Ciri in The Witcher 4 Tech Demo

The-Witcher-4-Erweiterungen könnten anders ausfallen als viele Fans erwarten. Es gibt aber gute Gründe, die CD Projekt Red offenlegt.

The Witcher 3 setzte mit seinen Erweiterungen eine hohe Messlatte. Hearts of Stone und Blood and Wine gehören für viele Leute bis heute zu den besten DLCs überhaupt. Für mich wirkten sie auch wie neue Spiele, die den Hauptteil teilweise in manchen Punkten sogar übertroffen haben. Bei The Witcher 4 und möglichen Erweiterungen sollten Spieler allerdings nicht automatisch mit einem ähnlichen Modell rechnen.

The-Witcher-4-Erweiterungen: Ein enger Zeitplan

CD Projekt Red plant aktuell eine neue Witcher-Trilogie und der Zeitplan ist wirklich eng. Die drei kommenden Hauptspiele sollen innerhalb von sechs Jahren erscheinen. Anhand dessen sind größere Erweiterungen schwer umsetzbar.

Während einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen wurde Co-CEO Michał Nowakowski gefragt, ob DLCs oder Erweiterungen für eines der kommenden Witcher-Spiele geplant seien. Seine Antwort fiel eher vorsichtig aus. Nowakowski erklärte, dass es angesichts des Ziels, drei Witcher-Spiele innerhalb von sechs Jahren zu veröffentlichen, schwierig wäre, zusätzlich noch umfangreiche Erweiterungen in diese Trilogie einzubauen.

Damit schließt CD Projekt Red DLCs zwar nicht endgültig aus. Die Aussage dämpft aber die Erwartung, dass The Witcher 4 oder seine Nachfolger ähnlich große Erweiterungspakete wie The Witcher 3 erhalten. Ich sage aber wie immer: abwarten. Wer weiß, was in den nächsten Monaten oder Jahren noch passiert. Es kann auch sein, dass sich ein neues Studio beteiligt, um CD Projekt Red unter die Arme zu greifen.

Immer noch ein Gigant in der Spielbranche

The Witcher 3 ist bis heute ein Sonderfall. Die beiden großen Erweiterungen lieferten nicht nur neue Quests, sondern auch starke Figuren, eigene Stimmungen und mit Toussaint sogar eine komplett neue Region, die ich bis heute nicht vergesse.

Zuletzt wurde außerdem Songs of the Past für The Witcher 3 angekündigt. Die neue Erweiterung soll 2027 erscheinen und zeigt, wie stark CD Projekt Red weiterhin von Geralts Welt profitieren kann. Auf YouTube habe ich mich mit der Erweiterung befasst, falls ihr mehr Details und meine Meinung hören möchtet.

Bei The Witcher 4 scheint der Blick aber stärker nach vorn zu gehen. CD Projekt Red bestätigte bereits, dass mindestens 499 Entwickler am vierten Witcher-Spiel arbeiten. Einer davon war zuvor Senior Developer bei Baldur’s Gate 3. Allein diese Zahl zeigt, wie groß das Projekt intern inzwischen angelegt ist.

Wenn danach direkt zwei weitere Hauptteile folgen sollen, wirkt es nachvollziehbar, dass für große Zusatzabenteuer weniger Platz bleibt. Am Ende hängt viel davon ab, wie vollständig The Witcher 4 selbst wirkt. Wenn das Hauptspiel eine runde, umfangreiche und befriedigende Geschichte erzählt, fällt der Verzicht auf große DLCs leichter. Wenn es dagegen offene Fäden oder ausgelassene Regionen gibt, dürfte die Erwartung an den The-Witcher-4-Erweiterungen schnell wieder wachsen.

Quelle: Insider-Gaming

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