Gruppe von Figuren flieht vor Angriff in Arc Raiders

ARC Raiders bewertet euer Verhalten im Kampf neu. Wer lediglich auf einen Angriff reagiert, soll dadurch nicht mehr in aggressivere Lobbys geraten.

Ein fremder Trupp eröffnet das Feuer, ihr schießt zurück und rettet eure mühsam gesammelte Beute. Bislang konnte selbst dieser Kampf beeinflussen, welchen Spielern ihr bei späteren Ausflügen begegnet. ARC Raiders möchte diesen Nachteil nun vollständig beseitigen.

Embark Studios hat am 28. Juli 2026 das Live-Update 1.39.0 veröffentlicht. Darin startet das Team einen neuen Matchmaking-Test. Während dieser Phase wirken sich nur noch PvP-Kämpfe auf eure Spielweise-Einstufung aus, die ihr selbst begonnen habt. Reine Selbstverteidigung soll überhaupt nicht mehr einfließen.

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Wer zuerst angreift, entscheidet über die Wertung in ARC Raiders

ARC Raiders berücksichtigt beim Matchmaking unter anderem, wie ihr euch gegenüber anderen Raidern verhaltet. Wer häufig PvP-Kämpfe sucht, trifft mit höherer Wahrscheinlichkeit auf ähnlich aggressive Spieler. Friedlichere Raider sollen dagegen öfter gemeinsam in einer Runde landen.

Das Spiel unterteilt seine Nutzer dabei nicht einfach in freundliche und feindselige Gruppen. Embark beschreibt das Verhalten als fließende Skala. Außerdem können euch weiterhin unerwartete Gegner begegnen. Reine PvE-Lobbys, in denen euch garantiert kein anderer Spieler angreift, existieren nicht.

Selbstverteidigung floss bislang mit einem geringeren Gewicht in diese Einstufung ein. Die Community wünschte sich jedoch, dass solche Gefechte gar keinen Einfluss mehr besitzen. Genau diese Variante erprobt Embark nun.

Das System betrachtet euren gesamten Trupp als Verteidiger, sobald die andere Gruppe zuerst ein Mitglied verletzt, zu Boden schickt oder ausschaltet. Ihr dürft den Kampf anschließend erwidern und selbst Angreifer erledigen, ohne eure Einstufung dadurch aggressiver zu machen.

Wer sich als dritte Partei in ein laufendes Gefecht einmischt, gilt dagegen in ARC Raiders als Angreifer. Der erste verursachte Schaden allein entscheidet außerdem nicht über das volle Gewicht. Ein langer Schusswechsel mit mehreren Verletzten zählt stärker als ein versehentlicher Treffer, nach dem sich beide Seiten sofort voneinander entfernen.

Embark beobachtet den Test über mehrere Wochen

Die neue Regel ist noch keine dauerhaft beschlossene Lösung. Embark möchte in den kommenden Wochen prüfen, wie sich das PvP-Verhalten an der Oberfläche verändert. Neben den gesammelten Daten soll auch das Feedback der Spieler über die Zukunft des Tests entscheiden.

Update 1.39.0 enthält zudem mehrere Fehlerbehebungen. Die Seeker- und Wolfpack-Granaten sollen keinen unbeständigen Schaden mehr verursachen. Neuere Schmuckstücke lassen sich nun stapeln und auf mehreren Karten verlässlicher erbeuten. Embark verbesserte außerdem Geräusche, Menüs und verschiedene Stellen, an denen Spieler in der Umgebung hängen bleiben konnten.

Einige Probleme bestehen weiterhin. Das Studio untersucht unter anderem Abstürze, die vor allem Spieler auf der Xbox Series S betreffen. Auch fehlerhafte Animationen, nicht registrierte Treffer und schwebende Gegner stehen noch auf der Liste bekannter Fehler.

Der wichtigste Teil des Updates bleibt dennoch der neue Matchmaking-Test in ARC Raiders. Wer einen Kampf nicht gesucht hat, darf sich künftig wehren, ohne für den Rest der Partie einfach die Waffen niederlegen zu müssen. Mehr Gaming-Inhalte findet ihr auch auf meinem YouTube-Kanal Quest Knight. Dort teile ich News, Shorts und persönliche Eindrücke zu aktuellen Spielen.

Quelle: Embark

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