Spiele wie Subnautica gibt es tatsächlich. Bei den Alternativen findet ihr ebenfalls harte Szenarien, die an das Unterwasserabenteuer herankommen.
Für mich müssen Spiele wie Subnautica mehrere Punkte betreffen: fremde Welt, Erkundung, Ressourcen, Basis oder mobiles Zuhause, technische Progression, Angst vor dem Unbekannten, wenig oder zumindest nicht dominanter Kampf, und dieser Loop: raus aus der Sicherheit, tiefer rein, knapp zurückkommen.
Ein zweites Subnautica gibt es kaum. Die besten Alternativen kopieren nicht einfach den Ozean, sondern treffen einzelne Teile dieser extravaganten Kombination. Ihr sucht noch mehr Spiele, wo ihr ums Überleben kämpfen müsst? Das sind die besten Survival-Spiele 2026.
Spiele wie Subnautica: Was den Sog des Originals ausmacht
Spiele wie Subnautica funktionieren nicht allein über Wasser, Sauerstoff und Crafting. Der eigentliche Reiz entsteht aus dem Gefühl, immer ein kleines Stück zu weit zu gehen. Am Anfang wirkt die Welt noch überschaubar. Ihr sammelt erste Rohstoffe, baut euch eine sichere Basis und lernt die Umgebung kennen. Doch sobald ihr weiter hinausschwimmt, verändert sich alles. Die Tiefe wird dunkler, Geräusche werden fremder und jeder neue Fund zieht euch noch tiefer in diese unbekannte Welt.
Subnautica baut seinen Sog aus Neugier und Unsicherheit. Ihr wollt wissen, was hinter dem nächsten Abgrund liegt, habt aber zugleich Angst davor, es wirklich herauszufinden. Darum entsteht diese knisternde Spannung. Das Spiel zwingt euch selten zum Kampf, sondern lässt euch oft einfach spüren, wie verletzlich ihr seid. Eure Ausrüstung, eure Fahrzeuge und eure Basis geben euch Sicherheit, aber nie so viel, dass die Welt harmlos wirkt.
Gute Alternativen müssen nicht zwingend unter Wasser spielen. Wichtiger ist, dass sie einen ähnlichen Kreislauf erzeugen. Ihr startet klein, sammelt Ressourcen, baut euch Schutz auf, wagt euch weiter hinaus und kehrt mit neuen Möglichkeiten zurück. Manchmal entsteht dieser Reiz durch einen fremden Planeten, manchmal durch ein Luftschiff, ein U-Boot oder ein Auto, das zur Lebenslinie wird. Entscheidend ist dieses Gefühl, eine Welt langsam zu verstehen, die euch anfangs völlig überlegen erscheint.
Ihr spielt den zweiten Teil gerade? Diese Subnautica-2-Mod macht plötzlich Jagd auf Fische möglich.
Spiele wie Subnautica: Die Übersicht
Hier ist eine kurze Übersicht, falls ihr nur die Spiele sehen möchtet. Weiter unten findet ihr aber noch nähere Beschreibungen und den Bezug zu Subnautica.
| Spiel | Release | Plattformen |
| The Planet Crafter | 10. April 2024 | PC |
| Forever Skies | 14. April 2025 | PC, PS5, Xbox Series X/S |
| Astrometica | 10. Dezember 2024 | PC |
| Breathedge | 25. Februar 2021 | PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Nintendo Switch |
| The Solus Project | 7. Juni 2016 | PC, PS4, Xbox One |
| Barotrauma | 13. März 2023 | PC, macOS, Linux |
| Pacific Drive | 22. Februar 2024 | PC, PS5, Xbox Series X/S |
Spiele wie Subnautica: The Planet Crafter

Das ist der stärkste Kandidat, zumindst meiner Meinung nach. Nicht, weil es Subnautica kopiert, sondern weil es denselben Fortschritts-Sog erzeugt. Ihr landet auf einem lebensfeindlichen Planeten, sammelt Ressourcen, baut eine Basis und verwandelt die Welt stückchenweise durch Sauerstoff, Wärme und Druck. Steam beschreibt es selbst als Open-World-Survival-Crafting-Spiel rund um Terraforming für 1 bis 10 Spieler. Das Spiel zog zwar nicht die riesige Masse an Spielen wie Subnautica 2 an, aber Tausende sind immer noch aktiv. Die Wertungen liegen übrigens bei 97 Prozent positiv. Ihr könnt zudem eine Demo testen, um zu sehen, ob es etwas für euch ist.
Warum es nah rankommt:
Es hat diesen Subnautica-Loop: Ihr startet in einer tödlichen Umgebung, baut euch langsam Sicherheit auf, erweitert euren Aktionsradius und kommt immer wieder mit neuem Material zurück. Der große Unterschied ist, dass echte Kreaturenangst fehlt. Dafür ist das Terraforming ein starker Ersatz für das Gefühl, eine fremde Welt langsam zu verstehen.
Habt ihr es schon mitbekommen? Subnautica 2 plant Voice-Chat, neue Biome und Koop-Features.
Forever Skies

