Spyro: A Realm Beyond zeigt den lila Drachen Spyro im Flug durch eine helle Wüstenlandschaft mit roten Felsen und Kakteen.

Spyro: A Realm Beyond soll die berühmte Reihe weiterentwickeln, ohne ihren Charakter zu verlieren. Jetzt gibt es neue Infos zu den Flugmechaniken.

Spyro: A Realm Beyond ist für Toys for Bob mehr als nur die Rückkehr eines bekannten Maskottchens. Der neue Hauptteil soll den Geist der alten Spyro-Spiele bewahren, aber zugleich eine Fantasie endlich stärker ausspielen: echtes Drachenfliegen. In einem Interview mit GamesRadar erklärten Associate Creative Director Lou Studdert und Studioleiter Paul Yan, wie das Team Flug, Bodenerkundung und Nostalgie miteinander verbinden möchte. Das Spiel ist für 2027 auf PC, PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 geplant.

Die Spyro-Reihe ist vor allem schön für Kinder. In einem Beitrag habe ich mich damit befasst, welche Videospiele für Kinder geeignet sind.

Spyro soll nahtlos zwischen Boden und Luft wechseln

Lou Studdert beschreibt das Ziel der Flugmechaniken als „zen-like fluidity“. Gemeint ist damit ein ruhiger, fließender Bewegungsrhythmus, bei dem Spieler Aktionen miteinander verketten und Spyro nicht nur als Figur auf zwei Beinen, sondern als eigenes vierbeiniges Wesen erleben. Die Umgebung soll stärker in diese Bewegung eingebunden werden, statt nur Kulisse für Sprünge und Gleitpassagen zu sein.

In den alten Spyro-Spielen gehörte Gleiten zwar immer zur Identität des kleinen Drachen, echtes freies Fliegen war aber meist begrenzt oder an bestimmte Abschnitte gebunden. A Realm Beyond soll diese Fantasie weiter öffnen. Laut GamesRadar ersetzt die neue Flugfreiheit das alte, begrenzte Gleiten durch freie Luftbewegung, größere Flügel und vertikaler aufgebaute Umgebungen.

Toys for Bob möchte daraus aber kein reines Gimmick machen. Studdert betont, dass dieses Gefühl ein Orientierungspunkt der Entwicklung sei. Der Wechsel zwischen Erkundung am Boden und Bewegung in der Luft soll möglichst nahtlos funktionieren. Spyro soll also nicht einfach einen neuen Trick bekommen, sondern sich insgesamt anders durch die Welt bewegen.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich Spyro als Kind gespielt habe. Die Reihe ist eher kein reiner Plattformer. Sie lebte stark vom Erkunden, Sammeln, Umherschauen und von diesem angenehm leichten Abenteuergefühl. Wenn das Fliegen diese Punkte verstärkt, kann A Realm Beyond moderner wirken, ohne direkt die bekannte Stimmung zu verlieren.

Spyro: A Realm Beyond soll kein Nostalgie-Fang werden

Dieser Balanceakt beschäftigt auch Studioleiter Paul Yan. Er beschreibt die Spannung zwischen Bewahren und Erneuern als sehr real. Wenn man sich zu stark an Nostalgie klammere, wiederhole man nur Bekanntes. Verändere man dagegen zu viel, erkennten Spieler die Reihe irgendwann nicht mehr wieder.

Toys for Bob hat jedenfalls Erfahrung. Das Studio entwickelte bereits die Spyro Reignited Trilogy und arbeitete später an Crash Bandicoot 4: It’s About Time. Gerade Crash 4 zeigte, wie man eine alte Reihe fortsetzt, ohne sie nur nachzubauen. Laut GamesRadar flossen diese Erfahrungen nun direkt in Spyro: A Realm Beyond ein.

Yan erklärte zudem, dass Reignited dem Team geholfen habe, besser zu verstehen, was tonal zu Spyro passt. A Realm Beyond ist aber kein weiteres Remake. Diesmal erschafft Toys for Bob keinen Klassiker neu, sondern führt die Reihe in eine neue Richtung. Darum dürfte das Team stärker abwägen müssen, welche Elemente bleiben und wo Spyro wachsen darf.

Es ist nie leicht, zwei Felder zu bedienen. In meinen Augen sollten die Entwickler einfach ihr Ding mit Spyro: A Realm Beyond machen, ohne zu sehr auf die Seite der Nostalgie oder des neuen Lagers zu schauen. Ich muss gestehen, dass ich mir die Neuauflagen von Spyro und Crash bereits geholt, aber immer noch kaum gespielt habe. Zumindest habe ich das MediEvil-Remake nachgeholt, hihi. Als Kind wuchs ich mit dem untoten Ritter ebenfalls auf. Falls ihr Lust auf mehr Gaming-Inhalte habt, findet ihr Quest Knight auch auf YouTube. Dort geht es um News, Shorts und Spiele, die mich gerade besonders interessieren.

Quelle: GamesRadar

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