Der Start von Beast of Reincarnation verlief nicht ohne Gegenwind, wenn man es freundlich formuliert. Nun reagieren die Entwickler mit einem ersten größeren Update und kündigen bereits weitere Anpassungen an.
Beast of Reincarnation ist noch keine Woche alt und Game Freak arbeitet bereits an den ersten größeren Änderungen. Mit Patch 1.0.7 ist auf dem PC ein Update erschienen, das auf Rückmeldungen aus der ersten Woche reagiert. Kein Wunder, denn die Kritikpunkte überschlugen sich auf vielen Plattformen.
Hier geht es nicht nur um kleine Pfurz-Fehler. Die Entwickler verändern mehrere Bereiche des Action-RPGs und möchten mit weiteren Patches auch die Gaming-Gemeinde wieder etwas glücklicher machen.
Schon zum Release fiel das Urteil der Steam-Spieler geteilt aus. In meiner Auswertung der ersten Steam-Rezensionen zu Beast of Reincarnation gehörte vor allem die Kamera zu den wiederkehrenden Kritikpunkten.
Game Freak bastelt an der Kamera
Patch 1.0.7 verändert die Spielerkamera sowohl während der Kämpfe als auch außerhalb davon. Welche einzelnen Einstellungen Game Freak angepasst hat, führen die Patchnotes nicht näher aus.
Das Thema ist aber noch nicht abgeschlossen. Weitere Kameraanpassungen sind bereits geplant.
Auch die Größe verschiedener Texte wurde verändert. Hier kündigt das Team ebenfalls weitere Verbesserungen für kommende Updates an.
Spieler können darüber hinaus die Taste für Interaktionen nun neu belegen. Ein dazu passender Fehler wurde ebenfalls behoben. Wer die Interaktion auf Quadrat beziehungsweise X gelegt hatte, konnte bei einem Gespräch mit Kagura auf dem Walker versehentlich die Option zum Schlafen bis zum nächsten Morgen auslösen. Das sollte nach dem Update nicht mehr passieren.
Beast of Reincarnation: Das Storytempo wird angepasst
Bei manchen Gesprächen war Beast of Reincarnation bislang etwas zu großzügig. Unterhaltungen zum Aufbau der Affinität konnten direkt mehrfach hintereinander auftauchen.
Patch 1.0.7 bremst das nun ein. Bestimmte Gespräche erscheinen nur noch einmal pro Tag. Game Freak bezeichnet das als erste kleine Änderung am Storytempo und möchte in kommenden Updates weiter daran schrauben. Auch Zwischensequenzen sollen noch einmal überarbeitet werden.
Bei deren Darstellung hat das Studio bereits Hand angelegt. Zwischensequenzen laufen standardmäßig nun im Performance-Modus statt im Cinematic-Modus. Die feste Begrenzung auf 24 Bilder pro Sekunde fällt dadurch weg.
Habt ihr selbst bereits den Cinematic-Modus ausgewählt, müsst ihr allerdings einmal ins Menü und wieder auf Performance wechseln.
Bosse und Parieren werden ebenfalls verändert
Game Freak möchte mit dem Patch ein besseres Kampfgefühl realisieren. Wenn Emma gerade Schaden kassiert, fällt das Parierfenster jetzt anders aus.
Außerdem wurden Bosse auf allen Schwierigkeitsgraden neu ausbalanciert. Auf Normal hat sich auch bei einfachen Gegnerbegegnungen etwas getan. Welche Bosse und Gegner Game Freak dabei angefasst hat, verraten die Patchnotes nicht. Ihr werdet es sicher schnell selbst herausfinden.
Ein paar technische Macken fliegen ebenfalls raus. Upscaling-Einstellungen sollten nach einem Neustart nicht mehr zurückgesetzt werden. Änderungen an V-Sync dürfen euch außerdem nicht länger ungefragt die Auflösung verstellen.
Auch zwei speziellere Fehler hat Game Freak erwischt. Der sechste Golem in Subcity 01 war bislang schwer zu finden. Außerdem konnte Emma nach dem Abbruch einer Bloom Art in bestimmten Fällen nicht mehr mit ihrer Umgebung interagieren.
Beast of Reincarnation: Weitere Updates sind bereits geplant
Patch 1.0.7 soll nicht das Ende der Nacharbeiten darstellen. Game Freak und Publisher Fictions haben bereits mehrere weitere Patches in der Pipeline. Auch das Feedback der Spieler soll weiterhin Einfluss auf die Änderungen haben.
Für kommende Versionen nennt das Team bereits DLSS 4 beziehungsweise 4.5 und FSR 4. Auch das Storytempo soll noch einmal kleinere Anpassungen erhalten. Weitere Inhalte der nächsten Updates wurden noch nicht vorgestellt.
Wenn ihr Beast of Reincarnation noch aktiv spielt, hoffe ich, dass euch die Änderungen guttun. Nichts ist nerviger, als ein Spiel zu kaufen und anschließend über unnötige Baustellen zu stolpern. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten. Mehr von Quest Knight gibt es auch auf YouTube. Dort spreche ich über aktuelle Spiele, kleine Entdeckungen und News, die mir im Kopf bleiben.
Quelle: steampowered
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