Ein neuer Fernseher muss zum Prime Day nicht gleich vierstellig kosten. Amazon verkauft die Ember 4-Serie mit 55 Zoll derzeit günstiger. Zur Ausstattung gehören 4K-Auflösung, Fire TV, HDR10+ und Alexa+.
Seine Stärken liegen eher beim Streaming als beim Heimkino. Amazon Luna lässt sich direkt über Fire TV nutzen. Für die meisten Konsolenspiele reichen 60 Hz problemlos aus. Wer kompetitiv spielt oder 120-Hz-Modi nutzen möchte, stößt mit dem Panel aber an eine Grenze. Nutzt jetzt den starken 50-Prozent-Rabatt am Amazon-Prime-Day.
Amazon Ember 4-Serie mit Fire TV: Stärken und Schwächen im Blick
| Stärken | Schwächen |
| 55 Zoll mit 4K-Auflösung | Nur 60 Hz |
| HDR10+ und HLG | Schwarzwert nur durchschnittlich |
| Fire TV direkt integriert | Helligkeit eher niedrig |
| Alexa+ und Sprachsteuerung | Für anspruchsvolles Gaming weniger geeignet |
| Wi-Fi 6 | |
| Vier HDMI-Anschlüsse | |
| AirPlay und Ambient-TV | |
| Amazon Luna direkt nutzbar |
Fire TV und Alexa+ stecken direkt im Fernseher
Die Ember 4-Serie löst mit 3.840 × 2.160 Pixeln auf und unterstützt HDR10+ sowie HLG. Amazon verwendet ein LED-LCD-Panel. Auf Mini-LED-Technik oder Quantum Dots verzichtet das Modell.
Fire TV ist direkt integriert. Netflix, Prime Video, Disney+ und andere Streaming-Apps laufen dadurch ohne zusätzlichen Stick. Für die Verbindung unterstützt der Fernseher Wi-Fi 6.
Auch Alexa+ ist eingebunden. Darüber könnt ihr per Sprache nach Filmen und Serien suchen, Empfehlungen abrufen oder kompatible Smart-Home-Geräte steuern. Mit Ambient-TV zeigt der Fernseher auf Wunsch Fotos und Kunstwerke an, wenn ihr ihn gerade nicht anderweitig nutzt.
Über Amazon Luna könnt ihr Spiele aus der Cloud streamen. Dafür braucht ihr eine ausreichend schnelle Internetverbindung und je nach Spiel oder Angebot ein passendes Abonnement.
Der Fernseher besitzt vier HDMI-Anschlüsse, einer davon unterstützt eARC. Das Panel arbeitet mit 60 Hz. Für die meisten Konsolenspiele reicht das problemlos aus. Wer die PS5 oder die Xbox Series X mit 120-Hz-Modi oder in kompetitiven Spielen nutzen möchte, ist aber eingeschränkt.
Die kleinere Version muss sich im Test beweisen
Tom’s Guide hat die kleinere 43-Zoll-Version derselben Ember-4-Serie getestet. Gut kamen vor allem der niedrige Preis, die große App-Auswahl und Alexa+ an. Auch mit der Bildqualität waren die Tester gemessen am Preis zufrieden.
Das Testgerät erreichte 304 Nits in SDR und 287 Nits bei HDR. Für normales Fernsehen und Streaming reicht das aus. Bei sehr hellen HDR-Szenen fehlt dem Fernseher aber Leuchtkraft. Schwächen zeigte die Ember 4-Serie auch beim Schwarzwert und bei der Farbgenauigkeit.
Beim Input-Lag maß Tom’s Guide 13 Millisekunden. Für gemütliches Spielen ist das solide.
Im normalen Einsatz gefiel den Testern das Bild besser, als die Messwerte vermuten ließen. Netflix und YouTube sahen ordentlich aus, bei schnellen Filmszenen traten aber Bewegungsunschärfen und Ghosting auf.
Auch PCMag lobt bei der 43-Zoll-Version den niedrigen Preis und das schlanke Design. Beim Kontrast und beim Farbumfang bleibt die Ember 4-Serie hinter stärkeren Budget-Fernsehern zurück.
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