Dread Delusion zeigt eine offene Fantasy-Welt mit ungewöhnlicher Architektur

Ein eigenwilliges Rollenspiel hat sich auf Steam längst einen Namen gemacht. Nun erreicht Dread Delusion auch die Konsolen und spricht gezielt Fans klassischer RPGs an.

Dread Delusion ist kein neues Spiel, aber eines, das sich über Jahre still ein Publikum aufgebaut hat. Das Old-School-Rollenspiel erschient 2024 auf Steam und wurde dort überraschend positiv aufgenommen. Daher ist es nur schlüssig, dass es auf der PlayStation, Xbox und sogar auf die Switch 2 kommt.

Klassische Rollenspiele erleben gerade eine neue Aufmerksamkeit. Das Gothic Remake liefert mit einem neuen Making-of weitere Einblicke in diese Entwicklung.

Eine Morrowind-Alternative mit eigener Identität

Dread Delusion erinnert auf den ersten Blick an klassische Rollenspiele der frühen 2000er. Schwebende Landmassen, fremdartige Landschaften und eine bewusst sperrige Welt prägen den Stil. Der Vergleich mit The Elder Scrolls III: Morrowind liegt nahe, wird aber nicht aus Marketinggründen gezogen, sondern kommt häufig aus der Community selbst.

Auf Steam sammelte das Spiel über 4.000 Nutzerwertungen, rund 90 Prozent davon fallen positiv aus. Spieler loben vor allem das Gefühl, sich wirklich zu verirren, Entscheidungen treffen zu müssen und mit deren Folgen zu leben. Entscheidungen bleiben nicht abstrakt, sondern verändern Orte, Figuren und Stimmungen enorm. Wer jemanden nicht rettet, kann später feststellen, dass ein Dorf verfällt oder verschwindet. Genau diese Konsequenz fehlt vielen modernen Rollenspielen.

Dread Delusion ist für Retro-Konsolenspieler spannend

Der nun angekündigte Release für PS5, PS4, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 ist für Frühjahr 2026 geplant. Damit öffnet sich Dread Delusion einer deutlich größeren Zielgruppe. Besonders für Konsolenspieler, die klassische Open-World-RPGs mögen, war der Titel bisher kaum greifbar.

Auch abseits der Entscheidungsfreiheit findet das Spiel Zuspruch. Die Spielwelt besteht aus klar voneinander abgegrenzten Regionen, die sich visuell und erzählerisch stark unterscheiden. Viele Spieler heben hervor, dass jede Zone ihren eigenen Charakter hat und Entdeckung belohnt wird. Das Kampfsystem gilt als funktional, steht aber nicht im Mittelpunkt. Wichtiger sind Atmosphäre, Musik und das Gefühl, Teil einer fremden, brüchigen Welt zu sein.

Quelle: GamesRadar

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