Ein Gaming-Laptop mit der RTX 5070 muss seine Grafikkarte nicht im Energiesparmodus einsperren. Beim MSI Katana 17 HX darf die RTX 5070 mit bis zu 115 Watt arbeiten. Dazu gibt es 17,3 Zoll mit 144 Hz und einen Core i7. Amazon hat den Preis derzeit ebenfalls nach unten geschickt.
Full HD wirkt bei einem Gaming-Laptop 2026 neben QHD erst einmal etwas altmodisch. Beim MSI Katana 17 HX B14WGK-060 hat die Auflösung aber einen handfesten Vorteil. Die RTX 5070 muss weniger Pixel stemmen und kann ihre bis zu 115 Watt stärker in hohe Bildraten stecken. Das 17,3-Zoll-Display mit 144 Hz passt gut dazu.
Vor allem bei schnellen Shootern kann sich diese Kombi auszahlen. Wozu mehr Bildschärfe, wenn man einfach fix den nächsten Gegner umnieten möchte? Auch Strategiespiele dürfen ordentlich eskalieren. Der Core i7-14650HX besitzt 16 Kerne und sollte nicht gleich einknicken, wenn auf der Karte wieder mehrere hundert Einheiten gleichzeitig beschlossen haben, Unsinn anzustellen.
Beim Speicher gibt es 16 GB DDR5 im Dual-Channel und eine 1-TB-SSD. Für einen Gaming-Laptop dieser Klasse ist das nicht verkehrt, sogar recht ordentlich. Bei einem teureren High-End-Modell würde ich bei 16 GB RAM aber langsam allergischen Ausschlag bekommen. 32 GB passen dort einfach besser, gerade wenn neben dem Spiel noch der Browser, Discord und anderer Kram im Hintergrund mitfressen.
Gaming-Laptop mit RTX 5070 im Blick
| Stärken | Schwächen |
| RTX 5070 Laptop GPU mit bis zu 115 Watt | nur Full HD auf 17,3 Zoll |
| 17,3-Zoll-Display mit 144 Hz | 144 Hz statt 240 Hz der teureren QHD-Varianten |
| Core i7-14650HX mit 16 Kernen und bis zu 5,2 GHz | nur ein M.2-Steckplatz für SSDs |
| 16 GB DDR5-5600 im Dual-Channel | 8 GB Grafikspeicher wird bei Ultradetails und Raytracing knapp |
| 1 TB PCIe-NVMe-SSD | großes 17-Zoll-Gerät weniger angenehm für häufigen Transport |
| MUX-Modus für direkte Nutzung der dedizierten GPU | |
| Wi-Fi 6E und USB-C mit DisplayPort |
Full HD ist bei der RTX 5070 für Shooter kein Nachteil
1.920 × 1.080 Pixel reißen 2026 niemanden mehr vom Gaming-Stuhl. Beim MSI Katana 17 HX ist Full HD aber kein Klotz am Bein. Die RTX 5070 muss weniger Pixel berechnen als bei QHD und kann ihre Leistung stärker in hohe Bildraten stecken. Zusammen mit den 144 Hz passt das vor allem zu schnellen Shootern. Apropos Shooter: Wenn euch zum neuen Laptop noch die passende Maus fehlt, habe ich mir mit der Logitech G502 HERO eine Gaming-Maus für RPGs und MMOs angesehen, die mir trotz ihres höheren Gewichts auch in Shootern solide Dienste geleistet hat.
Tom’s Hardware hat eine B14WGK-Konfiguration mit Core i7-14650HX, RTX 5070, 16 GB DDR5, 1-TB-SSD und demselben 17,3-Zoll-Full-HD-Display getestet. Bei nativer Auflösung schlug sich das Notebook in den Gaming-Benchmarks gut. Wer lieber zusätzliche FPS einsackt, statt in QHD jedes einzelne Grashalmende zu bewundern, dürfte mit der Kombination gut klarkommen.
Bei Shootern nehme ich lieber mehr Bilder pro Sekunde mit. In Strategiespielen spielt dagegen der große 17,3-Zoll-Bildschirm seine Stärke aus. Darauf ist genug Platz für Karten, Menüs und die nächste Armee, die ihr euch finanziell längst nicht mehr leisten könnt. Der Core i7-14650HX kommt auf 16 Kerne, 24 Threads und laut MSI bis zu 5,2 GHz.
