Zwei große H.C.-H.E.-Geschosse liegen in IRON NEST neben Rohren, Ventilen und technischen Anlagen im Maschinenraum.

Nicht jede Granate in IRON NEST erfüllt denselben Zweck. Wer einfach die stärkste Munition lädt, kann bei manchen Aufträgen sogar die falsche Wahl treffen.

Das Oberkommando verlangt in IRON NEST nicht nur Treffer auf den richtigen Koordinaten. Je nach Ziel müsst ihr auch die richtige Granate laden. Neben normalen Sprenggranaten gibt es Munition gegen gepanzerte Stellungen sowie Geschosse für Beleuchtung und taktische Unterstützung.

Falls ihr ein Ziel zunächst lokalisieren müsst, erkläre ich euch im Guide zur taktischen Karte in IRON NEST, wie ihr Peilungen auswertet und Entfernungen messt.

HE und HCHE für stinknormale Ziele einsetzen

HE ist eure normale Sprenggranate. Pro Game Guides nennt unter anderem Artilleriestellungen, Infanterie und mechanisierte Ziele als mögliche Einsatzzwecke.

HCHE besitzt eine größere Wirkungsfläche als HE. Laut Pro Game Guides lohnt sie sich, wenn mehrere Ziele dicht beieinanderstehen.

Die größere Wirkungsfläche kann jedoch auch Einheiten oder Bereiche treffen, die ihr verschonen sollt. Der aktuelle Kampagnen-Guide weist deshalb darauf hin, bei der Wahl einer Granate auch auf nahe verbündete oder geschützte Positionen zu achten.

Welche Munition ihr braucht, verrät euch der vollständige Befehl. In späteren Missionen reicht es nicht, nur auf den Zieltyp zu achten. Auch der gewünschte Effekt bestimmt die Wahl der Granate.

Munition: AP für gepanzerte und geschützte Ziele wählen

AP kommt bei Zielen zum Einsatz, die mehr Durchschlagskraft verlangen. Pro Game Guides nennt gepanzerte Ziele, Bunker und unterirdische Einrichtungen als Beispiele.

Auch der aktuelle Kampagnen-Guide führt AP und spätere panzerbrechende Varianten für gepanzerte, unterirdische oder stark geschützte Ziele auf.

Taucht in einem Auftrag etwa ein geschütztes Lager oder eine befestigte Stellung auf, schaut zuerst auf die geforderte Munition. Mit HE liegt ihr dort nicht automatisch richtig.

Habt ihr das passende Geschoss ausgewählt, müsst ihr noch Entfernung, Peilung und Treibladungen zusammenführen. Den vollständigen Ablauf findet ihr in meinem Guide zum Ballistikrechner in IRON NEST.

S.T.A.R. dient der Beleuchtung und Aufklärung

Die S.T.A.R.-Granate funktioniert anders als normale Sprengmunition. Statt ein Ziel zu zerlegen, leuchtet sie ein größeres Gebiet aus.

Pro Game Guides beschreibt sie als Aufklärungsmunition mit einer Leuchtfackel am Fallschirm. Auch im aktuellen Kampagnen-Guide taucht S.T.A.R. bei entsprechenden Missionszielen auf.

In der Mission Fire and Light benötigt ihr die Granate beispielsweise für eine Beleuchtungs- und Korrekturaufgabe. Hier geht es also nicht darum, möglichst viel in die Luft zu jagen.

Verlangt das Oberkommando Beleuchtung oder Aufklärung, schaut euch den Auftrag lieber noch einmal an, bevor ihr reflexartig zur Sprenggranate greift.

Munition: Smoke und Tear erfüllen taktische Aufgaben

Smoke ist ebenfalls nicht für den direkten Angriff gedacht. Im aktuellen Kampagnen-Guide taucht Rauchmunition bei Missionen auf, in denen ihr verbündete Einheiten unterstützt oder ihre Bewegungen absichert.

Tear begegnet euch später ebenfalls. Mit dieser Munition könnt ihr verborgene Positionen aufdecken und danach mit anderen Granaten gegen das eigentliche Ziel vorgehen.

Bei Smoke und Tear geht es also nicht darum, möglichst viel Schaden anzurichten. Beide erfüllen einen taktischen Zweck und sollten nur dann im Rohr landen, wenn der Auftrag danach verlangt.

IRON NEST: Welche Granate solltet ihr laden?

Welche Munition richtig ist, hängt vom Auftrag und vom Ziel ab. Als Orientierung könnt ihr euch an diesen bestätigten Rollen halten:

  • HE: gewöhnliche Sprengmunition gegen verschiedene nicht stark geschützte Ziele
  • HCHE: größere Wirkungsfläche, unter anderem für mehrere nahe beieinanderliegende geeignete Ziele
  • AP beziehungsweise panzerbrechende Varianten: gepanzerte, unterirdische und gehärtete Ziele
  • S.T.A.R.: Beleuchtung und Aufklärungsaufgaben
  • Smoke: Rauch und taktische Unterstützung
  • Tear: spezielle Aufgaben, unter anderem zum Aufdecken bestimmter verborgener Positionen

Die genaue Vorgabe eines Einsatzes hat dabei Vorrang. Der Kampagnen-Guide zur Vollversion zeigt mehrfach, dass einzelne Missionen eine bestimmte Munitionsart für den nächsten Teil der Aufgabe verlangen.

Lest deswegen zuerst den gesamten Befehl, bestimmt danach das Ziel und wählt erst danach die Munition. Hinterher könnt ihr die Feuerlösung berechnen und das Geschütz vorbereiten.

Wenn ihr IRON NEST gerade erst entdeckt habt, findet ihr in meiner News zum Release von IRON NEST außerdem weitere Informationen zum Spiel und dessen Start auf Steam.

Viel Erfolg bei der Simulation und achtet stets auf die Munition. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten. Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich regelmäßig Shorts, News und persönliche Eindrücke aus der Gaming-Welt.

Quelle: Pro Game Guides

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