Hände halten einen schwarzen Steam Controller zwischen mehreren Plüschtieren, während die Daumen auf den Analogsticks liegen.

Der neue Steam Controller bleibt schwer zu bekommen. Valve nennt inzwischen genauere Lieferfenster für Reservierungen.

Valve hat ein neues Update zu den Reservierungen des Steam Controllers veröffentlicht. Der Controller ist seit Mai erhältlich, war wegen der hohen Nachfrage aber mehrfach ausverkauft. Durch Valve gibt es neue Informations-Häppchen.

Nicht nur der Steam Controller ist gefragt, sondern auch ein Spiel: Dieser Ex-Valve-Autor würde Half-Life 3 niemals anfassen.

Steam Controller: Valve nennt drei mögliche Lieferfenster

Seit dem 18. Juni zeigt Valve auf der Reservierungsseite an, wann Kunden ungefähr mit ihrem Steam Controller rechnen können. Aktuell gibt es drei Kategorien: Lieferung bis September 2026, Lieferung bis Dezember 2026 oder Lieferung im Jahr 2027. Wer bereits reserviert hat, kann die Seite erneut aufrufen und sieht dort, welchem Zeitraum die eigene Reservierung zugeordnet wurde.

Sollte eine Bestellung erst für 2027 vorgesehen sein, will Valve später genauere Angaben machen. Neue Reservierungen fallen laut mehreren Berichten derzeit bereits in das 2027-Fenster. Ja, die Nachfrage ist wirklich hoch.

Valve stellt die Produktion nicht ein. Das Unternehmen macht fest, dass es keine Pläne gebe, die Herstellung des Steam Controllers zu beenden. Die Nachfrage liegt aktuell aber über dem, was Valve bis Ende des Jahres produzieren kann.

Der Steam Controller ist derzeit das einzige der drei neuen Steam-Hardware-Produkte, das bereits veröffentlicht wurde. Valve hatte im November 2025 neben dem Controller auch Steam Machine und Steam Frame angekündigt. Beide weiteren Geräte sollen 2026 erscheinen.

Käufer haben nach der E-Mail 72 Stunden Zeit

Am Ablauf der Reservierungen ändert sich grundsätzlich nichts. Sobald ein reservierter Controller verfügbar ist, verschickt Valve eine E-Mail. Danach bleiben 72 Stunden Zeit, um den Kauf abzuschließen. Wird die Bestellung in diesem Zeitraum nicht abgeschlossen, verfällt der Platz in der Warteschlange und der Controller wird an die nächste Person weitergegeben.

Das System wurde ursprünglich eingeführt, nachdem der Verkaufsstart Anfang Mai chaotisch verlief. Der Steam Controller war schnell vergriffen, viele Spieler hatten Probleme beim Kauf und Valve wollte zugleich Wiederverkäufer ausbremsen. Deshalb gelten immer noch bestimmte Einschränkungen, darunter eine Begrenzung auf einen Controller pro Nutzer sowie Voraussetzungen für Steam-Konten.

Valve dürfte mit dem neuen System vor allem Frust vermeiden wollen. Statt Käufer wochenlang ohne Orientierung warten zu lassen, gibt es nun grobe Zeitfenster. Das ändert nichts an der Knappheit, macht die Situation aber transparenter.

Quelle: Insider-Gaming

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