Mit dem Mörser in WARDOGS könnt ihr gegnerische Stellungen ordentlich durchkneten. Wer nur eine Granate ins Rohr wirft und auf göttlichen Beistand hofft, wird aber selten dort einschlagen, wo es wehtut. Ich zeige euch, wie ihr die Entfernung und Richtung einstellt und dem Gegner mehrere Geschosse direkt hintereinander aufs Dach schickt.
Der L81-Mörser kann gegnerische Stellungen ordentlich zerlegen, nur erklärt WARDOGS seine Bedienung eher nach dem Motto „findet es selbst raus“. Beim ersten Versuch sitzt ihr deshalb schnell vor Kompass, RNG-Anzeige und MIL-Wert und fragt euch, welche dieser Zahlen euch gerade eigentlich helfen soll.
So kompliziert bleibt es nicht, Leute. Nach ein paar Probeschüssen bekommt ihr ein Gefühl dafür, wie Entfernung und Winkel zusammenspielen, und könnt euch Stück für Stück ans Ziel herantasten.
So benutzt ihr den L81-Mörser
Den L81 kauft ihr nicht beim Händler. Ihr baut ihn als Stellung innerhalb einer FOB und braucht dafür den großen Hammer beziehungsweise den Hammer auf Stufe 3. Im Baumenü versteckt sich der Mörser auf der dritten Seite.
Steht das gute Stück, nehmt ihr mit E Platz. Vor euch tauchen direkt mehrere Zahlen und Anzeigen auf, die beim ersten Versuch eher nach einer Matheprüfung als nach Artillerie aussehen.
Wirklich wichtig sind erst einmal RNG und der Kompass. RNG zeigt links die eingestellte Entfernung an, während euch der Kompass am oberen Bildschirmrand sagt, wohin das Rohr zeigt. Den MIL-Wert rechts dürft ihr für normale Schüsse erst einmal in Ruhe lassen. Ändert ihr die Entfernung, kümmert sich das Visier um den passenden Winkel.
Mit WASD dreht und bewegt ihr den Mörser in größeren Sprüngen. Für die Feinarbeit nehmt ihr die Maus.
Markiert euer Ziel und stellt die Entfernung ein
Bevor ihr Granaten durch die Gegend werft wie Süßigkeiten beim Karneval, solltet ihr wissen, wo sie landen sollen.
Öffnet die Karte und markiert das gewünschte Ziel mit der mittleren Maustaste. Der Marker erscheint anschließend auch auf eurem Kompass. Dreht den Mörser, bis die Markierung direkt vor euch liegt.
Jetzt fehlt noch die Entfernung. Habt ihr das Ziel bereits markiert, lässt sich auf der Karte teilweise ablesen, wie weit es entfernt ist. Ansonsten helfen euch die Kartenquadrate bei einer groben Einschätzung. Die kleinen Quadrate entsprechen nach bisherigen Erfahrungen aus der Community ungefähr 100 Metern.
Stellt den RNG-Wert auf die ermittelte Entfernung ein und feuert eine einzelne Granate ab.
Nach dem Abschuss verfolgt die Kamera euer Geschoss. Anhand des ersten Einschlags könnt ihr euren nächsten Schuss korrigieren.
Landet die Granate vor dem Ziel, erhöht ihr die Entfernung. Fliegt sie zu weit, verringert ihr den Wert. Schlägt sie links oder rechts daneben ein, korrigiert ihr nur die Richtung.
Verändert am besten nicht die Entfernung und die Richtung gleichzeitig. Sonst lässt sich beim nächsten Einschlag kaum noch sagen, welche Anpassung geholfen hat.
Mörser: Drei Granaten schnell hintereinander abfeuern
WARDOGS verrät euch nur nebenbei, dass der Mörser mehr als eine Granate auf Vorrat schlucken kann.
Ihr könnt bis zu drei Geschosse vorladen. Drückt dafür mehrfach R, bis alle drei Granaten bereitstehen.
Habt ihr euch mit einem Probeschuss eingeschossen, schickt die erste Granate los. Danach zieht euch das Spiel direkt in die Geschosskamera und möchte euch gemütlich beim Fliegen zuschauen lassen.
Nett gemeint, aber wir haben noch zwei Granaten im Rohr.
Drückt C, um die Kamera abzubrechen. Ihr sitzt sofort wieder am Mörser und könnt Geschoss Nummer zwei hinterherschicken. Noch einmal C, dann darf auch Nummer drei auf Reisen gehen.
So habt ihr innerhalb weniger Sekunden drei Granaten in der Luft. Nach dem dritten Abschuss könnt ihr direkt wieder R drücken und nachladen, während die letzte Granate noch unterwegs ist. Solange eure FOB genug Munition ausspuckt, könnt ihr dem Gegner auf diese Weise ordentlich Dauerbeschallung liefern.
Keine Munition mehr? Prüft eure FOB
Lässt sich der Mörser auf einmal nicht mehr laden, ist das gute Stück nicht automatisch kaputt. Die Granaten kommen aus dem Munitionsvorrat eurer FOB.
An diesem Vorrat bedienen sich auch andere gebaute Waffensysteme. Ballert die halbe Basis munter drauflos und niemand kümmert sich um Nachschub, ist irgendwann Schluss mit der privaten Artillerieshow.
Wer länger Feuer regnen lassen will, sollte deshalb zwischendurch einen Blick auf die Munition der FOB werfen oder einen Mitspieler zum Nachschubdienst verdonnern.
Danach könnt ihr euch wieder wichtig hinter euren Sandsäcken verschanzen und anderen Spielern Granaten aufs Dach schicken.
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Quelle: AllThings.How und Reddit

