Persona 4 Revival Protagonist mit Brille vor leuchtend blauem Hintergrund

Persona 4 Revival profitiert von den Erfahrungen, die Atlus mit Persona 3 Reload gesammelt hat. In Inaba gehen die Entwickler selbstbewusster ans Werk und nehmen sich direkt die erweiterte Fassung des Rollenspiels vor.

Persona 4 Revival soll nicht einfach das Original von 2008 aufhübschen. Produzent Kazuhisa Wada verrät jetzt, warum Atlus dafür Persona 4 Golden heranzieht. Persona 3 Reload hat bei dieser Entscheidung ebenfalls seine Spuren hinterlassen.

Wie Atlus das Kampfsystem von Persona 4 Revival modernisiert, hatte ich mir schon im August genauer angesehen.

Bei Persona 3 Reload konzentrierte sich Atlus auf das Grundspiel

Wada erinnert daran, dass Persona 3 Reload für das Team Neuland war. Atlus hatte zwar viele Ideen, wusste beim ersten Remake dieser Größenordnung aber noch nicht, wie viel davon sich tatsächlich stemmen lässt.

Deswegen nahm sich Atlus vorerst nur das ursprüngliche Persona 3 vor. Der Epilog The Answer aus Persona 3 FES landete nicht direkt im Hauptspiel, sondern kam später als Episode Aigis hinzu.

Das ließ sich vergleichsweise sauber trennen, weil The Answer erst nach der eigentlichen Geschichte spielt. Atlus konnte Reload also fertigstellen und den zusätzlichen Handlungsstrang anschließend separat angehen.

Bei Persona 4 Golden lässt sich dieser Trick nicht einfach wiederholen.

Warum mich Atlus-Spiele wie Persona 5 Royal so packen, habe ich schon früher ausführlicher beschrieben.

Marie ist in Persona 4 Revival von Anfang an dabei

Persona 4 Revival orientiert sich an Persona 4 Golden und übernimmt somit auch Inhalte, die 2008 noch gar nicht existierten. Dazu gehört Marie, die Atlus erst für Golden eingeführt hat.

Ihre Geschichte steckt mitten im Hauptspiel. Wada zufolge lässt sie sich deswegen nicht mal eben später als eigener Zusatz dranschrauben. In Revival soll Marie direkt dazugehören.

Bei Persona 3 Reload musste Atlus noch herausfinden, wie viel Arbeit ein solches Remake verschlingt. Diesmal kennt das Team den Aufwand bereits besser. Wada beschreibt die Haltung sinngemäß so, dass Atlus die Lehren aus P3R mitnimmt, die Ärmel hochkrempelt und Persona 4 diesmal als vollständiges Remake angeht.

Persona 4 Revival erscheint am 18. Februar 2027 für PC, PS5 und Xbox Series X|S. Zum Start ist das Remake auch im Xbox Game Pass enthalten.

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Quelle: GamesRadar

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