Escape from Tarkov zeigt zwei schwer bewaffnete Kämpfer hinter Sandsäcken, die in einem zerstörten Gebäude Stellung beziehen.

Escape from Tarkov bekommt bis zum Jahresende mehrere Updates. Die neue Roadmap zeigt, warum ihr euch vor allem den Dezember merken solltet.

Battlestate Games hat die Roadmap für Escape from Tarkov bis Ende 2026 offengelegt. In den kommenden Monaten wird weiter an mehreren Ecken geschraubt. Lighthouse bekommt eine Überarbeitung, der PvE-Modus neue Systeme und im Oktober zieht der Shooter auf Unity 6 um.

Im Dezember kippt Battlestate schließlich den größten Haufen auf den Tisch. Season 2 haut zwei neue Waffen, einen neuen Boss und weitere Mechaniken raus, die das Spiel noch einmal verändern sollen.

Im September wird Lighthouse umgebaut

Los geht es im September mit Update 1.1.5.0. Battlestate Games nimmt sich dafür Lighthouse vor und überarbeitet die Location.

Auch die Aufgaben rund um Lightkeeper werden angepasst. Wie weit Battlestate dabei in die Questreihe eingreift, verrät die Roadmap noch nicht.

Danach ist der PvE-Modus dran. Für Update 1.2.0.0 nennt Battlestate ein eigenes Prestige-System, veränderte Bot-Spawns und Anpassungen am Verhalten der KI. Auch das erneute Verbinden mit einem laufenden Raid soll besser funktionieren.

Ein Teil davon war bereits Anfang August bei TarkovTV Thema. Jetzt ist klarer, in welchen Updates diese Änderungen landen sollen.

Escape from Tarkov wechselt im Oktober auf Unity 6

Im Oktober zieht Escape from Tarkov auf Unity 6 um. Battlestate will den Wechsel nutzen, um an den Spielservern zu arbeiten und die Vegetation zu überarbeiten.

Wunder würde ich allein wegen der neuen Unity-Version trotzdem nicht erwarten. Tarkovs Performance begleitet die Community schließlich schon durch einige Generationen von Hardware.

Ende Oktober steht außerdem ein Halloween-Event an. Was Battlestate dort aus dem Keller holt, hat das Studio noch nicht verraten.

Auch zwischen den großen Updates soll immer wieder etwas passieren. Für die kommenden Monate sind zusätzliche kleinere Events geplant.

Im Dezember startet Season 2 mit neuer Location und Boss

Im Dezember platzt die Roadmap dann fast aus allen Nähten. Mit Update 1.4.0.0 startet Season 2 von Escape from Tarkov.

Mit End of the Line bekommt der Shooter eine neue Location. Dort wartet auch Povodyr auf euch, ein neuer Boss, der vermutlich nicht nur für freundliche Wegbeschreibungen zuständig sein wird.

Beim Waffenlager legt Battlestate ebenfalls nach. FAMAS und G3 kommen neu dazu, Magazine erhalten Ladeanimationen aus der Ego-Perspektive und für Ausrüstungs-Presets sind eigene Container geplant.

Das GPS-System soll einfacher werden. Auch beim Expansion Hub dürft ihr künftig mehr anpassen.

Interessant wird es bei verwundeten Mitspielern. Verbündete sollen künftig in einen Knockdown-Zustand geraten, bevor sie endgültig aus dem Raid fliegen. Andere Spieler können sie behandeln und wieder auf die Beine bringen. Ganz aus dem Nichts kommt die Mechanik nicht, Battlestate hatte sie schon vorher angesprochen. Die neue Roadmap steckt sie nun ins Dezember-Update.

Falls ihr euch schon fragt, ob Season 2 euren aktuellen Saisoncharakter in den Fleischwolf wirft, habe ich bereits zusammengefasst, wann der nächste Wipe in Escape from Tarkov erwartet wird.

Escape from Tarkov: Die Roadmap kann sich noch ändern

Ganz in Stein gemeißelt ist die Roadmap nicht. Battlestate nennt sie selbst einen vorläufigen Plan, einzelne Updates können sich also noch verschieben oder Inhalte unterwegs verändert werden.

Vor allem beim vollgepackten Dezember-Update würde ich der FAMAS deshalb noch keinen Ehrenplatz im Waffenschrank reservieren.

Hält Battlestate den Zeitplan halbwegs zusammen, hat Escape from Tarkov bis zum Jahresende aber noch einiges vor sich. September und Oktober kümmern sich stärker um bestehende Baustellen und die Technik, bevor Season 2 im Dezember noch einmal einen ganzen Haufen neuer Inhalte über den Shooter kippt.

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Quelle: Insider Gaming

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