Forever Skies ist für mich spannender als viele Standardempfehlungen, weil es eine Subnautica-Idee umdreht. Statt einer Unterwasserbasis habt ihr ein Luftschiff als mobiles Zuhause. Das Spiel lässt euch eine zerstörte Erde erkunden, während ihr euer Luftschiff baut, erweitert und am Leben haltet. Die Steam-Seite beschreibt genau diesen Aspekt: nicht am Boden wohnen, sondern in der Luft bleiben, das eigene Airship ausbauen und damit die Welt erkunden. Auch hier sind die Wertungen mit 81Prozent positiv recht solide. Hier sind aber im Gegensatz zu The Planet Crafter nur ein paar Hundert Spieler meist gleichzeitig aktiv, manchmal sogar weniger. Auf Steam sah ich leider keine Demo, aber meistens ist das Spiel im Angebot.
Warum es nah rankommt:
Das Luftschiff kann für Subnautica-Fans ähnlich funktionieren wie die Cyclops: Schutzraum, Werkstatt, Transportmittel, psychologischer Anker. Ihr verlasst die Sicherheit, sammelt Ressourcen und kehrt zurück. Das ist sehr nah am Gefühl, auch wenn Wasser und Tiefe fehlen.
Falls ihr für Weltraumabenteuer generell offen seid, solltet ihr euch eine Mass-Effect-Alternative ansehen: Das ambitionierte Sci-Fi-Abenteuer Exodus.
Spiele wie Subnautica: Astrometica

Wenn ihr Spiele wie Subnautica sucht, kommt Astrometica nah dran. Nur bekommt ihr hier keinen Ozean, sondern den Weltraum. Dinge wie Basisbau, Ressourcen, Blueprints, Survival und kosmische Geheimnisse sind auch enthalten. Auf Steam wird es als Space-Exploration- und Base-Building-Survival-Spiel beschrieben, in dem ihr nach einer Katastrophe im All Ressourcen sammelt, Basen baut und neue Technologien freischaltet.
Warum es nah rankommt:
Das ist vermutlich einer der direktesten „Subnautica im Weltraum“-Kandidaten. Sauerstoff, Verlassenheit, Raumanzug-Gefühl, Basisbau und Fortschritt über Technik passen. Es ist aber aktuell eher ein Kandidat mit Potenzial als ein absolut sicherer Volltreffer. Die Steam-Wertungen sind positiv, aber nicht auf dem Niveau eines unanfechtbaren Klassikers.
Breathedge

Breathedge ist ebenfalls „Subnautica im All“, aber mit einer ganz eigenen Note, wenn man es so formulieren möchte. Steam bezeichnet es als ein ironisches Weltraum-Survival-Abenteuer, in dem ihr nach einem Unfall in eine größere Verschwörung geratet.
Warum es nah rankommt:
Der Anfang hat viel von Subnautica: Ihr seid gestrandet, Sauerstoff begrenzt eure Erkundung, ihr sammelt Schrott, baut Ausrüstung und kommt Stück für Stück weiter. Das Gefühl, sich von einem sicheren Punkt aus immer tiefer ins Unbekannte zu wagen, ist da.
Warum es nicht perfekt ist:
Der Ton ist viel alberner. Subnautica erzeugt Ehrfurcht und Angst. Breathedge macht daraus oft eine Parodie. Für manche funktioniert das, für andere zerstört es genau die Stimmung, die sie an Subnautica lieben. Trotzdem habe ich es in der Liste aufgenommen, weil gewisse Punkte stark enthalten sind. Macht euch einfach selbst ein Bild. Die Wertungen sehen mit 83 Prozent positiv recht solide aus.
The Solus Project

