Tales of Eternia Remastered holt ein 26 Jahre altes PlayStation-RPG zurück. Die Neuauflage hübscht nicht nur die Grafik auf: Zufallskämpfe könnt ihr abschalten, den Schwierigkeitsgrad anpassen und einige der alten Ecken und Kanten mit neuen Komfortfunktionen umgehen.
Wer früher JRPGs gespielt hat, kennt diese Momente: Ihr wollt eigentlich nur zur nächsten Stadt laufen, doch nach ein paar Schritten reißt euch schon wieder ein Zufallskampf aus dem Weg. Kaum ist der vorbei, steht der nächste Gegner bereit. Tales of Eternia Remastered lässt euch dieses alte JRPG-Erbe auf Wunsch einfach abschalten.
Bandai Namco hat die Neuauflage am 16. Oktober 2026 veröffentlicht. Das ursprüngliche Tales of Eternia erschien im November 2000 für die PlayStation in Japan. Europäische Spieler mussten sich bis 2006 gedulden, ehe das RPG für die PSP zu uns kam.
26 Jahre später kehrt das Abenteuer mit überarbeiteter Optik und einigen Eingriffen zurück, die euch den Weg durch Inferia weniger mühsam machen.
Zufallskämpfe abschalten und schneller durch Eternia reisen
Zufallskämpfe könnt ihr jederzeit ein- und ausschalten. Wollt ihr einfach nur die Welt erkunden oder wissen, wie die Geschichte weitergeht, schickt ihr die Begegnungen kurzerhand in die Pause. Braucht ihr später Erfahrungspunkte oder möchtet eure Gruppe trainieren, holt ihr die Gegner wieder zurück.
Auch auf langen Wegen nimmt euch das Remaster etwas Arbeit ab. Neue Zielmarkierungen zeigen euch, wo es weitergeht, und über eine Boost-Funktion könnt ihr den Erfahrungsgewinn anpassen.
Müsst ihr durch Gebiete laufen, die ihr längst abgegrast habt, lassen sich automatische Kämpfe beschleunigen. Nach einer Niederlage könnt ihr einen Kampf wiederholen, während die schnelle Erholung eure Gruppe flotter wieder fit macht.
Beim Kampfsystem selbst bleibt Tales of Eternia seiner alten Linie treu. Im Aggressive Linear Motion Battle System prügelt ihr euch weiterhin in Echtzeit durch 2D-Gefechte, kombiniert Artes zu Kombos und kämpft gemeinsam mit euren Begleitern.
Wer dabei noch nicht genug auf die Mütze bekommt, kann zwei neue Schwierigkeitsgrade ausprobieren. „Extrem“ ist direkt anwählbar. „Geheim“ müsst ihr euch erst verdienen, indem ihr das Abenteuer einmal abschließt.
Originalgrafik oder Remaster: Ihr habt die Wahl
Die modernisierte Grafik ist kein Muss. Im Optionsmenü könnt ihr jederzeit zur ursprünglichen Darstellung wechseln. Dasselbe gilt für die Soundeffekte.
In der Geschichte begleitet ihr Reid Hershel, Farah, Keele und Meredy. Über ihren Köpfen schwebt ein großes Problem: Die beiden Welten Inferia und Celestia bewegen sich aufeinander zu. Kommt es zum sogenannten „Großen Fall“, könnten beide Welten zerstört werden.
Reid und seine Freunde suchen nach einem Weg, die Kollision zu verhindern. Dabei greifen sie auf die Kräfte der Großen Craymels zurück, mächtiger Elementargeister aus der Welt von Tales of Eternia. Tales of Eternia Remastered ist für den PC über Steam, die PS5, die PS4, die Xbox Series X|S, die Nintendo Switch und die Nintendo Switch 2 erschienen.
Die digitale Standardfassung kostet 29,99 Euro. Für 49,99 Euro bekommt ihr die Deluxe Edition mit digitalem Soundtrack, Artbook und weiteren Extras. Deutsche Untertitel sind enthalten. Bei der Sprachausgabe könnt ihr zwischen Englisch und Japanisch wählen.
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Quelle: Pressemitteilung von Bandai Namco Entertainment vom 16. Oktober 2026

