Ubisoft nimmt mit Y11S2.3 mehrere Operator in Rainbow Six Siege ins Visier. Während niemand eine Abschwächung hinnehmen muss, darf vor allem Oryx wesentlich häufiger durch die Gegend stürmen.
In Rainbow Six Siege entscheiden manchmal wenige Sekunden darüber, ob ein Angriff gelingt oder im Kugelhagel endet. Ich kann das aus eigener Erfahrung nur zu gut bestätigen, weil ich das Spiel jahrelang gespielt habe und es mich manchmal immer noch zurückführt.
Der neue Patch Y11S2.3 dreht deshalb an mehreren kleinen Zahlen, die sich während einer Runde bemerkbar machen können. Sechs Operator erhalten Verbesserungen an ihren Fähigkeiten. Ubisoft stärkt außerdem die Impact-EMP-Granate und überarbeitet den Rückstoß der Reaper MK2. Abschwächungen enthält die Liste dieses Mal nicht.
Oryx lädt seinen Sprint drei Sekunden schneller auf
Der größte Gewinner des Updates sollte Oryx sein. Die Aufladezeit seines Remah-Sprints sinkt von acht auf fünf Sekunden. So steht ihm die Fähigkeit 37,5 Prozent früher wieder zur Verfügung. Oryx kann sich häufiger neu positionieren, durch weiche Wände brechen oder Angreifer mit seinem Ansturm zu Boden werfen. Ubisoft möchte somit seine Rolle als beweglicher Verteidiger ausbauen.
Maverick erhält ebenfalls mehr Freiraum. Jeder Behälter seines Schneidbrenners umfasst künftig 160 statt 144 Einheiten Brennstoff. Der gesamte Vorrat wächst von 288 auf 320 Einheiten. Fehler beim Öffnen verstärkter Wände fallen dadurch etwas weniger schwer ins Gewicht. Seine grundsätzliche Aufgabe soll sich laut Ubisoft aber nicht ändern.
Hibana kann ihre X-Kairos-Ladungen künftig nach 3,8 statt vier Sekunden zur Explosion bringen. Die Änderung spart lediglich zwei Zehntelsekunden, verkürzt jedoch den Moment, in dem sie nach dem Einsatz ihrer Fähigkeit noch auf die Detonation warten muss.
Auch Fuze arbeitet schneller in Rainbow Six Siege. Seine Cluster-Ladung benötigt auf verstärkten Flächen und den Panzerplatten von Castle nur noch 1,75 statt zwei Sekunden. Der Operator muss sich beim Anbringen etwas kürzer in einer gefährlichen Position aufhalten.
Mute und Tubarão decken größere Bereiche ab
Tubarãos Zoto-Kanister erreicht mit Y11S2.3 einen Radius von 3,2 Metern. Zuvor waren es drei Meter. Die zusätzliche Reichweite soll Platzierungsfehler eher verzeihen und den betroffenen Bereich zuverlässiger abdecken.
Mute erhält eine vergleichbare Verbesserung. Der Wirkungsradius seiner Signalstörer steigt von 2,475 auf 2,6 Meter. Die Warnreichweite wächst ebenfalls leicht von 4,75 auf 4,875 Meter. Dadurch müssen die Geräte an Türen und wichtigen Drohnenwegen nicht mehr ganz so genau platziert werden. Ich habe Mute früher übrigens regelmäßig gespielt, weil er in meinen Augen ein solider Verteidiger ist. Smoki beziehungsweise Smoker fand ich aber auch immer witzig.
Außerhalb der Operator-Fähigkeiten nimmt sich Ubisoft die Impact-EMP-Granate vor. Ihr Wirkungsradius beträgt künftig zwei statt 1,8 Meter. Mehrere elektronische Geräte lassen sich dadurch leichter mit einem einzigen Wurf treffen, ohne dass die Granate eine grundlegend neue Aufgabe erhält.
Die Reaper MK2 bekommt keine direkte Erhöhung des Schadens. Stattdessen setzt Ubisoft die einzelnen Rückstoßphasen später innerhalb eines Feuerstoßes an. Die Übergänge liegen nun bei den Kugeln 0, 3, 10 und 25. Vorher wechselte das Verhalten bei 0, 3, 7 und 13. Das gilt sowohl für Maus und Tastatur als auch für Controller. Längere Feuerstöße sollen sich so leichter managen lassen.
Der Patch behebt mehrere lästige Fehler in Rainbow Six Siege
Neben den Balanceänderungen enthält Y11S2.3 einige Fehlerkorrekturen. Die Angreifer sollen auf Chalet wieder zuverlässig von einem Seil auf Balkone gelangen können. Auf der Villa werden Verteidiger nun erkannt, wenn sie sich beim äußeren Garagenbereich außerhalb des Gebäudes befinden. Ubisoft korrigiert außerdem die zu große Trefferzone des vollständig ausgefahrenen Roc-Schildes.
Mehrere Reparaturen betreffen die Eingabegeräte auf Konsolen. Spieler mit Elite- und anderen Xbox-Controllern sollen nicht länger fälschlicherweise in PC-Lobbys landen. Zudem behebt Ubisoft einen Fehler, durch den Maus und Tastatur auf Konsolen nicht erkannt wurden.
Für PvE-Spieler endet hoffentlich ein weiterer Geduldstest. Vollständige Fünfergruppen konnten in einem schnellen PvE-Match während der zweiten Runde in einem endlosen Ladebildschirm hängen bleiben. Auch dieses Problem steht auf der Liste der behobenen Fehler.
Y11S2.3 ist definitiv kein gewaltiger Umbau von Rainbow Six Siege. Der Patch verbessert jedoch gleich mehrere Operator, ohne an anderer Stelle neue Verlierer zu schaffen. Vor allem Oryx dürfte sich nach der viel kürzeren Aufladezeit wesentlich rastloser durch die Karten bewegen.
Welcher der sechs Buffs hilft eurem bevorzugten Operator in Rainbow Six Siege am meisten? Mehr Gaming-Inhalte von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich News, Shorts und persönliche Eindrücke zu aktuellen Spielen, die mich gerade beschäftigen.
Quelle: ubisoft
Fallout ist endlich zurück, aber ausgerechnet diese Pläne lassen mich kalt
Fallout 3 und New Vegas sollen als Remaster zurückkehren. Eigentlich ist das eine gute Nachricht….
Xbox-Umstrukturierung 2026 erklärt: Warum Microsoft jetzt Studios abstößt
Die Xbox-Umstrukturierung 2026 ist kein normaler Sparkurs. Microsoft trennt sich von Studios, kürzt Strukturen und…
Stronghold 4 Demo gespielt: Viel Potenzial, aber noch kein Selbstläufer
Kürzlich habe ich die Demo von Stronghold 4 durchgespielt und meine Gedanken via YouTube geteilt….

