SAND: Raiders of Sophie zeigt ein Feuergefecht auf einer riesigen laufenden Maschine in einer hellen Wüstenlandschaft.

SAND: Raiders of Sophie sieht wie kein normales Steam-Spiel aus. In diesem Extraction-Shooter gibt es  riesige laufende Basen, PvP-Gefechte und eine gefährliche Wüste.

SAND: Raiders of Sophie startet am 22. Juni 2026 auf Steam in den Early Access. Das Spiel von Hologryph und TowerHaus wird von tinyBuild veröffentlicht. Der ursprüngliche Start war früher geplant, wurde nach einem überlaufenen Server Slam jedoch verschoben. Laut PC Gamer konnte das Team die hohe Spielerzahl mit der damaligen Serverstruktur nicht zuverlässig bedienen, weshalb der Release auf den 22. Juni verlegt und zugleich auf Early Access umgestellt wurde.

Wenn euch Extraction-Shooter allgemeinen gefallen, gibt es neben dem kommenden Spiel SAND: Raiders of Sophie noch andere Titel. ARC Raiders hat erst kürzlich sein Endgame erweitert.

SAND: Raiders of Sophie macht eure Basis zur laufenden Maschine

SAND: Raiders of Sophie spielt in einem alternativen Jahr 1910. Spieler durchstreifen die Sandwüsten des gefallenen Planeten Sophie und steuern dabei gigantische Trampler. Diese Maschinen sind nicht nur Fahrzeuge, sondern dienen zugleich mobile Basis, Lager, Schutzraum und Waffe. Auf Steam beschreibt tinyBuild das Spiel als First-Person-Shooter, in dem Spieler Beute, Waffen, Munition und Ressourcen sammeln und mit ihrer Ladung wieder entkommen müssen.

Reizvoll scheinen vor allem die Trampler zu sein. Spieler bauen ihre laufenden Basen selbst zusammen und bestimmen Größe, Layout, Module, Laderäume, Antrieb und Bewaffnung. Dadurch entsteht ein anderes Gefühl als bei anderen Extraction-Shootern. Die Basis wartet nicht irgendwo sicher im Menü, sondern läuft mit durch die Welt, kann angegriffen werden und wird selbst Teil der Kämpfe.

In der alternativen Geschichte kehren verzweifelte Galizier aus dem österreichisch-ungarischen Reich auf den verwüsteten Planeten Sophie zurück. Dort suchen sie nach Reichtümern, alten Ansprüchen und einer Zukunft zwischen Ruinen, Piraten und feindlichen Spielern.

Gespielt werden kann allein oder im Team. In der prozedural generierten Wüste treffen Spieler auf andere Crews, plündern verlassene Städte, sichern wertvolle Artefakte und versuchen, rechtzeitig zu extrahieren. Neben PvP-Gefechten sollen auch untote Überreste der alten Welt eine Gefahr darstellen.

Hohe Nachfrage brachte den Release-Plan ins Wanken

SAND: Raiders of Sophie steht aktuell hoch in den Steam-Wunschlisten. SteamDB führt das Spiel in den Top-Wishlists und nennt zuletzt mehr als 75.000 Follower. Solche Zahlen schwanken zwar, zeigen aber, dass das Spiel bereits vor dem Early Access viele Augen auf sich zieht.

Diese Aufmerksamkeit hatte auch praktische Folgen. Nach dem Auftritt beim Summer Game Fest und einem Server Slam meldeten sich mehr Spieler als erwartet. Laut GamesRadar erklärten die Entwickler, dass der Test nicht nur positives Feedback brachte, sondern auch Serverprobleme, Balancing-Fragen und Wünsche zur generellen Spielrichtung sichtbar machte. Deshalb entschied sich das Team, SAND nicht als fertige Vollversion zu starten, sondern zunächst in den Early Access zu gehen.

Ich kann es bei einem Online-Extraction-Spiel nachvollziehen. Ein schwacher Start kann schnell das Aus bedeuten, deswegen muss vor allem die Serverstabilität funktionieren. Zum Early-Access-Start will das Team außerdem eine Roadmap veröffentlichen. Damit dürfte klarer werden, wie lange SAND in der Entwicklung bleiben soll und welche Inhalte nach dem Start geplant sind. Auf Steam wird der Titel derzeit für PC geführt, während frühere Ankündigungen auch Versionen für PS5 und Xbox Series X/S erwähnten. Für den Early Access steht zunächst nur Steam an.

Quelle: Steam

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