Breachway lässt euch mit dem Commander-Update schneller ans gute Zeug. Neue Schiffe, Ausrüstung und Karten sollen nicht mehr so lange hinter verschlossenen Türen warten.
Wie lange bleibt ein Roguelike spannend, bevor es wieder in der Steam-Bibliothek versauert? Bei Breachway lautet die Antwort derzeit 3 Stunden und 42 Minuten. So lange spielt der Median, bevor Schluss ist.
Viele Spieler sind also schon wieder weg, bevor Breachway ihnen einen großen Teil seiner Schiffe, Karten und Ausrüstung überhaupt gezeigt hat. Mit dem Commander Update will Edgeflow den Tresor früher aufschließen. Freischaltungen wandern nach vorn, sodass ihr schon während der ersten Runs mehr Spielzeug in die Finger bekommt. Seit dem 14. August 2026 könnt ihr die neue Progression auf dem experimentellen Steam-Zweig ausprobieren.
Neue Inhalte sollen ungefähr doppelt so schnell freigeschaltet werden
Bislang lässt Breachway seine neuen Waffen und Schiffe lange im Schaufenster stehen. Mit dem Commander Update schließt Edgeflow die Vitrine früher auf. Im Schnitt sollen Freischaltungen nun etwa doppelt so schnell bei euch landen.
Der Auslöser sind die eigenen Spielerdaten. Nach medianen 3 Stunden und 42 Minuten haben viele Spieler nicht einmal mehr als die ersten Waffen und das Marauder Schiff gesehen. Ein großer Teil des vorhandenen Spielzeugs wartet also auf Leute, die längst wieder ausgestiegen sind.
Ganz neu ist die Baustelle für Edgeflow nicht, Leute. Schon in der Roadmap vom Juli stand die langsame Progression auf der Liste. Vor allem am Anfang lagen zwischen zwei Freischaltungen zu viele Runs.
Breachway: Das Commander-Update verändert auch die Kämpfe
Edgeflow hat aber nicht nur am Freischalttempo gedreht. Breachway lässt sich jetzt fast komplett mit Controller spielen. Nur das Tutorial weigert sich in der aktuellen Testfassung noch, den Mauszeiger loszulassen.
Auch beim Ausspielen eurer Karten müsst ihr künftig weniger Kopfrechnen. Zieht ihr eine Karte aus der Hand, zeigt euch Breachway schon vorher, was der Zug mit Hülle, Schilden, Ausrüstung und Ressourcen anstellen würde. So seht ihr die Folgen, bevor die Karte auf dem Tisch liegt.
Pulse Laser und Light Laser bekommen ebenfalls neue Tricks spendiert. Mit ihnen könnt ihr gegnerische Ausrüstung markieren und anschließend Präzisionsangriffe auf die markierten Komponenten feuern. Dort tut der Treffer dann noch etwas mehr weh.
Zerschießt ihr eine gegnerische Komponente komplett, kann das sogar einen vorbereiteten Angriff verhageln. Die dazugehörige Karte verliert sämtliche Aufladungen und bleibt im schlechtesten Moment nutzlos liegen. Mit dem richtigen Timing nehmt ihr dem Gegner den Schuss also komplett aus der Hand, statt ihn nur nach hinten zu verschieben.
Besitzer der Avalanche dürfen sich zum Schluss noch vom Zufall überraschen lassen. Eine neue Funktion würfelt euch Schiff und Startausrüstung zusammen, falls ihr keine Lust habt, schon vor dem Run lange über euren Aufbau zu grübeln.
Beim Wechsel auf die Testversion geht der aktuelle Run verloren
Bevor das Commander-Update alle Spieler erreicht, muss es noch ein bis zwei Wochen auf dem experimentellen Zweig überstehen. Edgeflow nutzt den Testlauf, um an Balance und neuen Systemen weiter herumzufeilen.
Mitten in einem guten Run würde ich den Wechsel aber nicht wagen. Sobald ihr auf die experimentelle Version springt, ist euer laufender Durchgang laut Edgeflow futsch. Zur normalen Version könnt ihr danach ebenfalls nicht einfach zurückkehren. Die Tür öffnet sich erst wieder, wenn das Commander-Update regulär erscheint.
Hängt ihr also noch an eurem aktuellen Run, spielt ihn lieber zu Ende, bevor ihr euch auf den Testzweig verirrt.
Danach ist mit Breachway ohnehin noch lange nicht Feierabend. Im Oktober wartet das Tactician Update, anschließend möchte Edgeflow weiter bis Version 1.0 ausbauen. Die Vollversion peilt das Studio derzeit für Mitte 2027 an.
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Quelle: Steam
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