Blick von oben auf Spielergruppe in ARC Raiders, taktische Situation in einer verlassenen Stadt

Das Riven-Tides-Update für ARC Raiders sollte neuen Schwung bringen, doch die Stimmung kippt. Auf Steam überwiegen plötzlich die negativen Bewertungen.

ARC Raiders hat mit dem Update eine neue Karte, eine große Bedrohung und frische Inhalte erhalten. Kurz nach Release gab es aber keine Belobigungen. Die Community reagiert kritisch.

Schon seit Ende März habe ich beobachtet, dass ARC Raiders Spieler verliert.

Die Bewertungen schwenken nach dem Update um

Auf Steam ist ARC Raiders bei den jüngsten Rezensionen auf „Ausgeglichen“ gefallen. Zum ersten Mal seit Release überwiegen die negativen Stimmen klar. Teilweise liegt das Verhältnis bei fast zwei zu eins.

Die Zahlen zeigen, wie schnell sich die Stimmung gedreht hat. Am 29. April standen 364 negative Bewertungen 221 positiven gegenüber. Auch in den folgenden Tagen blieb das Bild ähnlich. Am 1. Mai glichen sich die Werte kurz an, bevor die Kritik wieder dominierte. Der bisher schwächste Tag lag bei 285 negativen gegenüber 154 positiven Reviews.

Diese Entwicklung fällt besonders auf, weil das Spiel zuvor konstant von guten Rückmeldungen getragen wurde. Insgesamt hält sich ARC Raiders weiterhin bei einer sehr positiven Gesamtwertung von rund 84 Prozent. Das liegt vor allem am starken Start, der viele positive Bewertungen gesammelt hat.

ARC Raiders: Riven Tides überzeugt viele Spieler nicht

Das Update selbst sollte als Abschluss der Escalation-Roadmap dienen und als bislang größtes Update seit Launch neue Impulse setzen. Genau das bleibt laut der Community aus.

Die Kritik richtet sich vor allem gegen Änderungen am Gameplay. Einige Spieler stören sich daran, dass PvP stärker gewichtet wird. Auch das System zur Waffenhaltbarkeit sorgt für Frust. Beides greift direkt in den Spielfluss ein und verändert das Gefühl der Runs.

Bei den Spielerzahlen zeigt sich ein ähnliches Gefüge. Kurz nach dem Release gab es einen Anstieg, der jedoch schnell wieder abflachte, selbst am Wochenende. Die Daten stammen ausschließlich von Steam und bilden nicht zwingend die gesamte Spielgemeinde ab.

Trotzdem könnte sich der Wind des Shooters drehen. Immerhin sind aber meistens noch 100.000 gleichzeitige Spieler auf Steam aktiv. Wenn Embark möchte, dass es so bleibt oder wieder besser wird, müssten sie wohl etwas Neues aus der Tasche zaubern.

Quelle: Insider-Gaming

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

TOP