Maneater 2 Hai schwimmt neben einem Jetski vor einer überfluteten Ferienanlage

Maneater 2 ist offiziell. Mehr als 20 Millionen Spieler haben sich bereits durch die Reihe gefressen, jetzt lässt Tripwire Interactive einen neuen Bullenhai von der Leine. Dieses Mal wird ein Luxus-Freizeitpark zum Buffet.

Tripwire Interactive hat Maneater 2 während der State of Play angekündigt. Entwickelt wird der Nachfolger gemeinsam mit Demiurge Studios, während Tripwire selbst den Publisher übernimmt. 2027 soll das Hai-RPG für PS5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC über Steam sowie den Epic Games Store erscheinen.

Der erste Teil ließ euch 2020 als Bullenhai durch die Nahrungskette beißen, 2021 folgte mit Truth Quest noch eine Erweiterung. Danach wurde es mehrere Jahre ruhig. Nun darf wieder gefressen werden, und beim zweiten Teil baut Tripwire die Idee weiter aus.

Maneater 2 macht einen Luxus-Freizeitpark zum Buffet

Neptune’s Kingdom heißt das neue Jagdrevier. Auf einer Privatinsel hat sich ein Luxus-Freizeitpark samt Resort breitgemacht, der seine Besucher mit pompösem Rom-Flair empfangen soll. Die große Eröffnung steht kurz bevor.

Dummerweise hat niemand den Bullenhai auf die Gästeliste gesetzt.

Ihr startet innerhalb des Parks und müsst euch buchstäblich den Weg nach draußen freifressen. Während über Wasser monumentale Gebäude, Fahrgeschäfte und ahnungslose Besucher warten, lauern unter der Oberfläche Strömungen, versteckte Bereiche und andere Raubtiere.

Auf die Zähne bekommt ihr Kugelfische, Piranhas, Zackenbarsche und riesige Krabben. Menschen landen natürlich ebenfalls wieder auf der Speisekarte. Tripwire spielt selbst mit dem makabren Humor und empfiehlt in der offiziellen Beschreibung augenzwinkernd, ruhig einmal einen Menschen zu probieren.

Der Freizeitpark ist so weniger ein Urlaubsziel als ein All-you-can-eat-Buffet mit Wasserrutsche. In diesem herrlich bescheuerten Ton scheint Maneater 2 weitermachen zu wollen.

Genexperimente machen euren Hai noch gefährlicher

Neptune’s Kingdom verkauft seinen Gästen nicht nur Fahrgeschäfte und Luxus. Eine Marineforschungsabteilung werkelt dort an Genexperimenten, bei denen Wissenschaft und Größenwahn dieselbe Laborkarte benutzen.

Euer Hai darf von diesem Wahnsinn ebenfalls naschen. Tripwire spricht von fünf genetischen Modifikationen, die aus den Forschungsarbeiten des Parks hervorgehen. Welche Fähigkeiten sie freischalten, verrät das Studio noch nicht komplett. Sicher ist jedoch, dass ihr euren Bullenhai wieder Stück für Stück zu etwas umbauen könnt, das mit einem normalen Tier nicht mehr viel gemeinsam hat.

Allein seid ihr mit dem Genfutter nicht, Leute. Die Experimente haben auch andere Raubtiere aufgerüstet, die euren Anspruch auf die Spitze der Nahrungskette nicht unterschreiben möchten.

Und aus dem Off bekommt ihr wieder Gesellschaft. Trip Westhaven kommentiert eure Fressorgien erneut mit seiner gewohnt trockenen Art. Chris Parnell leiht ihm wieder die Stimme, vielen dürfte er vor allem aus Rick and Morty bekannt sein.

Unreal Engine 5 soll die Unterwasserwelt aufwerten

Für Maneater 2 wechselt Tripwire auf die Unreal Engine 5. Unter Wasser soll sich das vor allem bei Licht und Tierwelt bemerkbar machen. Sonnenstrahlen brechen sich realistischer im Wasser und die Bewohner von Neptune’s Kingdom bekommen mehr Eigenleben.

Die Beute und die Raubtiere reagieren stärker aufeinander und auf ihre Umgebung. Die Unterwasserwelt soll dadurch weniger wie eine Ansammlung wartender Gegner wirken und eher wie ein kleines Ökosystem, in das ihr mit einem hungrigen Bullenhai hineinplatzt.

Zum Release fehlen übrigens noch Details zu den fünf Mutationen und den genetisch aufgerüsteten Bewohnern von Neptune’s Kingdom.

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Quelle: oneprstudio und PlayStation Blog

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