In Escape from Tarkov tauchte im April 2026 plötzlich ein neuer Gegenstand auf, mit dem viele Spieler zunächst wenig anfangen konnten. In Raids fanden sie kleine Token namens TarCoins, doch ein Zweck fehlte erst einmal. Inzwischen ist klar, das dahinter eine neue Ingame-Währung steckt, die mit dem kommenden Expansion Hub verbunden ist.
Das kommt nicht bei jedem Spieler gut an. TarCoins sollen sich im Spiel verdienen lassen, können aber auch gegen echtes Geld gekauft werden. Für ein Spiel wie Escape from Tarkov ist das ein heikler Punkt. Tarkov lebt eigentlich von Risiko, Beute, Verlust und Fortschritt durch Spielzeit. Eine zusätzliche Währung mit Echtgeldbezug fühlt sich für viele Leute einfach nicht richtig an. Ihr müsst euch nur auf Reddit umschauen. Die Leute sind größtenteils alles andere als begeistert.
Ihr sucht noch andere Shooter, die hart sind? Stalker 2: Cost of Hope zeigt neue Begleiter und Gebiete.
Was sind TarCoins in Escape from Tarkov?
TarCoins sind eine neue Währung in Escape from Tarkov, die ihr während eines Raids finden und anschließend aus dem Einsatzgebiet retten könnt. Sie funktionieren getrennt von den bisherigen Geldquellen im Spiel, also Rubel, Dollar und Euro.
Die Währung ist an mehrere Regeln gebunden. TarCoins sind nach aktuellem Stand nicht im PvE verfügbar. Außerdem lassen sie sich nicht in einen sicheren Container legen und auch nicht mit in einen Raid nehmen. Wer TarCoins findet, muss also lebend aus dem Raid herauskommen, damit die Währung wirklich gesichert ist.
Im Spiel werden TarCoins als Wertgegenstände eingestuft. Ihre Spawnrate soll sehr niedrig sein. Häufig werden sie offenbar hinter verschlossenen Türen gefunden, etwa in Marked Rooms. Dadurch entsteht sofort ein typischer Tarkov-Moment.
Wofür braucht man TarCoins?
TarCoins sollen im kommenden Expansion Hub verwendet werden. Dabei handelt es sich um ein neues Menü, über das Spieler verschiedene Inhalte und Erweiterungen kaufen können.
Zum Expansion Hub gehören laut bisherigen Informationen unter anderem TarCoin-Pakete, Account-Upgrades, Ingame-Kleidung, Stash-Erweiterungen, Stimmen und Zugang zu PvE-Inhalten. Wer kein echtes Geld ausgeben möchte, kann TarCoins im Spiel finden und damit später Inhalte freischalten.
Wenn TarCoins aber extrem selten bleiben, könnten sie für viele Spieler eher wie eine theoretische Alternative wirken. Dann wäre zwar alles irgendwie erspielbar, aber der Weg dorthin so zäh, dass am Ende doch viele zum Geldbeutel greifen. Allein diese Tatsache wird garantiert bestimmen, wie die Community den Expansion Hub annimmt.
Wann startet der Expansion Hub?
Der Expansion Hub sollte ursprünglich am 3. Juli 2026 hinzugefügt werden. Wegen Problemen mit einem Patch wurde der Start jedoch verschoben. Battlestate Games will den neuen Termin separat nennen. Bis dahin bleibt ein Teil der Informationen noch unsicher.
Wie viel kosten TarCoins in Escape from Tarkov?