Ganz ohne Nachteil ist Full HD auf 17,3 Zoll aber nicht. QHD stellt Texte, feine Konturen und kleine Details schärfer dar. Spielt ihr viele RPGs, bearbeitet Bilder oder nutzt den Laptop oft am Schreibtisch, fällt euch der Unterschied eher auf. Wer abends hauptsächlich Gegner aus dem virtuellen Leben pustet, wird mit Full HD gut klarkommen.
Die RTX 5070 darf mit 115 Watt arbeiten, 8 GB VRAM bremsen den Enthusiasmus
Bei Notebook-Grafikkarten kann derselbe Name zwei recht unterschiedliche Geschichten erzählen. Entscheidend ist unter anderem, wie viel Strom der Hersteller der GPU gönnt. MSI lässt die RTX 5070 im Katana 17 HX B14WGK-060 mit bis zu 115 Watt inklusive Dynamic Boost arbeiten. Der Boost-Takt reicht bis 2.347 MHz. Die Grafikkarte sitzt hier also nicht mit angezogener Handbremse im Gehäuse.
Trotzdem verwandelt der RTX-5070-Aufkleber das Katana nicht automatisch in einen Benchmark-Schredder. Tom’s Hardware sah das Notebook in einigen Tests sogar hinter Geräten mit RTX 4060 und einem höheren Power-Limit. Die Bezeichnung „RTX 5070“ ist eben kein magischer +50-FPS-Trank.
Weniger Freude machen mir die 8 GB GDDR7-VRAM. Für Full HD reicht das in vielen Spielen gut aus. Dreht ihr bei neuen Titeln Texturen und Raytracing ordentlich hoch, kann der Speicher aber irgendwann die weiße Fahne hissen. Notebookcheck beobachtete beim Katana 17 HX bereits Einschränkungen durch die 8 GB. Wer sämtliche Grafikregler grundsätzlich nach rechts prügelt und dort festklebt, sollte das wissen.
Beim Arbeitsspeicher stecken 16 GB DDR5-5600 im Dual-Channel. Beide SO-DIMM-Steckplätze sind mit jeweils 8 GB belegt, laut MSI könnt ihr später auf insgesamt 96 GB aufrüsten.
Bei der SSD ist weniger Bastelfreude angesagt. Das B14WGK-060 besitzt laut MSI nur einen M.2-PCIe-4.0-Steckplatz, und darin wohnt bereits die mitgelieferte 1-TB-SSD. Wird der Speicher knapp, könnt ihr also nicht einfach einen zweiten Riegel danebenparken. Die vorhandene SSD muss raus.
Mit 2,7 Kilogramm will das Katana 17 HX ebenfalls niemandem vorgaukeln, ein zierlicher Reisebegleiter zu sein. Ich würde es eher als Desktop mit gelegentlichem Ausgang beschreiben. Dafür bekommt ihr einen 75-Wh-Akku, HDMI 2.1, USB-C mit DisplayPort, Wi-Fi 6E und eine 4-Zonen-RGB-Tastatur.
Wer den Laptop hauptsächlich auf dem Schreibtisch nutzt oder nur gelegentlich von A nach B schleppt, dürfte mit dem Gewicht klarkommen. Für den täglichen Marsch zur Arbeit würde ich meinem Rücken dagegen etwas Netteres gönnen.
Für wen lohnt sich das MSI Katana 17 HX?
Das MSI Katana 17 HX würde ich Spielern empfehlen, die einen großen Gaming-Laptop überwiegend auf dem Schreibtisch nutzen. Full HD stört euch nicht und bei Shootern nehmt ihr lieber mehr Bilder pro Sekunde mit als zusätzliche Pixel. Der Core i7 hat außerdem genug Dampf für Strategiespiele, wenn eure Armee wieder beschließt, den Prozessor persönlich kennenzulernen.
Wollt ihr dagegen ein knackiges QHD-Panel, möglichst wenig Gewicht oder später einfach eine zweite SSD dazustecken, schaut lieber woanders. Auch die 8 GB VRAM sind kein Grund zum Jubeln. Bei neuen Spielen mit hohen Texturdetails und Raytracing kann der Speicher früher Schluss machen, als es der RTX-5070-Schriftzug vermuten lässt.
Wer mit diesen Macken leben kann, bekommt einen kräftigen 17-Zöller, bei dem MSI die RTX 5070 nicht im Stromsparkerker einsperrt. Für den täglichen Rucksack würde ich das 2,7-Kilo-Gerät nicht unbedingt wählen. Auf dem Schreibtisch darf es dafür zeigen, warum Gaming-Laptops nicht immer dünn wie ein Frühstücksbrett sein müssen.
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