Frostfire oder Thunderblood in Valheim klingt erst einmal nach einer Geschmacksfrage mit Feuer, Eis und einer ordentlichen Portion Blitz. Hinter den beiden Waffenpfaden stecken jedoch andere Schadenswerte. Wer seine seltenen Essenzen nicht verheizen möchte, sollte vor dem Umbau wissen, was dabei mit der Nord-Waffe passiert.
Bei den neuen Nord-Waffen aus Valheim 1.0 könnt ihr euch zwischen Frostfeuer (Frostfire) und Donnerblut (Thunderblood) entscheiden. Thunderblood ergänzt eure Waffe um Blitzschaden, während Frostfire einen Teil des physischen Schadens gegen Frost und Feuer eintauscht. Ich zeige euch, welcher Pfad sich als Allrounder eher lohnt und wann Frostfire trotzdem interessant wird.
Thunderblood ist die bessere Standardwahl
Wenn ihr einfach eine starke Waffe für möglichst viele Situationen haben möchtet, würde ich Thunderblood nehmen.
Beim Nord-Schwert sieht der Unterschied beispielsweise so aus:
| Waffe | Schaden |
| Nord-Schwert | 170 Hieb |
| Thunderblood-Schwert | 180 Hieb + 45 Blitz |
| Frostfire-Schwert | 138 Hieb + 88 Frost + 12 Feuer |
Thunderblood nimmt euch beim Umbau also keinen physischen Schaden weg. Beim Schwert kommen sogar 10 Hiebschaden und 45 Blitzschaden hinzu. Dasselbe Grundprinzip findet sich auch beim Nord-Großschwert. Aus 210 Hiebschaden werden mit Thunderblood 220 Hieb + 45 Blitz.
Gegen Gegner mit Elementarresistenzen ist das angenehm. Selbst wenn der Blitzanteil schlechter abschneidet, bleibt euch der hohe physische Grundschaden erhalten.
Beim Endboss Kall Fimbulbringer solltet ihr die Schadensarten ebenfalls beachten.
Frostfire tauscht physischen gegen Elementarschaden
Frostfire macht aus eurer Nord-Waffe ein kleines Elementarpaket. Ein Teil des physischen Schadens verschwindet, dafür kommen 100 Punkte Elementarschaden obendrauf. Davon entfallen 88 auf Frost und 12 auf Feuer.
Beim Nord-Schwert sinkt der Hiebschaden von 170 auf 138. Beim Nord-Großschwert werden aus 210 Hieb noch 186. Im Gegenzug knallt ihr zusätzlich Frost und Feuer in den Gegner.
Die Gesamtzahl sieht erst einmal saftig aus. Nur spielt der Gegner leider nicht nach euren Rechenregeln. Hat er ordentliche Frost- oder Feuerresistenzen, schrumpft ein Teil des Bonus schneller zusammen, als euch lieb sein dürfte.
Ich würde Frostfire deshalb vor allem dann nehmen, wenn ihr wisst, was vor euch steht. Gegen passende Gegner kann der Elementarschaden richtig reinhauen. Bei starken Resistenzen verschenkt ihr dagegen einen Teil dessen, wofür ihr euren Hiebschaden geopfert habt.
Wollt ihr eure Ausrüstung noch weiter verbessern, führt später kein Weg an der Schmiede des Potenzials vorbei. Dort könnt ihr Waffen über ihre normale Qualitätsgrenze hinaus aufwerten.
Valheim: Frostfire oder Thunderblood, was lohnt sich?
Ich würde in den meisten Fällen Thunderblood einpacken. Der Pfad ist unkomplizierter und verlangt nicht, dass ihr vor jedem Kampf erst die Widerstandstabelle des Gegners auswendig lernt.
Frostfire ist die spannendere Wahl, wenn Frost und Feuer bei eurem Ziel ordentlich einschlagen. Kennt ihr die Schwächen des Gegners, kann sich der geopferte physische Schaden bezahlt machen.
Und die Entscheidung betrifft längst nicht nur Schwerter. Valheim 1.0 bietet beide Varianten unter anderem für Äxte, Streitkolben, Speere, Bögen und Armbrüste an. Euer Wikinger darf sich also quer durch den Waffenschrank austoben.
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Quelle: valheim.tools thunderblood und valheim.tools frostfire