In einem Beitrag von LogicalSolutions in den sozialen Medien wurden mögliche Preise für TarCoin-Pakete geteilt. Diese Angaben sollten aber vorsichtig behandelt werden, da sie nicht offiziell bestätigt sind.
| Paket | Inhalt | Preis |
| 500 TarCoins | 500 TarCoins | 4,99 $ |
| 1.100 TarCoins | 1.000 TC + 10 Prozent Bonus | 9,99 $ |
| 2.300 TarCoins | 2.000 TC + 15 Prozent Bonus | 19,99 $ |
| 6.000 TarCoins | 5.000 TC + 20 Prozent Bonus | 49,99 $ |
| 12.500 TarCoins | 10.000 TC + 25 Prozent Bonus | 99,99 $ |
| 20.250 TarCoins | 15.000 TC + 35 Prozent Bonus | 149,99 $ |
| 2.000 TarCoins | 1.000 TC + 100 Prozent Bonus | 9,99 $ |
Das letzte Paket soll angeblich ein einmaliges Sonderangebot pro Account sein. Offizielle Euro-Preise sind bisher auch nicht bestätigt. Direkt umgerechnet würden die Pakete aber grob in einem ähnlichen Bereich liegen, wobei regionale Preise, Steuern und Rundungen noch für Abweichungen sorgen können.
Warum reagieren viele Spieler skeptisch?
Die Kritik an TarCoins hat mehrere Gründe. Zum einen fügt die neue Währung Escape from Tarkov eine weitere Ebene hinzu. Das Spiel ist ohnehin schon komplex, und viele Spieler fragen sich, ob Tarkov wirklich noch eine zusätzliche Shop-Währung braucht.
Zum anderen ist der Mikrotransaktions-Aspekt schwer zu ignorieren. Wenn Account-Upgrades, Kleidung, Lagererweiterungen oder PvE-Zugang künftig über eine eigene Währung laufen, wirkt das für viele wie ein zusätzlicher Shop im ohnehin schon anspruchsvollen Tarkov-System.
Empfindlich reagieren bestimmt viele Leute, weil Escape from Tarkov lange als kompromissloser Hardcore-Shooter wahrgenommen wurde. Der Fortschritt sollte sich nach Spielzeit, Risiko und Können anfühlen. TarCoins verändern dieses Gefühl zumindest ein Stück weit. Sie können zwar im Raid gefunden werden, bleiben aber trotzdem eng mit bezahlbaren Paketen und dem Expansion Hub verbunden.
Am Ende wird deshalb nicht nur entscheidend sein, was Battlestate Games im Expansion Hub anbietet. Viel wichtiger wird sein, wie fair TarCoins im Spiel verdient werden können. Wenn die Währung selten bleibt und die besten Optionen vor allem über gekaufte Pakete laufen, dürfte die Kritik weiter wachsen. Wenn TarCoins dagegen wirklich eine glaubwürdige Alternative zum Echtgeldkauf werden, könnte das System zumindest etwas versöhnlicher wirken.
kennt ihr bereits COR3? Erster Trailer zeigte rätselhaften Sci-Fi-Shooter mit Tarkov-Verbindung.
Fazit: TarCoins sind mehr als nur eine neue Währung
TarCoins sind in Escape from Tarkov nicht einfach nur ein weiterer Gegenstand zum Sammeln. Sie stehen für eine größere Veränderung im Spiel. Mit dem Expansion Hub entsteht ein neues System, das erspielbare Währung und Echtgeldkäufe miteinander verbindet.
Für manche Spieler kann das praktisch sein, weil sie bestimmte Inhalte künftig auch über gefundene TarCoins freischalten können. Für andere ist genau das der problematische Punkt. Denn sobald eine Hardcore-Erfahrung stärker mit Shop-Strukturen verknüpft wird, verändert sich automatisch die Wahrnehmung des Spiels.
Quelle: Insider-Gaming und Reddit
Crimson Desert gibt Oongka und Damiane endlich mehr Freiheit
Crimson Desert erhält mit Update 1.13.00 neue Rüstungen, Boss-Ausrüstung, das Hunter’s Sigil und mehr. Pearl…
GOG verschenkt einen alten Weltraum-Geheimtipp
Nexus: The Jupiter Incident ist im GOG Summer Sale kurzzeitig kostenlos. Der Sci-Fi-Klassiker ist für…
Cinder City korrigiert seine heftigen Systemanforderungen
Cinder City zog mit seine 64-GB-RAM-Empfehlung viele Blicke auf sich. Big Fire Games hat die…

