Fallout: Forgotten Valley zeigt eine düstere Siedlung mit Saloon, Wasserturm und bewaffneter Figur in verlassener Ödland-Atmosphäre.

Fallout: Forgotten Valley schmeißt New-Vegas-Spieler an einen dunklen neuen Ort. Die Mod stammt ursprünglich aus dem Jahr 2011 und ist inzwischen zugänglicher.

Fallout: New Vegas bekommt mit Forgotten Valley eine düstere Erweiterung der anderen Art. Die Mod führt Spieler in ein neues eigenständiges Gebiet. Hier sind zwei Dinge richtig bedeutend: Atmosphäre und versteckte Geheimnisse. Forgotten Valley wurde ursprünglich bereits 2011 auf Russisch veröffentlicht. Nun ist die Mod in einer neuen englischen Version auf Nexus Mods erschienen und erreicht so ein größeres Publikum.

Der nächste Fallout-Teil könnte übrigens schneller kommen. Fallout 5 liegt seit Jahren im Vault. Xbox scheint sich aber wieder stärker auf bekannte Marken zu fokussieren.

Fallout Forgotten Valley konzentriert sich auf Atmosphäre

Fallout: Forgotten Valley bringt einen neuen Ort gleichen Namens nach New Vegas. Laut Nexus-Beschreibung handelt es sich um eine eigenständige Location mit dunkler, bedrückender Atmosphäre, zahlreichen Gegnern und versteckten Geheimnissen. Der Zugang erfolgt über eine Hauptquest, die nach dem Laden eines Spielstands automatisch beginnt.

Die Mod versteht sich nicht als Quest-Schwergewicht mit vielen verzweigten Dialogen oder stark nichtlinearem Aufbau. Stattdessen geht es hier um Erkundung und Entdeckung. Im Valley treffen Spieler zwar auf einige freundliche NPCs, Händler und questrelevante Figuren, der eigentliche Reiz scheint aber stärker im Ort selbst zu liegen: in seiner Stimmung, seinen Ruinen und dem Gefühl, in einen besonders morbiden Teil des Fallout-Ödlands geraten zu sein.

Der Entwickler ThisMalkavian beschreibt Forgotten Valley außerdem als Projekt für gut vorbereitete Charaktere mit hoher Stufe und starker Ausrüstung. Für mich klingt es nicht nach einer Spaziergangs-Mod. Anscheinend ist es eine Herausforderung für New-Vegas-Veteranen.  

Fallout: Forgotten Valley orientiert sich laut Entwickler unter anderem an STALKER, Twin Peaks und Evil Dead. Hm das nenne ich mal eine wilde Mischung.  STALKER steht für tödliche Zonen und ruppige Überlebensstimmung, Twin Peaks für seltsame, fast traumartige Unruhe und Evil Dead für Horror, der schnell unangenehm und dreckig werden kann.

Ihr sucht noch andere Fallout-Mods? Fallout: Chicago ist eine umfangreiche Mod für Fallout: New Vegas, die ungefähr den Umfang eines DLCs erreichen soll.

Eine alte Mod bekommt 2026 ein neues Publikum

Dass Fallout: Forgotten Valley jetzt wieder auftaucht, ist für mich kaum ein Wunder. Die Reihe ist durch die TV-Serie, Fallout 76 und viele Mod-Projekte wieder viel präsenter geworden. Fallout: New Vegas bleibt wirklich eines der beliebtesten Spiele der Reihe, gerade weil seine Modding-Szene auch viele Jahre später noch aktiv ist. Ach ja, etwas noch am Rande: Die Entwickler sprachen über die Zukunft der Expeditionen in Fallout 76.

Der Entwickler merkt aber an, dass die Mod gründlicher getestet wurde, aber nicht überwiegend gut optimiert ist. Wer Forgotten Valley ausprobiert, sollte also nicht zwingend eine perfekt geschliffene Erfahrung erwarten. Eher wirkt es wie ein ambitioniertes, persönliches Fanprojekt, das mehr über Atmosphäre, Ideen und Stimmung funktioniert als über technische Perfektion. Mehr Gaming-Inhalte von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich News, Shorts und persönliche Eindrücke zu Spielen, die mich aktuell beschäftigen. Probiert ihr Fallout: Forgotten Valley aus?

Quelle: Insider-Gaming

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