geworden ist.
Für die Zukunft deutet sich kein klarer Sieger an. Stattdessen entstehen unterschiedliche Spielweisen, die jeweils andere Stärken betonen. Die Frage ist nicht mehr, ob PvP oder PvE besser funktioniert, sondern wie gut beide Elemente zusammenspielen.
Quelle: GamesRadar
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