The Solus Project ist älter, aber kein generischer Survival-Klon. Es ist ein First-Person-Abenteuer mit Survival-Elementen auf einem mysteriösen, scheinbar unbewohnten Alienplaneten. Die Steam-Seite beschreibt es als erkundungsgetriebenes Singleplayer-Abenteuer, bei dem ihr durch Exploration überlebt und die Geheimnisse von Gliese-6143-C aufdeckt.
Warum es nah rankommt:
Es trifft den Teil von Subnautica, den viele Listen vergessen: Einsamkeit, fremde Landschaften, Umweltgefahr, Mysterium. Es geht weniger um Crafting-Optimierung und mehr um dieses Gefühl, auf einem Ort zu sein, der nicht für Menschen gemacht wurde.
Warum es nicht perfekt ist:
Kein echter Subnautica-Basisbau, keine starke Fahrzeugfantasie. Deshalb nicht als „beste mechanische Alternative“, sondern als „beste atmosphärische Alternative“. Versteht dieses Spiel als kleinen Geheimtipp, wenn es euch stört, dass dieses Spiel etwas älter ist. Es auch kein Wunder, dass laut SteamDB meist nur wenige Spieler gleichzeitig aktiv sind.
Barotrauma

Barotrauma ist kein gemütliches Erkundungsspiel, aber beim Thema „fremder Ozean, Druck, Kreaturen, U-Boot als Lebenslinie“ kommt es näher an Subnautica heran, als viele offensichtliche Survival-Spiele. Steam beschreibt es als 2D-Koop-U-Boot-Simulator mit Survival-Horror- und RPG-Elementen, in dem ihr ein U-Boot steuert, Missionen erfüllt, Monster bekämpft, Lecks repariert, Maschinen bedient und craftet.
Warum es nah rankommt:
Die Tiefe ist hier wirklich bedrohlich. Das U-Boot ist nicht nur ein Fahrzeug, sondern euer Leben. Sobald etwas kaputtgeht, wird Wasser, Druck und Sauerstoff zur Katastrophe. Das ist eine andere Art von Subnautica-Angst, aber sie ist echt.
Warum es nicht perfekt ist:
2D, stärker auf Koop, mehr Chaos, mehr Kampf, weniger stille Erkundung. Für Solo-Spieler oder Leute, die Subnautica wegen Ruhe und Schönheit lieben, ist es eventuell zu stressig. Auf Steam sehen die Wertungen mit 94 Prozent positiv richtig stark aus. Hier sind sogar immer noch Tausende Spieler gleichzeitig unterwegs.
Pacific Drive

Spiele wie Subnautica und Pacific Drive? Ihr denkt jetzt vermutlich, wie kommt er darauf? Möchte er uns verschaukeln? Nein, sicher nicht. Es ist kein Unterwasser-Survival, kein klassisches Basebuilding-Spiel und trotzdem trifft es eine wichtige Subnautica-Faser. Ihr habt ein Fahrzeug als Lebenslinie, fahrt in gefährliche Zonen, sammelt Material, verbessert euer Setup und kehrt hoffentlich heil zurück. In Steam-Diskussionen wird genau diese Progression mit Upgrades, Bedrohungen und tieferem Vordringen in die Spielwelt als vergleichbar beschrieben.
Warum es nah rankommt:
Der Kombi ersetzt hier die Cyclops-Fantasie. Er dient als Schutz, Werkzeug, Begleiter und Fortschrittssystem in einem. Der Loop aus vorbereiten, rausfahren, überleben, zurückkehren und verbessern ist sehr Subnautica-nah.
Warum es nicht perfekt ist:
Keine offene Unterwasserwelt, kein klassischer Basisbau, keine fremde Fauna im Subnautica-Sinn. Es ist mehr wie eine Zone, ein Auto und eine Anomalie sowie Expedition. Die Wertungen liegen bei 81 Prozent positiv.
Nur ein kleiner Mini-Geheimtipp kurz vor dem Ende, falls ihr eine Hardcore-Survival-Erfahrung sucht. Kenshi hat inzwischen mehr als 3 Millionen Exemplare verkauft.
Am Ende bleibt genau das die größte Stärke solcher Alternativen. Spiele wie Subnautica müssen nicht zwingend unter Wasser spielen, um einen ähnlichen Reiz zu entwickeln. Entscheidend ist dieses Gefühl, eine fremde Welt langsam zu begreifen, sich Stück für Stück mehr zuzutrauen und trotzdem nie ganz sicher zu sein. Manche Spiele erreichen das über Terraforming, andere über ein Luftschiff, ein U-Boot, ein Auto oder eine verlassene Alienlandschaft. Kein Titel ersetzt Subnautica vollständig, aber die besten Alternativen greifen einzelne Teile davon auf und formen daraus ihre eigene Erfahrung. Darum lohnt sich der Blick über den Ozean hinaus. Ich hoffe, ihr habt etwas Neues für euch entdeckt und findet darin wieder diesen Nervenkitzel, der Subnautica so lange im Kopf bleiben lässt.
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