Wie gut stehen eure Chancen gegen Vampire und Werwölfe? Im neuen Action-Rollenspiel Hunter: The Reckoning – Deathwish der RoboCop-Macher entscheiden nicht nur eure Fähigkeiten über den Ausgang der Jagd. Auch persönliche Schwächen können euch zum Verhängnis werden.
Ein alter Freund aus Kindertagen taucht plötzlich wieder auf und stellt euer Leben auf den Kopf. Aus dem scheinbar normalen New York wird eine Stadt voller übernatürlicher Kreaturen, die euch wohl lieber fressen als kennenlernen wollen.
Blöd ist nur, dass ihr kein unbesiegbarer Superheld seid. Ihr steckt in der Haut eines ganz normalen Menschen, der im falschen Moment in etwas viel Größeres hineingerät.
Hinter Hunter: The Reckoning – Deathwish steckt Teyon, das Studio von RoboCop: Rogue City und Terminator: Resistance. Gemeinsam mit Publisher Nacon haben die Entwickler am 30. Oktober einen neuen Trailer veröffentlicht.
Diesmal steht eure Charaktererstellung im Vordergrund. Schon bevor ihr das erste Monster vermöbelt, legt ihr Entscheidungen fest, die euren späteren Spielstil beeinflussen.
Eure Stärken und Schwächen formen den Monsterjäger
Bevor ihr euch mit den Kreaturen der Nacht anlegt, erstellt ihr euren eigenen Jäger. Hierbei könnt ihr aus vorgefertigten Charaktertypen wählen oder eine vollständig eigene Figur erschaffen.
Der Editor hat diverse Möglichkeiten, um das Aussehen anzupassen. Neben dem Körperbau, der Frisur und der Kleidung lassen sich auch Tattoos und Narben verändern.
Cooler wird es bei den inneren Werten. Das Rollenspiel orientiert sich an der fünften Edition des gleichnamigen Tabletop-Rollenspiels aus dem World of Darkness-Universum.
Steckt ihr Punkte in Stärke, schaltet ihr höhere Stufen für Fertigkeiten wie Nahkampf, Schlägerei und Einschüchterung frei. Möchtet ihr euch lieber unbemerkt anschleichen oder mit Worten aus einer brenzligen Lage herausreden, könnt ihr euren Jäger komplett anders entwickeln.
Vor dem Start eurer Jagd müsst ihr euch auch für persönliche Vorzüge und Makel entscheiden. Sie geben eurem Jäger Stärken, drücken ihm aber gleichzeitig Schwächen aufs Auge.
Die Rosinen herauspicken und sämtliche Nachteile ignorieren funktioniert also nicht. Irgendeine Macke schleppt jeder Monsterjäger mit sich herum.
Manchmal ist Überreden besser als Schießen
Ein weiteres Element stammt direkt aus der Tabletop-Vorlage: Würfelproben. Sie entscheiden bei bestimmten Aktionen, ob eure Fähigkeiten ausreichen. Ein charismatischer Monsterjäger kann beispielsweise einen gefährlichen Konflikt durch ein Gespräch vermeiden. Mit einem scharfen Verstand lassen sich hingegen Hinweise entdecken, die anderen Charakteren möglicherweise entgehen.
Das kann euch verdammt nützlich werden, denn manche Gegner sind euch körperlich haushoch überlegen. Ein jahrhundertealter Vampir dürfte sich schließlich kaum davon beeindrucken lassen, wie viele Stunden ihr im Fitnessstudio verbracht habt.
Ihr müsst also nicht nur kämpfen, sondern auch ermitteln, schleichen und Entscheidungen treffen, die den Verlauf der Geschichte verändern können. Zwischen euren Einsätzen zieht ihr euch in eine heruntergekommene Bar zurück. Im Laufe des Abenteuers könnt ihr den Laden weiter ausbauen und zu eurem eigenen Unterschlupf machen. Hunter: The Reckoning – Deathwish soll 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC über Steam erscheinen. Einen festen Veröffentlichungstag gibt es noch nicht.
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Quellen: Nacon, Paradox Interactive, GamesPress

