Escape from Tarkov bleibt in seinen Raids unerbittlich, räumt aber einige lästige Hürden ab. Das nächste Update erleichtert den Zugang zu Munition, Händlern und dem Versteck.
In Escape from Tarkov kann schon eine unbedachte Bewegung die mühsam gesammelte Ausrüstung kosten. Der hohe Anspruch gehört fest zum Extraction-Shooter, doch nicht jede Hürde entsteht im Feuergefecht. Battlestate Games will daher vor allem den frühen Spielfortschritt angenehmer gestalten.
Noch läuft Blackout-Event in Escape from Tarkov.
Escape from Tarkov gewährt früher Zugriff auf Händler und Munition
Update 1.1.0.0 soll noch vor Ende Juli erscheinen und das neue Saison-System von Escape from Tarkov einführen. Neben den saisonalen Inhalten plant Battlestate Games mehrere Anpassungen, die neuen und zurückkehrenden Spielern zugutekommen.
Das beinhaltet einen früheren Zugriff auf grundlegende Munitionsarten. Wenn eine Season beginnt, kann die verfügbare Munition darüber entscheiden, ob eure Treffer eine gegnerische Rüstung durchdringen oder beinahe wirkungslos bleiben. Ich bin mir sicher, dass eine größere Auswahl den Frustpegel senkt.
Auch die Händler steigen künftig früher in ihren Loyalitätsstufen auf. Die dafür verlangten Charakterstufen sinken. Außerdem müsst ihr nicht länger bestimmte Geldsummen bei einem Händler umsetzen, bevor ihr seine nächste Stufe freischalten könnt. Die Anforderungen an Aufgaben und den Ruf bleiben davon unberührt.
So verschwindet eine Hürde, die Spieler bisher teilweise zu wenig sinnvollen Käufen zwang. Wer bereits die erforderlichen Aufgaben erfüllt und genügend Ansehen gesammelt hat, muss sein Geld nicht mehr allein für den Händlerfortschritt ausgeben.
Der Ausbau des Verstecks kostet weniger Zeit und Fundstücke
Was ihr noch unbedingt wissen solltet: Das Versteck soll sich während der frühen Spielphase schneller entwickeln. Battlestate Games verkürzt die Bauzeiten der ersten Module und reduziert einige Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Bereichen. Ihr müsst künftig also seltener auf den Abschluss eines anderen Ausbaus warten, bevor ihr mit dem gewünschten Modul beginnen dürft.
Darüber hinaus sinkt bei frühen Ausbauten die Zahl der benötigten Gegenstände mit dem Status „In Raid gefunden“. Bisher konnten selbst vorhandene Materialien unbrauchbar für den Ausbau sein, wenn ihr sie etwa über den Flohmarkt gekauft oder den entsprechenden Raid nicht lebend verlassen habt.
Das Versteck wird dadurch nicht unwichtig. Die Änderungen sollen vielmehr verhindern, dass der Fortschritt über längere Zeit an einzelnen Fundstücken oder künstlichen Wartezeiten hängen bleibt.
Eine teure Versicherung holt eure Ausrüstung innerhalb weniger Stunden zurück
Battlestate Games überarbeitet außerdem die Versicherungen im PvP- und PvE-Modus. Cool ist eine neue Versicherungsstufe bei Jaeger. Sie soll verlorene Gegenstände innerhalb weniger Stunden zurückholen.
Dieser schnelle Service verlangt allerdings einen erheblich höheren Preis. Spieler müssen sich daher entscheiden, ob ihnen eine wertvolle Ausrüstung die zusätzlichen Rubel wert ist oder ob sie das Risiko eingehen und eine günstigere Möglichkeit wählen.
Escape from Tarkov verwandelt sich durch Update 1.1.0.0 somit nicht plötzlich in einen gemütlichen Einsteiger-Shooter. Gegner töten euch weiterhin innerhalb weniger Augenblicke, verlorene Beute bleibt verloren und erfolgreiche Raids verlangen Vorbereitung.
Battlestate Games trennt den hohen Anspruch aber stärker von unnötigem Grind. Frühere Munition, niedrigere Händlerhürden und ein schnellerer Versteckausbau könnten den Einstieg weniger zäh machen, ohne die gefährlichen Raids selbst zu entschärfen. Auf YouTube findet ihr Quest Knight ebenfalls. Dort teile ich meine Eindrücke zu aktuellen Spielen, kurze News und Themen, die mich gerade nicht loslassen.
Quelle: Insider-Gaming
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