Maskierte Wolves mit Waffen in Ghost Recon Breakpoint

Das nächste Ghost Recon mit dem Codenamen Project OVR soll mehrere Features verlieren. Laut Bericht wird auf einiges verzichtet.

Das nächste Ghost Recon ist noch nicht offiziell vorgestellt, doch die Berichte tummeln sich um Project OVR wie unruhige Haie. Laut Insider Gaming hat Ubisoft mehrere Features gestrichen oder nach hinten verschoben. Betroffen sein sollen unter anderem Hubschrauber.

Nicht nur bei Ghost Recon verbreiten sich Gerüchte. Wolfenstein 3 könnte den Fallout-Effekt sogar klüger nutzen.

Das nächste Ghost Recon wird verschlankt

Laut Insider Gaming wurden mindestens drei Features komplett aus Ghost Recon OVR entfernt. Dazu gehören Annäherungsminen, die Spieler auf der Karte platzieren können sollten. Ebenfalls gestrichen wurde eine Werkbank, die offenbar für eine tiefere Waffenanpassung und den Bau von Ausrüstung gedacht war. Die Waffenanpassung soll weiterhin Teil des Spiels bleiben, aber nicht mehr so umfangreich wie ursprünglich geplant.

Der dritte große Punkt sind Hubschrauber. Eine Quelle von Insider Gaming soll erklärt haben, dass sie für den aktuellen Zeitplan als „zu riskant“ eingestuft wurden. Damit wären ausgerechnet Fahrzeuge betroffen, die in Ghost Recon Wildlands und Ghost Recon Breakpoint stark zum Gefühl der offenen Welt gehörten. Hubschrauber könnten später theoretisch zurückkehren, sollen derzeit aber nicht eingeplant sein.

In Wildlands waren Hubschrauber oft der schnellste Weg durch Bolivien, halfen bei Infiltration, Flucht und Erkundung. Wenn Ubisoft sie wirklich streicht, könnte das auf eine andere Struktur hindeuten. Vielleicht wird Project OVR eine weniger freie Militär-Sandbox und mehr ein stärker missionsbasiertes Taktikspiel. Das erklärt frühere Berichte, in denen der neue Teil düsterer, rauer und stärker von Ready or Not inspiriert sein soll.

Auch andere Features sind noch nicht sicher. Eine Camp-Jammer-Fähigkeit und das Befreien gefesselter Geiseln sollen neu eingeplant worden sein, aber die Arbeit daran sei laut Bericht noch nicht wieder aufgenommen worden. Weitere Ideen wie NPCs, die Geiseln hinrichten können, Gegner, die aus fahrenden Fahrzeugen schießen, oder eine Währung namens Cryptel sollen erst nach einer neuen Bewertung in der Alpha-Phase entschieden werden. Für Käufe soll demnach vorerst eine Währung namens Military Credits genutzt werden.

Ihr sucht mehr Action mit Gunplay? Das sind die besten Shooter 2026.

Project OVR soll nicht eingestellt sein, aber der Umfang schrumpft

Die neuen Details passen zu einem früheren Bericht von Insider Gaming. Demnach soll die Entwicklung von Ghost Recon OVR mit unrealistischen Fristen, schlechter Planung und Managementproblemen kämpfen. Nach einer internen Alpha sei der Umfang des Spiels stark reduziert worden. Außerdem soll Ubisoft auf einen Beta-Meilenstein im November hinarbeiten, was bei einigen Entwicklern Sorgen vor langen Crunch-Phasen ausgelöst habe.

Das Projekt soll nicht komplett neu gestartet oder eingestellt worden sein. GamingBolt ordnet die Lage ebenfalls so ein, dass Project OVR nach den jüngsten Problemen eher stabilisiert werden soll, auch wenn offen bleibt, ob das wirklich die Stimmung im Team widerspiegelt. Ubisoft hat sich zu den aktuellen Berichten bislang nicht öffentlich geäußert.

Für Ghost Recon ist diese Situation heikel. Die Reihe hatte nach Breakpoint viel Vertrauen verloren. Das Spiel startete 2019 mit Kritik an Loot-Systemen, technischen Schwächen und einer Identitätskrise zwischen taktischem Militärspiel und Service-Sandbox. Ubisoft besserte später nach, aber der erste Eindruck blieb hängen. Ein neuer Teil müsste deshalb sehr klar zeigen, was Ghost Recon heute sein soll.

Ein düsterer, konzentrierter Taktik-Shooter könnte den richtigen Pfad einschlagen. Weniger überladene Open-World-Aktivitäten, mehr Spannung, bessere KI, härtere Einsätze und echte Konsequenzen würden vielen Leuten wahrscheinlich gefallen. Man darf aber nicht die rosarote Brille aufbehalten, denn gestrichene Features sind kein gutes Zeichen, wenn sie aus Zeitdruck und Planungsproblemen verschwinden. Hubschrauber, Geiseln, Fahrzeugszenen und tiefere Waffenanpassung klingen nämlich nach Dingen, die ein moderner Ghost-Recon-Teil gut gebrauchen könnte. Auf YouTube findet ihr Quest Knight ebenfalls. Dort teile ich meine Eindrücke zu aktuellen Spielen, kurze News und Themen, die mich gerade nicht loslassen.

Quelle: Insider-Gaming

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

TOP