The Blood of Dawnwalker Coen verliert als Vampir die Kontrolle

Blutdurst kann in The Blood of Dawnwalker weit mehr Ärger machen als ein verlorener Kampf. Ich zeige euch, wann Blutdurst gefährlich wird und wie ihr euch vorher absichert.

Nachts wird Coens Lebensleiste zur kleinen Blutbombe. Fällt seine Gesundheit auf nur noch ein Segment, schaltet sich starker Blutdurst ein. Ab diesem Moment sollte Coen besser nicht hungrig in ein freundliches Gespräch stolpern.

Sprecht ihr trotzdem mit einem Menschen, kann der Vampir die Kontrolle verlieren und sich kurzerhand am Gegenüber bedienen. Dabei macht das Spiel keinen höflichen Unterschied zwischen Fremden, Freunden oder Figuren, die ihr für Quests noch gebrauchen könnt.

Falls ihr erst zur Nacht wechseln müsst, erkläre ich euch in meinem Guide, wie ihr die Tageszeit ändert und Zeit vorspult.

Blutdurst: Vor Gesprächen mehr als ein Gesundheitssegment behalten

Merkt euch für die Nacht eine einfache Überlebensregel. Lasst Coens Lebensleiste nicht bis auf ein einziges Segment absacken, wenn ihr gleich mit jemandem reden wollt.

Mit mehr als einem Segment hat Coen seinen Blutdurst noch im Griff. Wird er vorher bis auf den letzten Rest Gesundheit geprügelt, kann aus einem harmlosen Gespräch schnell ein unfreiwilliges Abendessen werden.

Zum Auffüllen müsst ihr keinen freundlichen Dorfbewohner auf die Speisekarte setzen. Ratten, Wildschweine und Rehe liefern ebenfalls Blut, genauso wie geeignete Gegner.

Wenn vor einem wichtigen Gespräch noch ein Kampf wartet, würde ich Coen deshalb nicht halb verhungert durch die nächste Tür schicken. Ein kleiner Blutvorrat kann euch hier mehr retten als nur ein paar Lebenspunkte.

Blutfläschchen als Notration einpacken

Coen muss Blut nicht immer frisch von der Quelle zapfen. Fläschchen mit Menschenblut und Tierblut könnt ihr als Notration mitnehmen und trinken, wenn weit und breit kein Hals auftaucht.

Das zahlt sich vor wichtigen Gesprächen nach einem Kampf aus. Bei Vlad müsst ihr kurz vorher etwa einen stärkeren Vrakhiri-Kämpfer und einen Soldaten erledigen. Andere Soldaten in der Umgebung können Fläschchen mit Menschenblut fallen lassen, mit denen ihr Coen vor dem Gespräch wieder über die kritische Grenze heilt.

Ich würde nachts deswegen nicht jedes Blutfläschchen sofort wegschlürfen. Eins in der Tasche kann wertvoller sein als ein paar zusätzliche Lebenspunkte im falschen Moment. Hinter dem nächsten Kampf wartet vielleicht schon ein Quest-NPC, der lieber reden als ausgesaugt werden möchte.

Blutdurst: Vlad kann schon im Prolog auf Coens Speiseplan landen

Wie bissig das Blutdurst-System wirklich ist, merkt ihr schon gegen Ende des Prologs bei Vlad.

Nachdem ihr ihn aus dem brennenden Haus gerettet habt, will er eigentlich nur mit Coen reden. Steht eure Lebensleiste zu diesem Zeitpunkt aber nur noch bei einem Segment, kann der Vampir die Kontrolle verlieren und Vlad kurzerhand aussaugen. Mit mehr Gesundheit bleibt das Gespräch tatsächlich ein Gespräch.

Auch danach habt ihr sein Schicksal noch selbst in der Hand. Wenn Vlad überleben soll, entscheidet euch im Dialog natürlich nicht freiwillig dafür, dem Hunger nachzugeben.

Lasst ihr ihn am Leben, erzählt er euch mehr über das Rebellennetzwerk in Vale Sangora und kündigt ein späteres Wiedersehen an. Der Blutdurst kostet euch im falschen Moment also nicht bloß ein paar Sympathiepunkte. Im schlimmsten Fall frisst Coen gleich einen ganzen Charakter samt späterem Inhalt aus der Geschichte.

Blut stillt nicht nur den Hunger

Blut hält Coen nachts nicht bloß davon ab, den falschen Gesprächspartner anzuknabbern. Jeder Schluck treibt auch seine Verderbnis nach oben und reißt weitere Bereiche des Vampirismus-Baums auf.

Wenn ihr vor einem wichtigen Gespräch also erst ein Reh, Wildschwein oder anderes Tier zur Blutbank erklärt, schlagt ihr zwei Fliegen mit einem Biss. Coen bekommt seinen Hunger unter Kontrolle und kann sich dabei neue Vampirfähigkeiten erschließen.

Wie ihr den Wert hochtreibt, erkläre ich euch ausführlicher in meinem Guide zum Steigern der Verderbnis.

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Quelle: PC Gamer

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