Morrowind zeigt eine neblige Stadtlandschaft mit hohen Pilzen, alten Gebäuden und felsigen Schluchten im Hintergrund.

Morrowind bleibt für viele Elder-Scrolls-Fans unvergessen. Mit OpenMW 0.51.0 erhält die moderne Fan-Engine inzwischen eine bessere Mod-Unterstützung und wichtige Fehlerbehebungen.

The Elder Scrolls III: Morrowind ist inzwischen 24 Jahre alt. Trotz des Alters scheint der Teil nicht endgültig zu sterben und hat nach wie vor einen hohen Status bei unzähligen Spielern. OpenMW gehört zu den bekanntesten Fanprojekten. Open-Source-Engine macht das Spiel auf moderner Hardware komfortabler spielbar und verbessert zugleich die Grundlage für Mods. Mit Version 0.51.0 ist ein neues Update erschienen, das insbesondere für Modder ganz cool ist.

OpenMW 0.51.0 stärkt Magie-Mods und Modding-Werkzeuge

Die wichtigste Neuerung von OpenMW 0.51.0 betrifft die Skript-Unterstützung. Modder können nun eigene Magieeffekte über die Scripting-API erstellen. Das ist ein gewaltigen Riesenschritt, weil bestimmte Magie-Erweiterungen bislang stärker an die Original-Engine und zusätzliche Script-Extender gebunden waren. Die Entwickler nennen ausdrücklich neue Möglichkeiten für Magic Effects über die API.

Vor allem für große Mod-Projekte wie Tamriel Rebuilt ist das nicht übel. Solche Erweiterungen bauen Morrowind seit Jahren weit über den ursprünglichen Umfang hinaus aus. Neue eigene Zaubereffekte direkt in OpenMW können dafür sorgen, dass komplexere Magiesysteme und Inhalte sauberer innerhalb der modernen Engine funktionieren.

Zusätzlich führt OpenMW 0.51.0 Terrain Vertex Painting im Content-File-Editor ein. So bekommen Modder mehr Kontrolle über die Landschaften und optische Feinheiten. Laut den Entwicklern gehört auch das zu den wichtigen Neuerungen der Version.

Dread Delusion ist übrigens eine echte Morrowind-Alternative.

Kleinere Probleme wurden in Morrowind behoben

Neben neuen Funktionen kümmert sich Version 0.51.0 auch um die Stabilität. Die Entwickler nennen zahlreiche behobene Lua-bezogene Abstürze. Außerdem wurden kleinere Probleme bei der Gamepad-Navigation in Menüs korrigiert, die mit der vorherigen Version aufgetreten waren.

Das klingt weniger spektakulär als neue Magieeffekte, ist für Spieler aber genauso wichtig. Morrowind lebt stark von langen Spielständen, vielen Mods und sehr individuellen Installationen. Jede behobene Absturzursache macht OpenMW als moderne Basis ein Stück zuverlässiger.

Wer bereits mit OpenMW spielt, muss nicht neu anfangen. Bestehende Spielstände können weiterverwendet werden. Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Spielstände, die mit OpenMW 0.51.0 erstellt werden, lassen sich wegen eines geänderten Speicherformats nicht mehr mit älteren OpenMW-Versionen öffnen. Das sollte man wissen, bevor man aktualisiert oder zwischen Versionen wechselt.

OpenMW selbst ist keine vollständige Gratis-Version von Morrowind. Die Engine benötigt weiterhin die Spieldaten des Originals. Wer Morrowind besitzt, bekommt damit aber eine moderne, offene Grundlage, die viele technische Altlasten der ursprünglichen Engine umgeht. Das offizielle GitHub-Projekt beschreibt OpenMW entsprechend als Open-Source-Engine, die Morrowind mit den originalen Spieldaten lauffähig macht.

Ich habe Morrowind als Kind eine Zeit lang gern gespielt und kann nachvollziehen, dass es viele mögen. Allerdings hat mich Fallout von Betesda seit jeher immer mehr angezogen. Übrigens gibt es auch Neuigkeiten zu diesem Franchise. Fallout 5 liegt seit Jahren im Vault. Das könnte sich mit der Neuausrichtung von Xbox ändern. Wenn ihr noch mehr von Quest Knight sehen möchtet, schaut gern auf YouTube vorbei. Dort teile ich News, Shorts und persönliche Eindrücke zu aktuellen Spielen.

Quelle: PC Gamer

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