Euer Lieblingsschwert in The Blood of Dawnwalker muss nicht nach ein paar Leveln als Museumsstück im Inventar enden. Waffen, Rüstungen und sogar Schmuck könnt ihr aufwerten und damit wieder auf Coens aktuelles Niveau ziehen. Ich zeige euch, welche Händler den Hammer dafür schwingen und bei welchen Gegenständen sich das Geld wirklich lohnt.
Beute wächst in The Blood of Dawnwalker grob mit Coens Charakterstufe mit. Ein Schwert, das ihr auf Level 5 aus irgendeiner Truhe zieht, friert seine Werte aber genau dort ein. Coen levelt weiter, während die alte Klinge irgendwann von jedem frisch gefundenen Stück Metall überholt wird.
Bei gewöhnlichem Gerümpel tut das nicht weh. Ein legendäres Schwert nach ein paar Stunden zum Inventarstaubfänger zu degradieren, fühlt sich dagegen wie Verschwendung an.
Habt ihr euch beispielsweise früh Durandal geschnappt, könnt ihr das Schwert später weiter hochziehen. Wo die legendäre Waffe liegt, zeige ich euch in meinem Guide zu Durandal in The Blood of Dawnwalker.
Waffen beim Schmied aufwerten
Für Schwerter braucht ihr einen Schmied. Vier davon verteilen sich über Vale Sangora und tragen auf der Karte ein weißes Schwertsymbol. Neben Waffen und Anleitungen können sie auch das Level eurer Klingen hochziehen. Bezahlt wird mit Denaren.
Sprecht mit einem Schmied, öffnet das Aufwertungsmenü und sucht euch das Schwert aus, das noch ein paar Level mit Coen mithalten soll. Danach entscheidet im Grunde nur noch euer Geldbeutel, wie weit ihr die Werte nach oben schiebt.
Erze oder einen Rucksack voller exotischer Materialien müsst ihr für normale Levelaufwertungen nach den derzeit belastbaren Guides nicht anschleppen. Denare sind hier der Flaschenhals.
Billig bleibt die Pflege alter Lieblingswaffen trotzdem nicht. Mit jedem Level und höherer Seltenheit zieht der Preis an. Method nennt bei legendärer Ausrüstung Aufwertungen, die bereits mehr als 500 Denare für ein einziges Level verschlingen können.
Ich würde darum nicht jedes grüne Schwert liebevoll bis zur Rente durchfüttern. Bei seltener oder legendärer Ausrüstung mit starken Boni sieht die Rechnung deutlich freundlicher aus.
Rüstung beim Rüstungshändler verbessern
Für Helme, Brustteile und den restlichen Schutz müsst ihr bei den Rüstungshändlern vorbeischauen. Vier davon verteilen sich über Vale Sangora, unter anderem in Maragir, Svartrau und Tantari.
Dort läuft es ähnlich wie beim Schmied. Sucht das Rüstungsteil aus, das ihr behalten wollt, legt die verlangten Denare auf den Tisch und zieht sein Ausrüstungslevel nach oben. Jedes Teil wird einzeln verbessert und mit jeder weiteren Stufe teurer.
Cool wird das vor allem bei Rüstung mit starken Boni. Ein frisch gefundenes Teil kann zwar mehr Grundschutz haben, dafür aber die Effekte vermissen, auf die euer Build baut. Dann lohnt es sich eher, den alten Favoriten noch ein paar Level mitzuschleppen.
Schwere Panzerplatten haben noch ihre eigene kleine Gemeinheit. Wenn Coen darin mehr unter der Rüstung leidet als seine Gegner, fehlt euch wahrscheinlich der richtige Vorteil. In meinem Guide zu Zweite Haut II erkläre ich euch, wie ihr schwere Rüstung ohne ihre ursprünglichen Nachteile tragen könnt.
Auch Ringe und Amulette könnt ihr aufwerten
Beim Schmuck schwingt ausnahmsweise niemand den Hammer. Ringe und Amulette landen stattdessen bei den Zauberei-Händlern.
Sucht dort das Schmuckstück aus, das ihr behalten wollt, und zieht es gegen Denare auf ein höheres Level. Weitere Materialien braucht ihr dafür nicht. Ein früh gefundenes Amulett mit starkem Effekt muss also nicht irgendwann als verstaubtes Andenken im Inventar enden.
An jeden Zauberei-Händler kommt ihr nicht sofort heran. Vera könnt ihr vergleichsweise früh aufsuchen. Später öffnen sich weitere Anlaufstellen wie die Matriarchin oder Vicho.
Gute Ausrüstung statt jeden Fund aufwerten
Beim Aufwerten wachsen nicht nur die nackten Grundwerte. Je nach Gegenstand ziehen auch sekundäre Effekte mit. Method zeigt das etwa bei Schwertern, bei denen neben dem Schaden auch Werte wie kritische Trefferchance oder Ausdauerverbrauch profitieren können.
Damit wird das System vor allem für Ausrüstung spannend, an der ihr wirklich hängenbleiben wollt. Ein gewöhnliches frühes Schwert würde ich nicht mit Denaren mästen, nur weil es gerade im Inventar liegt. Solches Zeug findet ihr später ohnehin mit besseren Werten neu.
Bei legendären Waffen und Rüstungen sieht die Rechnung anders aus. Hat ein Teil Boni, die sauber in euren Build greifen, lohnt sich eine spätere Aufwertung viel eher.
Habt ihr also Durandal oder ein Rüstungsteil gefunden, das sich wie für euren Build geschmiedet anfühlt, müsst ihr euch von einer niedrigen Gegenstandsstufe nicht vertreiben lassen. Beim richtigen Händler bekommt euer alter Favorit einfach eine Frischzellenkur.
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