Putzen, Geld verdienen und rechtzeitig Feierabend machen. Eigentlich ein entspannter Arbeitstag. In Dust till Dawn solltet ihr euch nur besser nicht bis nach Sonnenuntergang verquatschen, denn dann zeigt das japanische Dorf, warum der Staub immer wieder zurückkehrt.
Ein Haus putzen, den Boden wischen und hartnäckigen Dreck entfernen. Das erinnert eher an PowerWash Simulator als an Horror. Mac n Cheese Games kippt in Dust till Dawn aber beides in denselben Putzeimer.
Vorgestellt wurde das Spiel beim PC Gaming Show Tokyo Direct. 2027 erscheint Dust till Dawn für den PC über Steam. Wer vorher selbst den Wischmopp schwingen möchte, kann sich dort bereits für einen Playtest anmelden.
Wann der Test startet, hat das Studio noch nicht verraten. Eine Anmeldung garantiert euch außerdem keinen Platz. Steam meldet sich, sobald weitere Teilnehmer hineingelassen werden.
Wer länger putzt, verdient mehr und riskiert den Ärger gleich mit
In Dust till Dawn arbeitet ihr als Reinigungskraft in einem fiktiven japanischen Dorf. Häuser, Geschäfte und öffentliche Gebäude warten dort auf Besen, Wischmopp und ordentlich Muskelarbeit.
Für erledigte Aufträge bekommt ihr Yen. Davon kauft ihr bessere Werkzeuge und schaltet weitere Jobs sowie neue Orte wie die Schule oder den Markt frei. So weit, so friedlich.
Richtig cool wird es beim Feierabend. Ihr könnt rechtzeitig nach Hause gehen oder länger schuften und mehr Yen verdienen. Wer Überstunden macht, lädt aber noch etwas anderes zur Nachtschicht ein. Gegenstände bewegen sich, bereits aufgeräumte Räume sehen plötzlich wieder aus wie Sau und der seltsame Staub kehrt zurück.
Mehr Arbeit bringt also mehr Geld. Irgendwann stellt sich nur die Frage, ob ein paar zusätzliche Yen wirklich den Moment wert sind, in dem sich der gerade geputzte Raum wieder selbst verwüstet.
Junji Ito liefert die Inspiration, Silent-Hill-Komponist die Musik
Mac n Cheese Games ließ sich unter anderem von den Werken des japanischen Horror-Manga-Künstlers Junji Ito inspirieren. Vertraute Räume kippen mit der Zeit ins Surreale und werden bei jedem Besuch unangenehmer. Kehrt ihr später in bereits gereinigte Gebäude zurück, könnt ihr dort neue Hinweise finden und Stück für Stück zusammensetzen, was mit dem Dorf passiert ist.
Auch die Verbindung zu Silent Hill kommt nicht nur aus meiner Headline. Akira Yamaoka, bekannt für seine Arbeit an der Reihe, komponierte die Musik des Enthüllungstrailers. Für den kompletten Soundtrack ist seine Beteiligung bisher nicht bestätigt.
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Quelle: Gematsu

